Sonnenstrahl e.V.: Viel Geld und eine Pinata

Dresden. Pinatas kennt in Südamerika jedes Kind: Es sind bunt gestaltete Figuren aus Pappmaché (früher aus mit Krepp-Papier umwickelten Tontöpfen), die bei Kindergeburtstagen mit Süßigkeiten und Früchten gefüllt sind und meist an einem Seil hängen. Unter großem Gejohle dürfen die Kinder so lange darauf herum schlagen, bis die Pinata zerbricht und ihren süßen Inhalt freigibt. Die Pinata, über die sich kürzlich Andreas Führlich, Vorsitzender des Sonnenstrahl e.V., freute, erinnert an ein großes Coronavirus und war mit goldenen Schokotalern gefüllt. Die Kugel steht symbolisch für eine große Überraschung, denn der Verein, der sich um krebskranke Kinder und deren Familien kümmert, bekam jetzt eine ziemlich große Spende. Genauer: 21.579 Euro. Die Hälfte des Geldes stammt von den Mitarbeitern des Dresdner Unternehmen GlaxoSmithKline (GSK) Biologicals, die andere Hälfte packte die Geschäftsleitung des Pharmakonzerns drauf. "Ich bin stolz auf meine Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrer Spende unterstreichen, dass sie  gerade in dieser herausfordernden Zeit über den eigenen Tellerrand schauen und sich für das Wohl ihrer Mitmenschen engagieren,die das Schicksal vor eine weit größere, persönliche Herausforderung gestellt hat", betont Dr. Jacqueline Schönfelder, Standortleiterin von GSK Biologicals. Der Sonnenstrahl e.V. kann diese Spende dringend gebrauchen. Denn viele Veranstaltungen wie zum Beispiel der Döbelner „Lauf mit Herz“, deren Erlös an den Dresdner Verein ging, wurden wegen der Pandemie abgesagt. Etliche Dauerspender stellten aus wirtschaftlichen Gründen ihre fest eingeplanten monatlichen Zahlungen ein. Der Sonnenstrahl e.V. lebt jedoch ausschließlich von Spendengeldern, benötigt für alle Therapieangebote, die Familienwohnungen, die Betreuung der Familien und nicht zuletzt für die Geschäftsstelle rund 750.000 Euro im Jahr. Die Spende von GSK Biologicals wird für die Elternwohnungen des Vereins und die psychosoziale Betreuung der Familien verwendet. Denn der Bedarf der Familien an einer psychosozialen Begleitung durch die schwere Zeit während und nach der Erkrankung des Kindes bleibt auch in Corona-Zeiten groß. Der Verein hat sein Konzept wegen der Kontaktsperren umgestellt und Einzelangebote für  Kinder und Familien entwickelt, von Yoga oder Bewegungsförderung über Eltern-Coaching bis hin zur Kunsttherapie. „Die Angebote werden sehr gut angenommen“, erzählt Geschäftsführerin Antje Herrmann. „Doch Einzelstunden bedeuten auch mehr Aufwand zur Finanzierung der Therapeuten, daher sind wir für jede Spende sehr dankbar.“Pinatas kennt in Südamerika jedes Kind: Es sind bunt gestaltete Figuren aus Pappmaché (früher aus mit Krepp-Papier umwickelten Tontöpfen), die bei Kindergeburtstagen mit Süßigkeiten und Früchten gefüllt sind und meist an einem Seil hängen. Unter…

weiterlesen

Großeinsatz mit SEK gegen illegalen Autohandel

Dresden. Mit einem Großaufgebot von 300 Beamten gab es am 4. Juni in Dresden eine Razzia gegen eine Autoschieberbande. Spektakulär war dabei der Einsatz von SEK-Beamten, die sich gegen 7 Uhr aus einem Hubschrauber auf ein Grundstück an der Flügelwegbrücke zwischen Baumaschinenverleih und Waschstraße abseilten.  Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, geht es um ein Komplexverfahren im Bereich des Wirtschaftsstrafrechts. Der Hauptbeschuldigte ist ein 37 Jahre alter Moldawier, ermittelt wird außerdem gegen 19 weitere Beschuldigte. Ihnen werden Straftaten im Zusammenhang mit dem Handel von Unfallfahrzeugen, die aus den USA über Drittländer in das Bundesgebiet eingeführt worden waren, vorgeworfen.  Bei der gestrigen Razzia wurden 30 Objekte in Dresden und Umgebung durchsucht, darunter mehrere Autohäuser und ein Bordellbetrieb in der Hamburger Straße in Dresden. Dabei wurden umfangreiches Beweismaterial und erhebliche Vermögenswerte sichergestellt, außerdem verschiedene Waffen und Munition, deren Einsatzfähigkeit und Gefährlichkeit durch die zuständigen Spezialisten näher geprüft werden wird. Der 37-jährige moldawische Hauptbeschuldigte wurde aufgrund eines vorab auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden vom Amtsgericht Dresden erlassenen Haftbefehls festgenommen und soll noch heute (5. Juni) dem Haftrichter vorgeführt werden.  Mit einem Großaufgebot von 300 Beamten gab es am 4. Juni in Dresden eine Razzia gegen eine Autoschieberbande. Spektakulär war dabei der Einsatz von SEK-Beamten, die sich gegen 7 Uhr aus einem Hubschrauber auf ein Grundstück an der Flügelwegbrücke…

weiterlesen

Ein Durchhalte-Bonbon zum Tag des Nachbarn

Rothenburg. In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet. „Durchhalten“ war vor allem für viele ältere Menschen die Devise der vergangenen Wochen.  In der Woche vom 25. bis 29. Mai konnten die Bürger und Besucher in vielen Rothenburger Geschäften, Einkaufsmöglichkeiten und im Mehrgenerationenhaus ein Glückskleeblatt entdecken. Die Menschen wurden bspw. mit den Slogans „Danke sagen“ oder „Glück teilen“ dazu eingeladen, den süßen Bonbon-Gruß an liebe Menschen in ihrer Nachbarschaft zu verschenken oder einfach selbst zu naschen.  Die Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe – ansässig im Rothenburger Mehrgenerationenhaus – hat die Aktion gestartet. Man freue sich über jeden, der die Gelegenheit zum Freude machen genutzt hat, so Daniela Teßmer von der Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen arbeiten im Auftrag des Landkreis Görlitz und beraten, informieren und vermitteln Pflegebedürftige und Nachbarschaftshelfer. Wer selbst als Nachbarschaftshelfer tätig werden möchte oder auf der Suche nach einem geeigneten Nachbarschaftshelfer im Raum Niesky, Rothenburg und Reichenbach ist, kann sich an das Mehrgenerationenhaus Rothenburg wenden.  In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet.…

weiterlesen

Seniorin stirbt bei Unfall - Polizei sucht Zeugen

Mittelherwigsdorf. Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung Zittau fahrenden Auto eines 30-Jährigen erfasst. Durch den Aufprall geriet die Frau auf die Gegenfahrbahn, wo sie das Auto eines 73-Jährigen erfasste. Rettungskräfte kamen vor Ort und reanimierten die Seniorin. Sie zog sich bei dem Unfall jedoch derart schwere Verletzungen zu, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der 30-jährige Autofahrer verletzte sich leicht und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Straße musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst nahm seine Arbeit auf und ermittelt nun die Ursachen des Geschehens. In diesem Zusammenhang sind die Ermittler auf Zeugenhinweise angewiesen. Insbesondere suchen sie den Fahrer des Fahrzeuges, hinter dem die ältere Frau hervortrat. Bei diesem Fahrzeug soll es sich möglicherweise um einen grauen Transporter handeln. Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier Bautzen unter der Rufnummer 03591/3670 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung…

weiterlesen