Aubis Fishing: Vater&Sohn gründen Angelschule

Dresden. Ein dreistündiger Crashkurs für Anfänger und begleitete Angelausflüge zu sächsischen Gewässern - schon sollte es mit dem Anbeißen klappen. „Wer angeln will, macht üblicherweise einen Lehrgang für den Fischereischein und lernt erstmal nur Theorie", weiß Kay Aubrecht. "Bei uns gibt es dagegen sofort praktische Tipps. Nichts ist frustrierender, als mit dem nagelneuen Angelschein loszuziehen und ohne Fisch nach Hause zu kommen." Der passionierte Angler, der selbst im Vorstand des Vereins „Dresdner Angel- und Naturfreunde e.V.“ agiert und sich dort mit der Aktion „Sauberes Gewässer“ auch gegen die Verschmutzung der Uferzonen einsetzt, angelt seit seine zwölften Lebensjahr. Gemeinsam mit seinem 14-jährigen Sohn Ben gründete er jetzt die Angelschule „Aubis Fishing“, mit der Spontan-Anglern zu schnellem Erfolg verholfen werden soll. „Wir waren schon oft mit Freunden beim Angeln und haben ihnen gezeigt, wie man eine Angel so benutzt, dass es überhaupt möglich ist, einen Fisch zu angeln“, erzählt Ben. „So entstand die Idee, eine Angelschule zu gründen, aber nie war so richtig Zeit dafür.“ Den letzten Ausschlag gab die Corona-Zeit. Eigentlich ist Kay Aubrecht Unternehmer und betreut mit seiner Firma SAM-Production Veranstaltungen wie die Dresdner Schlössernacht oder das Große Adventskonzert im Dynamo-Stadion. Doch in den vergangenen Monaten, als die gesamte Kultur- und Veranstaltungsbranche im Komplett-Lockdown lag und teilweise noch immer liegt, blieb Aubrecht viel Zeit für sein Hobby Angeln. So nahm die Idee der Angelschule konkrete Gestalt an. „Wir haben Angeltouren entworfen, viel Wissenswertes zusammen getragen und eine Webseite gebaut, auf der verschiedene Workshops und Touren samt Anmeldeformularen, Terminen und  Tipps zum Thema Angeln zu finden sind." Natürlich geht es auch um Genehmigungen, Fischereischeine und Angelreviere. Wer sich spontan für einen Spontan-Angelkurs interessiert: Der erste dreistündige Crashkurs beginnt am 11. Juli. Und wenn dann der Fisch am Haken ist, hat Hobbykoch Kay Aubrecht auch gleich noch die besten Tipps zur Zubereitung zur Hand. Ein dreistündiger Crashkurs für Anfänger und begleitete Angelausflüge zu sächsischen Gewässern - schon sollte es mit dem Anbeißen klappen. „Wer angeln will, macht üblicherweise einen Lehrgang für den Fischereischein und lernt erstmal nur Theorie",…

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Vier mal 1,0 und Eltern die heimlich eine Party planen

Hoyerswerda. Die Sommerferien stehen vor der Tür. Für die drei Gymnasien in der Stadt ist das eigentlich auch die Zeit, um ihre Abibälle zu feiern, welche aus gegebenem Anlass jedoch nicht wie gewohnt stattfinden können. Für viele Schüler, deren Eltern und Lehrer des Lessinggymnasiums war diese Situation sehr bedauerlich. Hat doch das gewachsene Miteinander im Lessinggymnasium einen sehr hohen Stellenwert. Acht Jahre gemeinsames Lernen, leben und wachsen schweißen schließlich eng zusammen. Elternsprecher und andere Mütter sowie Väter ergriffen deshalb dennoch (heimlich) die Initiative in der Hoffnung, dass sich die damalige, prekäre Lage doch noch entspannen würde. In der Krabatmühle fanden sich dank Vorreservierung nicht nur die perfekte Location, sondern auch sehr engagierte Mitarbeiter um Mühlenchef Tobias Zschieschick, die das Vorhaben gern unterstützen, berichtet Schulleiterin des Lessinggymnasiums Katharina Michelfeit begeistert. Freilich wird die Party am Freitagabend den 10. Juli „nur“ im kleinen Rahmen, unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen stattfinden. Dank der großen Leinwand, die für die derzeitigen Filmnächte genutzt wird, können sich Schüler, Eltern und Lehrer auf eine Foto - Zeitreise in ihren ehemaligen Schulalltag freuen. Und trotz alledem wird es natürlich auch einen Eröffnungstanz von den Gymnasiasten geben. Natürlich mit Abstand, versteht sich.  Lisa Kastner, Eric Wehner, Marie-Chanelle Wiesner und Leonie Schulze können auf ein besonders  gutes Ergebnis blicken. Sie haben ihr Abitur mit 1,0 abgeschnitten. Wir fragten die vier Lessinggymnasiasten wie man solch ein Ergebnis erreicht und welche Ziele demnächst anstehen. Lisa Kastner 18 Jahre aus Michalken/Hoyerswerda: Wie haben Sie das Ergebnis geschafft? Indem ich versucht habe, immer mein Bestes zu geben und in den Klausurenphasen meinen Fokus auf die Schule gelegt habe. Aber ich glaube, mir hat die Unterstützung von Freunden und Familie auch viel geholfen, um die Oberstufe trotzdem genießen zu können. Dass ich am Ende 1,0 schaffe, war nie meine größte oder einzige Priorität, aber natürlich freut es mich sehr und ich habe viel Arbeit in mein Abitur gesteckt. Was haben Sie nach dem Abitur vor? Ursprünglich wollte ich viel mit meinen Freunden reisen, bevor ich mit dem Studium anfange, am liebsten quer durch Europa. Aber da sich das durch die gegenwärtige Situation etwas kompliziert gestaltet, werden es wohl viele Kurzurlaube in verschiedenen Ecken von Deutschland. Danach möchte ich mein Psychologiestudium in Sachsen beginnen, wo genau steht allerdings noch nicht fest. Können Sie sich vorstellen später nach Hoyerswerda zurückzukehren? Die nächsten Jahre möchte ich gerne in einer größeren Stadt leben und auch diesen Lebensstil einmal ausprobieren, aber danach ist alles möglich. Ich mag meine Heimat, mein Umfeld und das Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, also ist für mich eine Rückkehr nicht ausgeschlossen. Eric Wehner, 18 Jahre aus Oßling: Wie haben Sie das Ergebnis geschafft? Durch Aufmerksamkeit im Unterricht. Was haben Sie nach dem Abitur vor? Lehramtsstudium für Gymnasiale Oberstufe in Mathematik und Physik. Können Sie sich vorstellen später nach Hoyerswerda zurückzukehren?  Ja, das ist sogar mein Wunsch in der Region zu bleiben. Der Lehrerberuf bietet selbst in unserer Region Zukunftschancen. Marie-Chanelle Wiesner 18 Jahre aus Hoyerswerda: Wie haben Sie das Ergebnis geschafft? Durch viel Lernen und währenddessen Ablenkung durch Freunde. Was haben Sie nach dem Abitur vor? Ich möchte Lebensmittelchemie an der TU Dresden studieren oder ein Lehramtsstudium für Gymnasiale Oberstufe in Mathematik und Chemie beginnen. Können Sie sich vorstellen später nach Hoyerswerda zurückzukehren? Ja, da ich gern in der Nähe meiner Familie bleiben möchte. Für den Fall, dass es nicht direkt nach Hoyerswerda gehen sollte, würde ich gern in näherer Umgebung wohnen. Leonie Schulze 18 Jahre aus Lauta: Wie haben Sie das Ergebnis geschafft? Durch viel Lernen und die vertiefte musikalische Ausbildung ab der 5. Klasse, die in der Oberstufe als 3. Leistungskurs wahlbar war.       Was haben Sie nach dem Abitur vor? Ich beginne eine Psychologiestudium in Dresden. Können Sie sich vorstellen später nach Hoyerswerda zurückzukehren? Ich mir durchaus vorstellen später in die Heimat zurückzukehren. Meine Familie lebt hier und ich mag auch die Krabatfestspiele sehr. Allerdings steht noch alles offen und es ist vorerst geplant zum Studium in eine größere Stadt zu ziehen. Und danach werde ich sehen, was die Zukunft so bringt.Die Sommerferien stehen vor der Tür. Für die drei Gymnasien in der Stadt ist das eigentlich auch die Zeit, um ihre Abibälle zu feiern, welche aus gegebenem Anlass jedoch nicht wie gewohnt stattfinden können. Für viele Schüler, deren Eltern und Lehrer…

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KWG Azubis beteiligten sich an sozialem Projekt

Großräschen. Sechs Auszubildende der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) beteiligten sichim Rahmen des Projektes der Sozialen Stadt Großräschen an der „Aktion Streetballplatz“. Unter den fleißigen Helfern war der Auszubildende des 3. Lehrjahres Vincent Schreurs. „Zusammen mit fünf anderen Azubis waren wir letztes Jahr im Rahmen des Frühjahrsputzes in der Grünanlage der Feuerbachstraße tätig, was unsere dortigen Mieter sehr freute. Aus diesem Grund nahmen wir die positive Resonanz zum Anlass, um die Gestaltung des Wohnumfeldes auch in diesem Jahr tatkräftig zu unterstützen.“ Karin Krüger von Projekt - Soziale Stadt Großräschen hatte die KWG-Azubis zur „Aktion Streetballplatz“eingeladen. Die KWG löste damit ihr Versprechen vom April 2020 ein, die Quartiersmanagerin bei derNeugestaltung eines Streetballplatzes auf dem Gelände der ehemaligen Gesamtschule an der W.-Pieck-Straße zu unterstützen. Es entstand damit ein weiteres Freizeitangebot für kleine und große ballspielinteressierte Bewohner in der Nordstadt von Großräschen. „Mein Dankeschön gilt den jungen Auszubildenden der KWG, die sich beim Abmessen, Auszirkeln undAbkleben der Spielfeldfläche ausprobierten und so einen praktischen Beitrag zur Unterstützung des Gemeinwesens im Quartier und im Projekt - Soziale Stadt Großräschen leisteten. Die sehr gute Vorarbeit wurde dann am Nachmittag von der Pfadfinderjugend mit Aufbringen der Spielfeldmarkierung vollendet.“Sechs Auszubildende der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) beteiligten sichim Rahmen des Projektes der Sozialen Stadt Großräschen an der „Aktion Streetballplatz“. Unter den fleißigen Helfern war der Auszubildende des 3. Lehrjahres…

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Gastgeber überwiegend zufrieden mit Neustart

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Der Tourismusverband Sächsische Schweiz (TVSSW) hat die Touristiker in der Region zur Lage nach der Wiedereröffnung befragt. Etwa 200 Betriebe haben sich an der Umfrage beteiligt. Drei Viertel gaben an, dass der Tourismus gut bis sehr gut angelaufen sei. »Das ist ein sehr positives Signal«, erklärt der TVSSW-Vorsitzende Landrat Michael Geisler. Die Sächsische Schweiz profitiere offenbar stark von der aktuellen Hinwendung zu Inlandsreisezielen. Auch das mediale Interesse an der Region sei derzeit groß. Die Umfrage zum Stimmungsbild im Tourismus hat der TVSSW vom 11. bis 15. Juni online durchgeführt. Befragt wurden Beherbergungsbetriebe, Freizeitanbieter, Touristinformationen, Kommunen, Gästeführer und weitere Touristiker in der Region. Sie konnten im Schulnotensystem bewerten, wie der Tourismus aus ihrer Sicht wiederangelaufen ist und welche Erwartungen sie für das Gesamtjahr haben. 39 Prozent der Befragten gaben an, dass der Tourismus sehr gut, 36 Prozent, dass er gut angelaufen sei. Große Unterschiede gibt es zwischen Beherbergung und Freizeit. Während 81 Prozent der Beherbergungsbetriebe den Neustart mit gut oder sehr gut bewerten, sind es bei den Freizeitanbietern nur 50 Prozent. Die unterschiedliche Lagebewertung schlägt sich auch in den Erwartungen an das aktuelle Jahr nieder: 63 Prozent der Beherbergungsbetriebe rechnen mit einer schlechteren oder viel schlechteren Bilanz als 2019. Bei den Freizeitbetrieben sind es 89 Prozent. Angesichts dieser verhaltenen Prognosen haben sich Marketingausschuss und TVSSW dafür ausgesprochen, die Werbung für das Reiseziel Sächsische Schweiz kurzfristig zu intensivieren. Insbesondere die Reserven im Winterhalbjahr sollen dafür genutzt werden.Der Tourismusverband Sächsische Schweiz (TVSSW) hat die Touristiker in der Region zur Lage nach der Wiedereröffnung befragt. Etwa 200 Betriebe haben sich an der…

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