Coronavirus: Klinikum Görlitz ist vorbereitet

Görlitz. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen steigt. Laut Robert-Koch-Institut sind bisher 53 Fälle einer SARS-CoV-2-Infektion in Deutschland bestätigt. Nach Infektionen bei einer Firma aus Bayern und einzelnen Fällen bei Deutschen, die Anfang Februar 2020 aus Wuhan ausgeflogen worden waren, sind seit wenigen Tagen auch Erkrankungsfälle in Nordrhein-Westfalen , Baden-Württemberg, Bayern und Hamburg bekannt. Die Stadt Görlitz hat heute mitgeteilt, dass das Städtische Klinikum Görlitz auf mögliche Patienten mit dem neuartigen Coronavirus vorbereitet ist. Die Menschen sollten ruhe bewahren und grundsätzliche Maßnahmen des Ansteckungsschutzes einhalten: Gründliches und häufiges Händewaschen mit SeifeAbstand zu Mitmenschen bei Atemwegserkrankungen (Husten, Schnupfen, Niesen)Auskurieren der Krankheitssymptome (Ansteckungsvermeidung anderer)Direkte Händekontakte reduzieren („Winken statt Schütteln“)Nutzung von Einwegtaschentüchern Zuständig für alle Entwicklungen bezüglich des Coronavirus ist der Landkreis Görlitz. Bei Symptomen sollten sich Betroffene zunächst telefonisch bei ihrem Hausarzt, dem Kassenärztlichen Notdienst oder in der Krankenhausnotaufnahme melden. Symptome der Erkrankung liegen bei einer schweren Beeinträchtigung des Wohlbefindens (grippeähnliche Symptome), vor allem im Bereich der Atemwege, vor. Wichtig ist, ggf. medizinisch abklären zu lassen, ob ein begründeter Verdachtsfall besteht. Das Ansteckungsrisiko in unserer Region sei aber weiterhin sehr gering. Auch das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als „gering bis mäßig“ ein. Das Städtische Klinikum empfiehlt als Informationsquelle zu aktuellen Entwicklungen die Internetseiten des Robert-Koch-Institutes: www.rki.de. Hier finden Sie auch Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus (Covid-19). Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen steigt. Laut Robert-Koch-Institut sind bisher 53 Fälle einer SARS-CoV-2-Infektion in Deutschland bestätigt. Nach Infektionen bei einer Firma aus Bayern und einzelnen Fällen bei Deutschen, die Anfang…

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„Service für Erwachsene“: Falsche Mahnungen im Umlauf

Görlitz. Ein 48-jähriger Görlitzer hat in dieser Woche Anzeige bei der Polizei erstattet, nachdem er insgesamt sieben Mahnungen der Firma Comera erhalten hatte. Der Inhalt der Mahnung ist pikant: Er soll angeblich genutzte Sex-Angebote nicht bezahlt haben. Das geforderte Geld soll auf ein tschechisches Konto überwiesen werden. Da der Geschädigte nach eigenen Angaben nie solche Angebote in Anspruch genommen hat ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts eines Betruges. Solche und ähnliche Betrugsversuche sind keine Einzelfälle. Online finden sich zahlreiche Berichte von ähnlichen Vorfällen. Die Firmennamen variieren dabei, statt Comera heißt es mal Mexcom, ein anderes Mal Kawora, Werso oder Madaco. Aber immer soll das geforderte Geld für angeblich genutzte Telefonsex-Hotlines nach Tschechien gehen. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein warnt beispielsweise ganz aktuell vor den dubiosen Schreiben, hat sogar eine der Rechnungen auf ihrer Website veröffentlicht. Laut VBZ wirken die Rechnungen und Mahnungen zunächst seriös. Telefonnummer, Datum und Uhrzeit des angeblichen Anrufs sind genau aufgeführt. Genutzt worden sei ein „Service für Erwachsene“. „Wer das Telefongespräch nicht geführt hat, sollte die Rechnung nicht bezahlen, sondern der Forderung widersprechen“, sagt Julia Buchweitz, Juristin bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Wer genau hinschaut, kann den Betrugsversuch oft auch auf den Schreiben erkennen. Hinweise sind beispielsweise eine unvollständige Absenderadresse und eine Anrede ohne den Namen des Empfängers. Ein 48-jähriger Görlitzer hat in dieser Woche Anzeige bei der Polizei erstattet, nachdem er insgesamt sieben Mahnungen der Firma Comera erhalten hatte. Der Inhalt der Mahnung ist pikant: Er soll angeblich genutzte Sex-Angebote nicht bezahlt haben.…

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Neue Abfüllanlage für Radeberger Bier

Radeberg. »Hier entsteht eine neue Flaschenabfüllanlage« – so kündete eine große Bautafel schon während des letztjährigen Hoffestes vom Vorhaben der Radeberger Brauerei. Das Projekt ist mittlerweile voll im Gange. Nach dem Motto »Aus zwei mach eins« wurde ab Mitte September erst die eine Anlage, ab Dezember die zweite Abfüllanlage demontiert.  Seit Anfang Januar geht es nun richtig zur Sache: Zunächst wurden beide Anlagen vollständig rückgebaut und sukzessive der Hallenfußboden so ertüchtigt, dass er die neue Anlage aufnehmen kann. Diese wird mit 0,5- und 0,33l-Flaschen sowie Kästen von 24er-, 20er- und 11er-Größe und Sixpacks arbeiten können und dabei mit sehr kurzen Umbauzeiten punkten. Parallel dazu ist die neue »Maßgeschneiderte« deutlich besser in Strom-, Wärme- und Wasserverbrauch. Der Probebetrieb soll im März starten, die Endabnahme ist für den Frühsommer geplant. Bis dahin wird das Bier in der im Erdgeschoss der Abfüllhalle befindlichen dritten Anlage in die Flaschen  gefüllt. Wer sich von den momentanen Bauarbeiten überzeugen will, kann das im Rahmen von Brauereiführungen direkt von der Besuchergalerie aus tun – bei derzeit freier Sicht.»Hier entsteht eine neue Flaschenabfüllanlage« – so kündete eine große Bautafel schon während des letztjährigen Hoffestes vom Vorhaben der Radeberger Brauerei. Das Projekt ist mittlerweile voll im Gange. Nach dem Motto »Aus zwei mach eins« wurde ab…

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Ab 1. März gilt Masern-Impfpflicht

Sachsen. Am 1. März tritt das Masernschutzgesetz bundesweit in Kraft. Das Gesundheitsministerium begrüßt die einsetzende Masernimpfpflicht. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass die erforderliche Immunisierung von 95 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, die für den Schutz der gesamten Bevölkerung nötig sind, allein mit Aufklärung nicht zu erreichen sind. Gesundheitsministerin Petra Köpping erklärt: "Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten für den Menschen. Für Kinder unter 5 Jahren und Erwachsene können Masern zu schweren Komplikationen führen. Durch eine solidarische Masernimpfung hilft somit auch jeder den Menschen, die sich nicht selbst vor Masern schützen können. Gemeinsam können wir es schaffen, diese gefährliche Krankheit, die schwere Spätfolgen verursachen und mitunter zum Tod führen kann, auszurotten." Die Pflicht der Impfung gegen Masern gilt für Kinder in Schulen und Kitas sowie pädagogisches und medizinisches Personal. Hier wird die Gefahr der Ansteckung als am größten angesehen. Ein Nachweis über den Impfschutz für bereits Beschäftigte in den Einrichtungen muss bis zum 31. Juli 2021 vorgelegt werden. Bei fehlender Impfung wird das Gesundheitsamt informiert. Die Verhängung eines Tätigkeitsverbots, sowie die Auferlegung eines Bußgeldes in Höhe von 2.500 Euro können folgen. Ohne nachgewiesene Impfung darf niemand in den Einrichtungen neu betreut werden. Ausgenommen sind Personen, die einer gesetzlichen Schul- und Unterbringungspflicht unterliegen. Hierbei muss unverzüglich das Gesundheitsamt informiert werden. Der säumigen Person bzw. dessen Sorgeberechtigten kann ein Bußgeld auferlegt werden. Das Bußgeld kann jedes Schuljahr erneut ausgesprochen werden. Eine Zwangsimpfung erfolgt nicht. Im Untersuchungsjahr 2018/19 waren in Sachsen 97,5 Prozent der Kindergartenkinder vollständig gegen Masern geimpft. Zum Zeitpunkt der Schulaufnahmeuntersuchung waren 85,0 Prozent der Erstklässler in Sachsen vollständig geimpft. (pm) Am 1. März tritt das Masernschutzgesetz bundesweit in Kraft. Das Gesundheitsministerium begrüßt die einsetzende Masernimpfpflicht. Denn…

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