Heiko Lübeck

Toller Renntag beim SlotWay Lausitz

Elbe-Elster. Was ist eigentlich Slotracing? Es ist Rennsport mit Modellautos auf professionellen Bahnen. Der SlotWay Lausitz in Lauchammer dem auch Mitglieder aus dem Elbe-Elster-Kreis angehören, sind zu Rennserien in ganz Deutschland unterwegs.

Kürzlich traf sich die Slotcarszene der Region zum 4. MiniZ Fight Lauf der Saison 2014 auf der vierspurigen Holzrennbahn des SlotWay Lausitz in Lauchammer. Nach diesem Lauf geht es nur noch nach Leipzig auf "Die heiße Rille" zu den Slotracern aus Großkugel, um den Meister der Region Ost 2014 zu küren.

Nach Training und Qualifying hatten die Heimascaris vom SlotWay Lausitz die Nase vorn und belegten die ersten vier Startplätze in der Reihenfolge Rolf Schweitzer, Thomas Preuss, Holger Gleitsmann und Jörg Gleitsmann, wobei letzterer in der aktuellen Saisonwertung mit nur einem Punkt Vorsprung auf Jens Wagner aus Limbach auf Platz zwei lag. Jedoch ereilte Jörg Gleitsmann der Defektteufel in Form eines gebrochenen Leitkiels, was ihn dann hoffnungslos nach hinten spülte und er diesen Saisonlauf auf der eigenen Hausbahn nur als Streichresultat verwerten kann. Das Endergebnis nach über 400 Runden hieß Falk Reichbott vor Rolf Schweitzer und Holger Gleitsmann. Alles in allem war es jedoch wieder ein sehr schöner Renntag am SlotWay Lausitz mit viel Spaß unter den Teilnehmern.

Nun fragt man sich sicherlich, wo ist denn dieser SlotWay Lausitz genau und was treiben diese fünf mehr oder weniger nicht mehr ganz so jungen Männer an jedem Freitag der Woche? Es gab bis zur Wende schon einmal eine Slotcarbahn im ehemaligem GST-Stützpunkt in Lauchhammer-Süd und das Team vom SlotWay Lausitz hat dieses Hobby hier wieder auferstehen lassen und fährt mit vielen Gleichgesinnten der Regionen in den verschiedensten Rennserien wie zum Beispiel MiniZ, Nascar, Klasse 1 oder der deutschen Slot Classic um Meisterschafts-Punkte.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Forst erhält Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«

Forst. Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek, die Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«, die jede Stadt im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden erhält. Die Bürgermeisterin bedankte sich und versprach, dass diese Plakette einen würdigen Platz im Rathaus finden wird. Die Forster Stadtbibliothek erhielt zudem ein sorbisches/wendisches Medienpaket. Es beinhaltet sorbische/wendische Literatur, Informationen über die sorbische/wendische Geschichte und Kultur sowie Materialien zum Spracherwerb. Darunter zweisprachige Kinderliteratur, Spiele zur Sprachförderung, Sachliteratur zur Brauchtumspflege, Sprachkurse sowie biografische Romane. Initiiert worden ist das Projekt von der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft Masica Serbska und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Die Medien stehen künftig allen Kunden der Stadtbibliothek zum Ausleihen zur Verfügung, betonte die Leiterin der Einrichtung Doreen Sawall. Insgesamt erhalten 16 kommunale Bibliotheken im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden diese Medienpakete. Hinweis: Aufgrund technischer Probleme können gegenwärtig leider keine Fotos angezeigt werden. Wir bitten um Verständnis.Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek,…

weiterlesen