Heiko Lübeck

Gemalte Fantasiewelt für die Pädiatrie

Herzberg. Einen bunten und fröhlichen Höhepunkt erlebte dieser Tage die Partnerschaft zwischen dem Krankenhaus Herzberg und der Grund- und Oberschule Johannes Clajus.

Seit August 2012 hatten Schüler des Neigungskurses Kunst gemeinsam mit Kursleiterin Doreen Hoffmann und Kunsterzieherin Ines Jacobi die weißen Wände des Wartebereichs der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin gestaltet; nun konnte das große Wandgemälde eingeweiht werden. Der Wartebereich bietet mit der  gemalten Fantasiewelt einen kindlichen Blick auf die Welt, der vor allem die kleinen Patienten ansprechen wird. Angeregt von den Arbeiten der Künstler Friedensreich Hundertwasser und Gustav Klimt, haben die Kinder in monatelanger Arbeit eine farbenfrohe Welt an die Wände gebracht. "Die Erbauer unseres Krankenhauses haben an vieles, aber bei der Ausgestaltung nicht an die kleinen Patienten gedacht", erklärte Oberärztin Dr. Kathrin Heinecke den Kindern bei der Einweihung. Die Kinderstation ist inzwischen farbig gestaltet worden, "nur der etwas triste Wartebereich harrte noch der Umgestaltung", so die Oberärztin. Ihr war die Freude darüber anzumerken, dass die Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums nun auch an dieser Stelle freundlich und fröhlich wirkt. Dass sich die Schüler sehr über die sehr große und anspruchsvolle Aufgabe gefreut haben, zeigten sie in ihrem kleinen Einweihungsprogramm. Dabei bewiesen sie ebenso, dass sie nicht nur gemalt, sondern sich auch mit dem Künstler Hundertwasser beschäftigt haben. Dafür gab es großen Beifall vom Stationsteam, das sich mit einem Kuchen- und Saftbuffet sowie kleinen Geschenken bei den kleinen Künstlern bedankte - letztere waren eigens auf der Station gebastelt worden.  "Fast auf den Tag genau vor vier Jahren haben wir den Kooperationsvertrag mit dem Krankenhaus unterschrieben", schaute Schulleiter Ernst Becker am Rande der Veranstaltung zurück. "Wir freuen uns, dass diese Partnerschaft so lebendig ist", betonte im Gegenzug Pflegedienstleiterin Ines Schmidt. Seit vier Jahren arbeiten Schule und Krankenhaus in verschiedenen Bereichen zusammen. So unterstützt das Krankenhaus die Clajus-Schüler bei der Ausgestaltung des alljährlichen Zukunftstages und nimmt Schülerpraktikanten auf.

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Verdächtiger Geruch löst Feuerwehreinsatz aus

Bautzen. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Mann versucht, mit organischem Schwefel eine Bleilegierung zu trennen. Seinen Angaben nach sei er Hobbychemiker und Buntmetallsammler. In der Wohnung befanden sich neben Unmengen von Gesteinen und Metallen auch verschiedene Chemikalien in diversen Behältnissen. Wie die Polizei weiter mitteilt, war die Wohnung in einem sehr schlechten Zustand und in der Küche stark verrußt. Der Bewohner erklärte das mit einer Verpuffung, zu der es um Pfingsten bei seinen Experimenten gekommen sei. Die hinzugerufene Feuerwehr überprüfte mit Spezialkräften die Wohnung und die gelagerten Chemikalien. Eine Messung ergab, dass keine gesundheitsgefährdenden Stoffe ausgetreten waren. Eine Gefahr für Anwohner bestand nicht. Die Beamten sicherten die Wohnung. Kriminalisten übernahmen die Ermittlungen. Verbotene Substanzen konnten nach ersten Überprüfungen nicht festgestellt werden. Die Maßnahmen der Polizei dauern an. Am Montagvormittag erfolgte durch die Feuerwehr Bautzen und eine Spezialfirma die Beräumung der Wohnung.Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der…

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