Die Semperoper im Umbruch – 30 Jahre Mauerfall

Dresden. Auf der Höhe des kalten Krieges, fünf Jahre vor der Wiedervereinigung, wurde 1985 die Semperoper feierlich eröffnet. Eine Großkundgebung auf dem Theaterplatz trotz Eiseskälte, sowie allerlei Politprominenz aus beiden deutschen Staaten gehörten dazu und der Sekt floss in Strömen. Ein immenser Aufwand steckte in der detailgetreuen Rekonstruktion und mit Interesse wurde eines der schönsten Opernhäuser Deutschlands nun beäugt. „Auferstanden aus Ruinen“ und made in GDR – zwangsweise. Die grandiose Akustik wurde passenderweise mit diszipliniert stillsitzenden Soldaten getestet. In den folgenden Jahren erlebte das Haus eine bewegte Geschichte und in mancher Inszenierung, wie etwa Beethovens „Fidelio“, wurde das Zeitgeschehen plötzlich lebendig. Nach der friedlichen Revolution entdeckte man „heiße Drähte“, welche zur Staatssicherheit führten. Dies ist nur eine von vielen ironischen Pointen und interessanten Ereignissen, die im Rahmen einer spannenden Sonderführung thematisiert werden. Die Plätze für die Führungen zum Mauerfalljubiläum sind limitiert, daher empfiehlt sich eine Voranmeldung. Tickets sind online auf der Homepage, telefonisch oder per E-Mail im Service-Center von „Semperoper Erleben“, sowie in der Vorverkaufsstelle in der Schinkelwache (Theaterplatz 2) erhältlich. Termine für die Sonderführungen „Die Semperoper im Umbruch – 30 Jahre Mauerfall“ 1. Oktober, 17.30, 18, 18.30 und 19 Uhr 2. Oktober, 16 Uhr 3. Oktober, 16 Uhr 4. Oktober, 16 Uhr 5. Oktober, 16 UhrAuf der Höhe des kalten Krieges, fünf Jahre vor der Wiedervereinigung, wurde 1985 die Semperoper feierlich eröffnet. Eine Großkundgebung auf dem Theaterplatz trotz…

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Eggerts SachsenWind – Aussichtstürme

Sachsen. Gleich wie Sachsens Regierung künftig aussehen, auf welche politischen Kräfte sie sich im Landtag stützen kann – das Regierungsprogramm wird in jedem Fall ein Kapitel zum Thema »Kohleausstieg und Strukturwandel« enthalten müssen. Denn da sind dringend Fragen zu beantworten. Danach, welche Arbeitsplätze die in der Braunkohle ersetzen, wie dereinst die Wirtschaft der vom Kohleausstieg betroffenen Regionen, also der Niederlausitz und Mitteldeutschlands, beschaffen sein sollen, überhaupt: Wohin sich die Regionen entwickeln müssen, aus denen heute in immer noch nennenswertem Umfang Energie aus Braunkohle ins deutsche Netz geliefert wird. Ideen sind bislang allerhand geliefert worden, und viele davon zielen tatsächlich auf neue Indus-trien, Infrastrukturen, Bildungs- oder Forschungseinrichtungen dort, wo Arbeitsplätze wegfallen werden. Manche dieser Ideen haben allerdings ziemlich speziellen Charakter. Im sachsen-anhaltinischen Naumburg etwa soll das zugegeben arg verwitterte Fassaden-Gestein des Doms wieder in einen Zustand hellen Strahlens versetzt werden. Auch in Sachsen irrlichtern vergleichbare Vorhaben – der Bau von Aussichtstürmen inklusive. Ob die als Leuchttürme der Zukunft durchgehen, darf aber bezweifelt werden. Ihr Hans EggertGleich wie Sachsens Regierung künftig aussehen, auf welche politischen Kräfte sie sich im Landtag stützen kann – das Regierungsprogramm wird in jedem Fall ein Kapitel zum Thema »Kohleausstieg und Strukturwandel« enthalten müssen. Denn da sind…

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Schmalspur-Festival auf der Lößnitzgrundbahn

Radebeul. Am 14. und 15. September lädt die Lößnitzgrundbahn zum Schmalspurbahn-Festival ein. In Radebeul erwartet die Besucher ein buntes Programm für Familien und Liebhaber der Schmalspurbahn. Historische Züge, Fotofahrten und der Federweißer-Dampfzug sorgen für Abwechslung auf der Strecke. Das erwartet die Besucher Auf der Schiene startet das Festival  am Freitag (13.9.) mit zwei Sonderzügen. Ein extra eingesetzter Fotozug fährt am frühen Nachmittag in Radebeul und stoppt unterwegs auf freier Strecke für Fotohalte. Zudem finden am Samstag und Sonntag in Moritzburg Lokparaden für die Eisenbahnliebhaber statt. Insgesamt rollen während des Festivals 46 Züge über die Strecke. „Am Samstag- und Sonntagnachmittag steht nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr erneut der Federweißer-Dampfzug von Radebeul bis Moritzburg auf dem Programm“, so Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der SDG – Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft. „Für die Genießer verbinden wir eine Fahrt auf der Lößnitzgrundbahn mit Federweißer und dazu passend Zwiebel-Speckkuchen.“ Für diese Fahrten und die Foto-Fahrt am Freitag bittet die SDG um eine telefonische Anmeldung unter 035207 / 89 29 0. Kleiner Tipp: Personen in historischer Kleidung sowie maximal vier Kinder in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen fahren zum Festival auf der Lößnitzgrundbahn frei. In Moritzburg erwartet die Besucher dann eine Präsentationsmeile verschiedener Eisenbahnvereine, außerdem der VVO-Spielepark mit Hüpfburg, Bastelstand und Kinderschminken, Minitischtennis und Fußballkicker.   Der Minibahnclub Dresden lädt am Mühlweg 3, in der Nähe des Haltepunktes Weißes Roß, zum Besuch ein. Hier drehen kohlegefeuerte Miniloks auf 127 mm Spurweite ihre Runden durch eine großzügige Gartenanlage. Zum Programm geht's hier Am 14. und 15. September lädt die Lößnitzgrundbahn zum Schmalspurbahn-Festival ein. In Radebeul erwartet die Besucher ein buntes Programm für Familien und Liebhaber der Schmalspurbahn. Historische Züge, Fotofahrten und der Federweißer-Dampfzug sorgen…

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