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Leuchtturmprojekt »Louise«

Letzte Woche besuchte die Landtagsabgeordnete Ricarda Budke, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, das Projekt »Leuchtturm Louise – Mit kühlem Kopf in heißen Zeiten« in der Brikettfabrik Louise. Dort ließ sie sich von den Klimawandelmanagern Daniel Willeke und Andreas Claus berichten, ob und wie Klimaanpassung im Landkreis Elbe-Elster gelingen kann und ob die Pandemie eine Bremse oder eine Beschleunigung für den Klimaschutz bedeutet. »Die letzten beiden Dürresommer haben gezeigt, dass wir ohne eine Anpassung unserer Lebensweise an den Klimawandel nicht weitermachen können. Es ist großartig, mit welchem Engagement Klimaschutz hier bei diesem Projekt betrieben wird. Der Sitz des Projekts an einem Ort der Industriekultur zeigt: In der Lausitz kann Bergbaukultur erlebbar bleiben und gleichzeitig mit ambitioniertem Klimaschutz kombiniert werden. So stelle ich mir einen gelingenden Strukturwandel vor«, so Budke.

Andreas Claus, Klimawandelmanager im Projekt Leuchtturm Louise, dazu: »Wir wollen nicht auf andere warten, sondern mit unserem Projekt mutig vorangehen. Dort wo es Probleme gibt, müssen sie zügig gelöst werden. Eines ist beispielsweise das Waldsterben durch die Dürre der letzten Jahre. Dafür entwickeln wir mit unseren Partnern neue Ansätze und beziehen auch die Bürgerinnen und Bürger mit ein.«

Anna Gliemann, die Ricarda Budke zur Brikettfabrik begleitete und mit 17 Jahren die jüngste im Kreisvorstand der Grünen ist, meint: »Uns als junge Generation wird der Klimawandel und seine jetzt schon verheerenden Folgen unser Leben lang begleiten. Deshalb finde ich es besonders wichtig und erfreulich zugleich, dass durch das Projekt vielfältige Möglichkeiten der Klimaanpassung für und durch die Bürger/-innen im Landkreis erforscht und erprobt werden. Der Alltag bietet so viele Möglichkeiten zu lernen, wie mit diesen Herausforderungen umgegangen werden kann.«

Ähnlich sieht es auch Valentine Simon, Mitglied im Unterstützerkreis des Projekts Leuchtturm Louise: »Der grüne Kreisverband in Elbe-Elster unterstützt das Projekt von Beginn an. Mitglieder haben bereits an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen, die auch von großem zivilgesellschaftlichem Engagement zahlreicher Bürger/-innen getragen werden«.

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