Kurt Schmidt

Historische Raritäten modern präsentiert

Oberspreewald-Lausitz. Noch einmal wurde in den vergangenen drei Jahren im Faktorenhof Eibau viel gebaut. Die bisher meist ungenutzten Räume im Obergeschoss und der riesige Dachboden erhielten eine neue Bestimmung

In einer umfangreichen Rekonstruktion erfolgte der Ausbau der beiden Dachgeschossebenen des Herrenhauses, um hier Platz zu schaffen für das Heimatmuseum der Gemeinde.Für den Ausbau des Dachgeschosses im Faktorenhaus konnte die Gemeinde Eibau Fördermittel aus dem Bund Länder Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" in Anspruch nehmen."Die beteiligten Baufirmen und Handwerker haben mit sehr viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl den Spagat zwischen alter und neuer Bausub-stanz gewagt und mit Bravur gemeistert", freut sich Museumsleiter Christfried Heinrich. "Es sind Räumlichkeiten für die Präsentation der neuen Dauerausstellung entstanden.Bei der Umsetzung der Ausstellungskonzeption ließen sich die Museumsmitarbeiter und die ausführende Oderwitzer Firma von mehreren Grundsätzen leiten. Zum einen sollte die  Raumarchitektur der beiden Dachgeschossebenen  für die Museumsbesucher sichtbar bleiben. Schon allein die Handwerksleistung der Bauleute der vergangenen Jahrhunderte ist sehens  und bewundernswert. Natürlich sollte auch etwas vom ursprünglichen Cha-rakter des bisherigen Eibauer Museums erhalten bleiben.   Ausgehend vom vorhandenen Sammlungsbestand galt es eine Präsentation zu schaffen, welche wie schon auf dem Beckenberg Besonderheiten aus Eibaus Geschichte und auch  Kuriositäten  und Raritäten zeigen und somit die Sammeltätigkeit des Humboldtvereins wiederspiegeln.Ab 1. November kann die neue Dauerausstellung zu den Öffnungszeiten der Touristinformation im Faktorenhof besichtigt werden: Montag bis Freitag  von     10 bis 12 und 13 bis  16.30 Uhr, an den Wochenenden und feiertags von 13 bis  17 Uhr.                                (ch)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.