Lernportal der Volkshochschulen unterstützt bei Integration

Herzberg. Die Integrations- und Berufssprachkurse der Kreisvolkshochschule Elbe-Elster (KVHS) sind seit dem 16. März wegen der Corona-Krise unterbrochen. Insgesamt 66 Teilnehmer hatten seitdem keinen Deutschkurs mehr. Das kostenlose Volkshochschul-Lernportal, das mithilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt wurde, umfasst digitale Deutschkurse für alle Niveaustufen des Integrationskurses. Es ist in 18 Sprachen übersetzt, so dass auch Anfänger damit lernen können, und es erfordert keine besondere technische Ausstattung. Es genügen ein Smartphone und eine Internetverbindung. Über eine einfache Benutzeroberfläche können Lehrkräfte ihre Lerngruppen anlegen, diesen passende Übungen zuweisen und sie beim Lernen begleiten. Auch vier Lehrkräfte aus dem Bereich Integration der KVHS haben sich im Volkshochschul-Lernportal registriert. Die KVHS organisierte für die Teilnehmer des Integrationskurses in Herzberg ein Online-Tutorium. 15 der insgesamt 23 Teilnehmer nehmen dieses Angebot wahr. Sie werden im Hintergrund von der Kursdozentin Frau Gutowski begleitet. Frau Gutowski berichtet, dass die Teilnehmer sehr fleißig und regelmäßig lernen. „Die Motivation beim Deutschlernen am Ball zu bleiben, ist in dieser Zeit das Wichtigste!“ Seit zwei Wochen stehen der Dozentin im Lernportal neue Funktionen zur Verfügung. Auf diese Weise kann sie zusätzliche Aufgaben zuweisen. Aber alle Teilnehmer freuen sich darauf, wenn sie sich wieder gemeinsam zum Unterricht treffen können. Bei Interesse und Fragen gibt die KVHS-Regionalstelle Elsterwerda Auskunft: Tel: 03533 620 8520, ebenso das regionale Grundbildungszentrum: 03533 620 8570. Weitere Infos im Portal: www.vhs-lernportal.de Die Integrations- und Berufssprachkurse der Kreisvolkshochschule Elbe-Elster (KVHS) sind seit dem 16. März wegen der Corona-Krise unterbrochen. Insgesamt 66 Teilnehmer hatten seitdem keinen Deutschkurs mehr. Das kostenlose Volkshochschul-Lernportal,…

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Landkreis einigt sich mit Kommunen bei Notfallbetreuung

Elbe-Elster. Der Landkreis Elbe-Elster hat sich am 11. Mai mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren über die weitere Verfahrensweise bei der Notfallbetreuung verständigt. Danach überträgt der Landkreis entsprechend der aktuellen Eindämmungsverordnung vom 8. Mai den kreisangehörigen Städten, Gemeinden, Ämtern sowie der Verbandsgemeinde die Aufgabe, Anträge auf Notfallbetreuung zu entscheiden. Dies gilt auch für die Notfallbetreuung bei den freien Trägern von Kindertagesstätten im jeweiligen regionalen Verantwortungsbereich. Einige Regelungen in der Eindämmungsversordnung werden konkretisiert: Danach gilt die Untersagung der Kindertagesbetreuung auch für die im Landkreis angebotenen Eltern-Kind-Gruppen.Die Entscheidung über den grundsätzlichen Anspruch auf Notfallbetreuung erfolgt unter Prüfung bzw. Berücksichtigung der festgelegten Kriterien der Eindämmungsverordnung. Die Wahrnehmung der Notfallbetreuung steht jedoch unter dem Vorbehalt der tatsächlichen Aufnahmefähigkeit der jeweiligen Kindertageseinrichtung.Die Notfallbetreuung erfolgt grundsätzlich im Rahmen der bisherigen Öffnungszeiten der jeweiligen Kindertagesstätten. Ausnahmen sind dann zulässig, wenn die Betreuung der Kinder von anspruchsberechtigten Personen gewährleistet ist. Die in der Eindämmungsverordnung benannten kritischen lnfrastrukturbereiche werden ergänzt um das Bestattungswesen und die Post sowie dahingehend konkretisiert, dass auch die Saisonbeschäftigung in der Landwirtschaft, Drogeriemärkte und der Güterverkehr erfasst sind.Ebenfalls wird konkretisiert, dass mit dem für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderlichen Personal in der Regel Beschäftigte bei Banken oder Sparkassen gemeint sind, wenn diese dafür erforderlich sind. Grundsätzlich sind Unternehmen der kritischen Infrastrukturbereiche aufgefordert, ihre Arbeitsabläufe so zu organisieren, dass die Aufrechterhaltung des Betriebes mit dem unbedingt notwendigen Personal gewährleistet ist. In den Kommunalverwaltungen ist darauf zu achten, dass grundsätzlich nur Beschäftigte aus den Bereichen der Verwaltung eine Notbetreuung erhalten, die unmittelbar an nicht aufschiebbaren Kernaufgaben arbeiten, die auf das Gemeinwohl gerichtet sind. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren gehören nur dann zu den kritischen Infrastrukturen, wenn diese für die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft notwendig sind. Ein Anspruch auf Notfallbetreuung besteht nicht bzw. ein Anspruch entfällt, sofern ein Elternteil z. B. in Heimarbeit ist.Bei Kindern, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind, trifft die Entscheidung über die Aufnahme in die Notfallbetreuung der örtliche Träger der Jugendhilfe (Amt für Jugend,Familie und Bildung des Landkreises Elbe-Elster) abschließend. Der Träger der Einrichtung sowie die entsprechende kreisangehörige Kommune werden darüber vom Amt für Jugend, Familie und Bildung informiert.Im Rahmen einer einheitlichen Handhabung ist der vom Landkreis u.a. auf seiner Homepage bereitgestellte Vordruck »Antrag für die Notbetreuung« zu verwenden.Der Landkreis Elbe-Elster hat sich am 11. Mai mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren über die weitere Verfahrensweise bei der Notfallbetreuung verständigt. Danach überträgt der Landkreis entsprechend der aktuellen Eindämmungsverordnung vom 8. Mai…

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