Wein-Pavillion in den Startlöchern

Meißen. Der Wein gehört zu den wichtigsten Alleinstellungsmerkmalen Meißens. Damit ist er ein zentrales Thema der städtischen Marketingaktivitäten. Neben Stadtführungen  drehen sich auch Werbung sowie Events unterschiedlichster Veranstalter, etwa das Weinfest, der Elbtal-Weinlauf oder die Tage des offenen Weingutes, um den edlen Tropfen. Ab diesem Jahr wird es einen weiteren Baustein geben, um die hiesigen Weinbaubetriebe noch bekannter zu machen: Sobald es die geltende Schutzverordnung erlaubt, wird ein attraktiver Wein-Pavillon auf dem Marktplatz an der Ecke zur Marktgasse den örtlichen Winzern eine besondere Plattform bieten, um den Meißnern und ihren Gästen sich und ihre Weine zu präsentieren. Bis in den Herbst hinein wird wöchentlich ein anderer Weinbaubetrieb aus Meißen, Diesbar-Seußlitz, Coswig, Radebeul, Niederau und Dresden den Pavillon in Form eines großen Weinfasses belegen. »Damit möchten wir den umliegenden Gastronomen keine Konkurrenz machen, ganz im Gegenteil«, so Stadtmarketing-Chef Christian Friedel. Im Pavillon sollen ausschließlich Wein, Traubensaft und Wasser, jedoch keine Speisen ausgereicht werden. Zudem wird es keine Sitzgelegenheiten, sondern nur Stehtische geben. Ziel ist es, die Aufenthaltsdauer der Gäste in der Altstadt zu verlängern und sie zu animieren, nach einer Kostprobe im benachbarten Restaurant Platz zu nehmen, um ein Essen zu genießen oder in einem Weinladen der Altstadt die edlen Tropfen weiterer regionaler Weinbauern zu verkosten. »Vergleichbare Angebote in Kommunen aus anderen Weinbauregionen haben gezeigt, dass solche Projekte einen positiven Effekt auf das direkte Umfeld haben können«, so Friedel weiter. Welcher Winzer in der jeweiligen Woche seinen Wein ausschenkt, wird bekanntgegeben. Bis zur Wiedereröffnung von Biergärten und Freisitzen, und damit auch der Erlaubnis zum Betrieb des Pavillons, wird das bereits aufgestellte Riesenfass als Info-Punkt der Tourist-Information Meißen (TIM) dienen. Unter dem Motto »TIM to go« können sich die Tagesbesucher der Altstadt mit Infomaterial in Form von Flyern und Broschüren über touristische Angebote während der Pandemie versorgen. Alle Angebote beachten natürlich stets die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln.Der Wein gehört zu den wichtigsten Alleinstellungsmerkmalen Meißens. Damit ist er ein zentrales Thema der städtischen Marketingaktivitäten. Neben Stadtführungen  drehen sich auch Werbung sowie Events unterschiedlichster Veranstalter, etwa das…

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Riesa sprudelt

Riesa. In der derzeit ungewissen Situation kommt jeder, auch vergleichsweise kleiner Anlass gelegen, die Laune ein wenig zu verbessern. Die Bepflanzung der Hauptstraße und am Rathausplatz und die Wiederinbetriebnahme der Riesaer Springbrunnen ist solch ein Zeichen für freundlichere Tage. Seit 2019 führt die Stadt wieder die Frühjahrsbepflanzung durch, die zuvor aus Kostengründen weggelassen wurde. Das Festjahr »900 Jahre Riesa« war damals Anlass, das wieder einzuführen. Schon Anfang April wurden Plantener, Kübel sowie Beete auf der Hauptstraße und am Rathausplatz mit ca. 800 Stiefmütterchen bepflanzt. Die Beschaffung erfolgte in bewährter Weise vom Sprungbrett e.V., die Bepflanzung durch die AGV Riesa. Neben den genannten Plätzen blühen Narzissen im neuen Bürgergarten und dem Rentnertreff in Merzdorf und im Kreisverkehr am Krankenhaus. Die Sommerbepflanzung, bei der auch der »Bahnhofsberg« einbezogen wird, ist für die Zeit nach den »Eisheiligen« vorgesehen. Seit kurzem sprudeln die sieben Brunnen im Riesaer Stadtgebiet wieder. Traditionell werden sie Anfang Mai nach einer technischen Überprüfung wieder in Gang gesetzt. Am Brunnen »Schützende Hände« auf dem Puschkin-Platz wurde die defekte Steuerungseinheit erfolgreich repariert.In der derzeit ungewissen Situation kommt jeder, auch vergleichsweise kleiner Anlass gelegen, die Laune ein wenig zu verbessern. Die Bepflanzung der Hauptstraße und am Rathausplatz und die Wiederinbetriebnahme der Riesaer Springbrunnen ist solch ein…

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Präzisionsarbeit im Liebermannpark

Großräschen. Im Rahmen der kompletten Sanierung des Liebermannparkes wird die 12 Meter große Sonnenuhr im Großräschener Malerviertel neu bepflanzt. »Im Moment richten die Arbeiter die Zahlen wieder korrekt aus«, informiert Stadtsprecherin Kati Kiesel. Sonnenuhrmacher Peter Lindner habe die perfekten Standorte berechnet und eine Datumsplatte entwickelt. »Stellt sich der Besucher auf das aktuelle Datum wird der eigene Schatten zum Zeiger.« Zudem würden noch zwei Steine installiert werden, von denen man über das Datum gepeilt den Sonnenaufgang und den Sonnenuntergang ablesen kann. Der Liebermannpark wurde 1970 angelegt und wie die dazugehörige Straße nach dem Maler Max Liebermann benannt. Der Park befindet sich im Großräschener Malerviertel. In diesem Wohngebiet aus den 50er und 60er Jahren erinnern alle Straßen an große Maler. Es gibt die Rembrandt-, Picasso-, Rubens-, Feuerbach- und Menzelstraße. Kiesel: »Bei der jetzigen Umgestaltung blieben vom ursprünglichen Park alte Bäume, ein Kiefernhain, ausgewählte Koniferen und ein Betonelement erhalten.« Die komplette Neugestaltung des Liebermannparkes 2020/2021 stehe unter dem Thema Künstlerkabinett. Kleine Flächen entlang des Hauptweges, Künstlerkabinette, bieten Möglichkeiten zum Sitzen, Schauen und Beobachten. Die neuen Wege führen zum Malerspielplatz, zu einer Festwiese für soziale Projekte, zu Ausstellungsstelen für gemeinsam hergestellte Kunstwerke, Grashalmleuchten und der analemmatischen Sonnenuhr inmitten blühender Sträucher und Bäume. Wichtige Malutensilien wurden Thema eines Spielplatzes: Farbtöpfe, Pinsel und eine Staffelei laden zum Klettern, Balancieren und Rutschen ein. Die Pflanzenauswahl stand besonders im Vordergrund. »Es wurden Pflanzen ausgewählt, die mit den derzeitigen klimatischen Bedingungen gut zurechtkommen, pflegearm sind und durch besonders schöne Blüten, Blätter oder Früchte malerisch wirken«, verrät Katie Kiesel. Mit einer ganzen Palette von Farben überbieten sich die Blühwiesen und Ziersträucher, die Bäume, und Zwiebelgewächse. Wintergelb und Frühlingsrosa, Sommergrün und Herbstrot – mit dem Wechsel der Jahreszeiten kann man immer wieder neue Farbtupfer entdecken.Im Rahmen der kompletten Sanierung des Liebermannparkes wird die 12 Meter große Sonnenuhr im Großräschener Malerviertel neu bepflanzt. »Im Moment richten die Arbeiter die Zahlen wieder korrekt aus«, informiert Stadtsprecherin Kati Kiesel.…

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Verzicht auf Elternbeiträgen in der 3. Corona-Welle

Südbrandenburg. Viele Kinder können aktuell nicht an der Kindertagesbetreuung in Krippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflege teilnehmen. Einerseits sind Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen geschlossen, weil dies nach der Eindämmungsverordnung des Landes oder dem Infektionsschutzgesetz des Bundes (sog. Notbremse) vorgesehen ist oder weil ihre Eltern dem Appell gefolgt sind, Kinder im vorschulischen Alter nicht in die Kindertagesbetreuung zu geben. Um die Eltern von der Zahlung der Beiträge ganz oder teilweise zu entlasten, hat das Land eine Förderung der öffentlichen und freien Kita-Träger zugesagt. Die Träger erhalten jetzt für das I. Quartal 2021 rund 15 Mio. Euro. Dieses finanzielle Engagement trägt auch dazu bei, die Struktur der Kindertagesbetreuung zu sichern. Im I. Quartal 2021 wird eine Förderung für 197.705 Kinder in den 18 Landkreisen und kreisfreien Städten gewährt. Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst: „Das ist gut investiertes Geld. Die Eltern müssen nicht oder nicht die vollen Beiträge zahlen, wenn Kinder nicht in die Kita gehen und die so entstandenen Einkommensausfälle bei den öffentlichen und freien Trägern im Land Brandenburg können so zu einem großen Teil abgefangen werden. Damit wird der wirtschaftliche Bestand von Einrichtungsträgern gesichert und die Angebote der Kindertagesbetreuung für die Zukunft gewährleistet.“ Die Zweite Richtlinie Kita-Elternbeitrag Corona ist mit Wirkung zum 01. Januar 2021 in Kraft getreten. Bis zum 15. April 2021 haben alle Landkreisen und kreisfreien Städten Fördermittelanträge gestellt. Für drei Landkreise erfolgt noch eine letzte Plausibilisierung der Daten; diese erhalten ihre Bescheide voraussichtlich in der kommenden Kalenderwoche.Viele Kinder können aktuell nicht an der Kindertagesbetreuung in Krippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflege teilnehmen. Einerseits sind Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen geschlossen, weil dies nach der Eindämmungsverordnung des…

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Aktuelles zur Corona-Lage im Landkreis Görlitz

Görlitz. Aktuell (3. Mai 2021) wurden im Landkreis Görlitz sechs neue Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gegenüber dem Vortag ermittelt. Die neuen Fälle beziehen sich ausschließlich auf Erwachsene und sind verteilt auf die verschiedenen Kommunen. Eine Übersicht ist unter http://coronavirus.landkreis.gr/ einsehbar. Im Landkreis Görlitz sind bislang 925 Fälle der britischen Mutation (B.1.1.7) von SARS-CoV-2 nachgewiesen worden. Aktuell sind davon noch 180 aktiv und stehen unter Quarantäne. Die durch den Landkreis ermittelte 7-Tage-Inzidenz beträgt 229,89 je 100.000 Einwohner. Unterschiede zu den RKI-Zahlen ergeben sich aus den unterschiedlichen Zeitpunkten der Auswertung. Derzeit befinden sich 130 Menschen in medizinischer Behandlung in Kliniken des Landkreises Görlitz, 22 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Landkreis Görlitz nachweislich 19.075 Menschen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Derzeit befinden sich 868 Personen mit positivem PCR-Test in häuslicher Quarantäne. Acht weitere Personen sind im Zeitraum vom 31. März bis 27. April 2021 in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Es handelt sich um zwei Frauen und sechs Männer im Alter von 62 bis 89 Jahren. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Landkreis Görlitz auf 1.076. Neue Regelungen Grenzübertritt Tschechien Seit dem 2. Mai 2021 gilt Tschechien nicht länger als Hochinzidenzgebiet, sondern wird durch das Robert-Koch-Institut (RKI) wieder als Risikogebiet eingestuft. Daraus ergeben sich folgende Änderungen in der Test- und Anmeldepflicht beim Grenzübertritt: Wegfall der Anmeldepflicht mittels digitaler Einreiseanmeldung (DEA) für Personen, die grenzüberschreitend Waren und Personen transportieren, ebenso keine Testpflicht gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 1 CoronaEinreiseVo Aufenthalt unter 72 Stunden: Befreiung von der Testpflicht bei Besuch von Verwandten, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen, für Polizeivollzugsbeamte oder bevorrechtigten Personen; Einreiseanmeldung trotzdem erforderlich Testpflicht für Pendler nur noch einmal statt dreimal wöchentlich; einmal wöchentliche Anmeldepflicht laut § 2 Abs. 1a CoronaEinreiseVo keine Änderung der Quarantäneregelungen, d.h. Reisen ohne anschließende verpflichtende häusliche Absonderung sind weiterhin nur aus triftigen Gründen möglich Für alle Personen, die sich bis einschließlich 1. Mai 2021 in der Tschechischen Republik aufgehalten haben, gilt eine Übergangsfrist bis einschließlich 11. Mai 2021, in welcher noch die Voraussetzungen nach Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet zu erfüllen sind.Aktuell (3. Mai 2021) wurden im Landkreis Görlitz sechs neue Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gegenüber dem Vortag ermittelt. Die neuen Fälle beziehen sich ausschließlich auf Erwachsene und sind verteilt auf die verschiedenen Kommunen. Eine…

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