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Auf ein Wiedersehen in Saxdorf

Für Verein Kunst- & Kultursommer endet ein turbulentes Jahr

In Abstimmung mit dem Förderverein der Landesgartenschau Torgau 2022 organisierten die Vereinsmitglieder Anfang März die Frühblühertage. So mancher Besucher hatte ein pflanzliches Andenken in der Tasche und der Verein finanziell einen guten Start ins neue Gartenjahr. »Wir hatten beim Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster Rosi Stamm, unsere unermüdliche Helferin, für einen Kulturpreis vorgeschlagen. Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung erhielt sie den Kulturpreis für Heimatpflege, auch wenn sie an der Veranstaltung leider nicht teilnehmen konnte«, so der Vereinsvorsitzende Klaus-Peter-Manig. Danach begann die Zeit der Absagen.

Eine Veranstaltung nach der anderen fiel aus. Zum Sommeranfang organisierte die Evangelische Kirchengemeinde Bad Liebenwerda zwei kurze musikalisch-literarische Gottesdienste. Am 26. Juli wurde der Radiogottesdienst des MDR aus der Saxdorfer Galerie übertragen. Dass auch der Deutschlandfunk diese Sendung übernommen hatte, war dann am Hörertelefon zu erleben. Am 28. August wurde ein Neuanfang versucht. Irmela Boßler und Bernhard Kastner schenkten dem Verein ein schönes, stimmungsvolles Konzert. Die danach geplanten Konzerte und Veranstaltungen konnten durchgeführt werden. Das traditionelle Jahresabschlusskonzert mit Andreas Göbel war bei nicht einmal halbvoller Galerie ausverkauft.

Im Pfarrgarten gelang es, dank vieler Helfer, Unterstützer und Spender, den Garten zu erhalten und behutsam zu entwickeln. Der Gestaltungsbeirat traf sich zweimal. Höhepunkte im Gartenjahr waren wieder die Frühlingsblüte und die Rosenzeit. Das Ensemble Kirche-Pfarrhaus-Garten wurde maßgeblich vom Maler Hanspeter Bethke geprägt.

Saxdorf soll als Ort von Kultur, Kunst und Garten erhalten werden. Zu diesem Zweck arbeitet der Kunsthistoriker Andreas Pretzel über geförderte Projekte seit Monaten in Saxdorf. Er erfasste 665 Gemälde, 6610 Arbeiten auf Papier sowie 640 Arbeiten anderer zeitgenössischer Künstler.

»Für uns endete das Jahr 2020 mit einer sehr guten Nachricht: Andreas Pöschl, der ehemalige Kulturamtsleiter des Landkreises Elbe-Elster, seit Jahrzehnten ein Freund von Hanspeter Bethke und Karl-Heinz Zahn, ist seit 1. Januar 2021 Vereinsmitglied. Wir rechnen fest damit, dass somit die kulturelle Arbeit eine neue Qualität erreicht. Im Namen des Vorstandes freue mich auf ein Wiedersehen im Saxdorfer Pfarrgarten«, betont der Vereinsvorsitzende.

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Erweiterte Impfmöglichkeiten

Sachsen. Der Freistaat Sachsen erweitert den Kreis der für den Erhalt einer Coronaschutzimpfung berechtigten Personen. Ab sofort (25. Februar) werden Impftermine erstmals auch für diejenigen Personen der zweithöchsten Priorisierungsstufe angeboten, die 18 bis 64 Jahre alt sind (gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission für den Impfstoff AstraZeneca). Dazu zählen nach einer Änderung der Impfverordnung des Bundes auch Personen, die in Kitas, Kindertagespflege, Grund- und Förderschulen tätig sind. Verimpft wird der Impfstoff AstraZeneca. Die Termine können online unter sachsen.impfterminvergabe.de oder telefonisch unter 0800/0899089 gebucht werden. Staatsministerin Petra Köpping: »Unser Einsatz hat sich gelohnt. Ich habe mich mit Nachdruck für die frühere Impfung von Grundschul- und Förderschullehrern sowie Erziehern eingesetzt. Die Impfungen können die Öffnung von Schulen und Kitas sinnvoll flankieren und mehr Sicherheit schaffen. Dafür bietet sich der Impfstoff AstraZeneca an, der sehr gut vor schweren Krankheitsverläufen schützt. Weil es für AstraZeneca nach wie vor freie Impftermine gibt, haben wir uns entschieden, in die Impfung der Priorisierungsstufe 2 einzusteigen. Das ist eine sehr gute Nachricht für Menschen mit Vorerkrankungen und Behinderungen, die sehnlichst auf eine Impfung warten. Wir werden die Nachfrage beobachten und schnellstmöglich Impfmöglichkeiten auch weiteren Personengruppen anbieten.« In die Gruppe 2 mit hoher Priorität gehören folgende Personen unter 65 Jahre, die ab sofort Impftermine buchen können: * Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht: Personen mit Trisomie 21, Personen nach Organtransplantation Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit psychiatrischer Erkrankung Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen, nicht in Remission befindlichen Krebserkrankungen oder Krebserkrankungen vor oder während einer Krebsbehandlung oder einer onkologischen Anschlussrehabilitation Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder anderer ähnlich schwerer chronischer Lungenerkrankung Personen mit Diabetes mellitus (HbA1c ? 58 mmol/mol 7,5%) Personen mit Leberzirrhose und anderer chronischer Lebererkrankung Personen mit chronischer Nierenerkrankung Personen mit Adipositas (BMI > 40) Personen, bei denen nach ärztlicher Beurteilung und Prüfung durch eine Einzelfallkommission ebenfalls ein (sehr) hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus besteht * bis zu zwei enge Kontaktpersonen: von nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person, die älter als 70 Jahre ist oder eine der oben genannten Erkrankungen hat von schwangeren Personen, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt wird, auch Hebammen bzw. Personal involviert in die Geburtsvorbereitung. * Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen versorgen, * Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind: Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, sofern nicht in der höchsten Priorisierungsstufe Personal der Blut- und Plasmaspendedienste Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, * Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind (sofern nicht in der Gruppe der höchsten Priorität erfasst) in relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind, in Obdachlosenunterkünften und Asylbewerberunterkünften untergebracht oder tätig sind. in Kitas, Kindertagespflege, Grund- und Förderschulen tätig sind Zum Nachweis der Impfberechtigung ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers bzw. ein ärztliches Attest notwendig. Geimpft werden können vorerst nur die Menschen der Priorisierungsgruppe 2, die zwischen 18 und 64 Jahre alt sind. Geimpft wird in den 13 Impfzentren mit dem Impfstoff AstraZeneca. Die anderen beiden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna werden weiterhin vorrangig an die über 80-Jährigen verimpft. Personen, die der höchsten Priorisierungsgruppe 1 angehören, können sich auch weiterhin gleichberechtigt zu einer Impfung anmelden. Weitere Informationen: https://www.coronavirus.sachsen.de/coronaschutzimpfung.htmlDer Freistaat Sachsen erweitert den Kreis der für den Erhalt einer Coronaschutzimpfung berechtigten Personen. Ab sofort (25. Februar) werden Impftermine erstmals auch für diejenigen Personen der zweithöchsten Priorisierungsstufe angeboten, die 18 bis…

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