Kurt Schmidt

Oberspreewald-Lausitz. Für die Kraftfahrer, die täglich die Löbauer Beet-hovenstraße "über den Berg" nutzen ist alles klar. Sie fahren, wie sie immer gefahren sind ...

Und doch: seit der Wiederfreigabe der Straße kommen vor der Einmündung der Honigbrunnenstraße vor allem Ortsfremde ins Grübeln. Fehlen da nicht auf der Hauptstraße von beiden Seiten die Hinweise auf die, ziemlich eindeutig abbiegende Hauptstraße? "Nein, die müssen nicht sein!", sagt Heiko Biernoth von der Straßenverkehrsbehörde der Stadt, die auch der Baulastträger ist. "Die Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung besagt, dass die an der fraglichen Stelle etwas stärker als die Mittellinie gehaltene unterbrochene Straßenbegrenzungslinie den Verlauf der Hauptstraße eindeutig festlegt." Aber was ist, wenn die Markierung - als Verkehrszeichen - durch Witterungseinflüsse schwer und bei  Schnee nicht erkennbar ist. "Das ändert nichts an der Festlegung."Viele Kraftfahrer ersparen sich, weil sie auf der Hauptstraße ohne Hinweisschild, unterwegs sind an der Einmündung generell das Blinken, was duchaus zu Missverständnissen führen könnte. Heiko Biernoth weist nachdrücklich darauf hin, dass es bei abbiegenden Straßen ja generell eine Pflicht zum Blinken gibt. Gleiches gilt übrigens auch am Löbauer Stadion, wo es ebenfalls unterm Hauptstraßenschild keinen Zusatz mehr gibt. "Bei der Planung einer Straßenführung werden die Unterlagen von der Straßenverkehrsbehörde des Baulastträgers geprüft und auch die Görlitzer Polizeidirektion prüft die  Verkehrszeichen genau. Erst dann erfolgt die Freigabe."                           (kus)

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