Medizinstudenten kommen nach Lauchhammer

Oberspreewald-Lausitz. Das Klinikum Niederlausitz bereitet sich auf die praktische Lehre vor.

Bereits seit Januar 2017 ist die Klinikum Niederlausitz GmbH Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB). Ab Oktober diesen Jahres wird sich das Klinikum an der dezentralen praktischen Lehre der MHB beteiligen. Das heißt, eine Gruppe von sechs Studierenden wird die praktischen Ausbildungsabschnitte vom 8. bis zum 10. Semester ihres Medizinstudiums im Klinikum Niederlausitz absolvieren. Beginnen wird die praktische Ausbildung in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Fachgebiet Gynäkologie. Hier werden die Studierenden sieben Wochen tätig sein. Anschließend geht es für weitere sieben Wochen in die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin für den fachlichen Part im Bereich Pädiatrie.

Seit mehreren Monaten bereiten sich die Ausbildungsteams der einzelnen Kliniken auf die Herausforderung der akademischen Lehre vor. Lehr- und Stundenpläne sind zu entwickeln, Lehrfälle, Seminare sowie Vorlesungen vorzubereiten und Didaktik-Seminare heißt es zu besuchen. Der FamilienCampus LAUSITZ in Klettwitz, als Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtung des Klinikums, wird dabei auch eine zentrale Rolle spielen.

Hier haben die Studierenden die Möglichkeit, Lehr- und Simulationskabinette zu nutzen, im Internat auf dem Campusgelände zu wohnen und wenn es erforderlich ist, sogar ihre Kinder in der CampusKita vor Ort betreuen zu lassen.

Die sechs angehenden Medizinstudierenden, die dann ab Herbst zunächst vor Ort in Lauchhammer sind, haben die Gelegenheit genutzt und dem Klinikum einen Besuch abgestattet, um das Krankenhaus und die Region im Vorfeld näher kennen zu lernen. Alle sechs waren beeindruckt, von dem, was sie hier gesehen, gehört und erfahren haben und freuen sich auf das Praxislernen im Klinikum.

„Mit der Teilnahme an der dezentralen praktischen Lehre verfolgen wir als Klinikum das langfristige Ziel, angehende Mediziner auf die Region aufmerksam zu machen, für uns und die Region zu interessieren und für die Zukunft als Ärzte hier zu halten“, sagt Simone Carl, Referentin der Geschäftsführung, die im Wesentlichen die Studierenden der MHB im Klinikum begleitet und betreut.

Hendrik Karpinski, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Ärztlicher Direktor des Klinikums steht ebenfalls vor der Aufgabe, die praktische Lehre für die Studierenden in seinem Fachgebiet umzusetzen und weiß um die Komplexität: „Ich bin stolz auf das Engagement meiner Kolleginnen und Kollegen, die sich der Herausforderung stellen und diese anspruchsvolle Aufgabe gemeinsam angehen.“

Das Klinikum Niederlausitz verfügt über ein umfassendes Programm zur Fachkräftesicherung im Bereich der Medizin und Pflege. Neben dem Studiendarlehen für Studierende an der MHB vergibt das Klinikum Niederlausitz Stipendien an Medizinstudierende anderer Universitäten und bietet ihnen bereits zu Beginn des Studiums einen festen Arbeitsplatz im Klinikum. In Kooperation mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus - Senftenberg unterstützt das Klinikum auch Studierende im Fachbereich der Pflegetherapiewissenschaften. Mit der eigenen Fachschule am FamilienCampus LAUSITZ in Klettwitz, an der jährlich 25 Gesundheits- und Krankenpfleger/innen ausgebildet werden und Möglichkeiten spezieller Fachweiterbildung bestehen, sichert das Klinikum Niederlausitz nachhaltig den steigenden Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften.

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