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London: Erfolg für das BTU-Team »Lausitz Dynamics«

Senftenberg. Mit Stolz auf das erzielte Ergebnis ist das studentische Team »Lausitz Dynamics« vom Senftenberg Campus der BTU Cottbus–Senftenberg aus London zurückgekehrt. Bei einem der weltgrößten Energie-Effizienzwettbewerbe gelang ihm nicht nur der erhoffte gültige Wertungslauf, sondern auch der Sprung auf den siebten Platz, berichtet BTU-Sprecher Ralf-Peter Witzmann.

Das Team »Lausitz Dynamics« aus den fachhochschulischen Studiengängen Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Biotechnologie hatte sich beim Shell Eco-marathon Europe mit seinem selbst konstruierten und gebauten wasserstoffbetriebenen „Lupus“ – dem weißen Wolf aus der Lausitz – vom 2. bis 5. Juli in der Londoner Mercedes Benz-World der starken internationalen Konkurrenz gestellt. Bei seiner mittlerweile elften Teilnahme an diesem Wettbewerb trat Lausitz Dynamics fast vollständig neu aufgestellt in der höchsten Fahrzeugklasse Urban Concept an. Diese beinhaltet Fahrzeuge, die für den Straßenverkehr geeignet sind. Mit ihrer starken Leistung haben die Studierenden mit ihrer ebenfalls neuen Team-Managerin Samantha-Josephine Schneider aus dem dualen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen nicht nur ihr Ziel erreicht, sondern alle Erwartungen übertroffen.

„Die Studierenden, allen voran Ramón Roy als einziger Elektrotechniker, haben in London alles gegeben“, berichtet Christin Faulstich, Referentin im Institut für Maschinenbau und Management.

„Sie waren von 6 Uhr bis 23 Uhr im Paddock, um den Lupus zu optimieren und kleine Transportschäden zu beheben. Im Gegensatz zum Vorjahr waren es nicht die hohen Temperaturen, die eine Herausforderung darstellten, sondern Überspannungsschäden. Die größten Sorgen bereitete dabei die defekte Platine für den Blinker.“

Die Organisatorin des Teams hebt „die wunderbare Zusammenarbeit mit den anderen Teams beim Shell Eco-marathon“ hervor, mit deren Hilfe das Problem gelöst werden konnte. Somit gelang es, mit funktionierendem Blinker die anspruchsvolle technische Abnahme zu bestehen. Erneut war auch Prof. Dr. Peter Biegel, der bereits im Ruhestand befindliche Initiator und langjährige Mentor des Projektes nach London gereist, um den Studierenden zur Seite zu stehen. Nach der vorzeitig beendeten zweiten Wertungsfahrt konnten Optimierungen am Fahrzeug vorgenommen werden, und die dritte Wertungsfahrt brachte endlich den ersehnten Erfolg.

„Nach dem Wertungslauf habe ich mich riesig gefreut, und es ist ein großer Druck von mir abgefallen, weil ich wusste, dass sich die letzten drei Jahre Arbeit gelohnt haben“, sagt Niklas Richter, einer der beiden Fahrer des Lupus und Maschinenbau-Student.

„Nach der Fahrt aus dem Auto zu steigen und in überglückliche Gesichter meiner Team-Mitglieder zu schauen, macht mich unglaublich stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben.“

Niklas Richter gibt auch einen Ausblick auf die weitere Entwicklung im Team Lausitz Dynamics: „Wir haben aus den vergangenen Wettbewerben viel über das Auto gelernt und aus Gesprächen mit anderen Teams und deren konstruktiven Lösungen neue Ideen für die Weiterentwicklungen gesammelt. In den nächsten Tagen werden wir uns als Team zusammensetzen und unsere neuen Ziele definieren, wobei eine Neukonstruktion des Fahrzeuges sehr wahrscheinlich oberste Priorität haben wird.“

Das interdisziplnäre und zugleich internationale Team Lausitz Dynamics dankt herzlich all seinen rund 30 Unterstützern, die das zukunftsweisende Projekt und die damit verbundene praxisnahe Ausbildung erst möglich machen.

• Mehr zum Team Lausitz Dynamics:

www.b-tu.de/lausitz-dynamics

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