sst

Feuerwehr-Neubau: Grundstein ist gelegt

Gießmannsdorf. Der Luckauer Ortsteil Gießmannsdorf erhält ein neues Feuerwehrgerätehaus. Für den Neubau an der Luckauer Straße 15 wurde jetzt der Grundstein gelegt.

Wie Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann sagt, gilt es neue Standards einzuhalten. »Nicht nur für Fahrzeuge und Technik, sondern auch hinsichtlich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes«, sagt Lehmann und fügt an, dass für den Neubau in Gießmannsdorf alle an einem Tisch saßen - Planer, Feuerwehr und Einwohner. »Es war ein transparenter Prozess«, unterstreicht der Rathauschef und betont, dass es die Aufgabe ist, den Brandschutz langfristig zu sichern - nicht nur in der Kernstadt Luckau, sondern auch in den Ortsteilen.

Wie Lehmann informiert, belaufen sich die Baukosten auf insgesamt 820 000 Euro. Davon seien 438 850 Euro Eigenmittel der Stadt Luckau und 381 150 Euro Fördermittel vom Land Brandenburg. Für Gerald Lehmann ist eine Grundsteinlegung ein wichtiger Schritt einer Baumaßnahmen. Sie zeige, dass etwas Neues entsteht. Der nächste große Akt sei dann erst das Richtfest. »Ich wünsche es dem Ortsvorsteher Thomas Weichert, dass er noch den symbolischen letzten Nagel ins Gebälk einschlagen kann«, sagt Lehmann mit Blick auf die kommenden Kommunalwahlen am 26. Mai. Thomas Weichert werde als Ortsvorsteher sein Amt beenden.

Luckaus Stadtbrandmeister Gerd Walter betont, dass entsprechende Voraussetzungen für die Unterbringung der Technik benötigt werden. »Neben Gießmannsdorf warten jedoch auch andere Wehren auf neue Standards - wie etwa in Uckro«, sagt Walter und ergänzt: »Der kommende Neubau in Gießmannsdorf und die heutige Grundsteinlegung sind natürlich auch für die Feuerwehr in der Stadt ein großer Schritt.«

Für den Gießmannsdorfer Ortsvorsteher Thomas Weichert ist das neue Feuerwehrgerätehaus auch ein Dank für den Einsatz der Kameraden. »Sie opfern alle viel Freizeit für die Feuerwehr in Gießmannsdorf. Das neue Haus ist natürlich auch ein Anreiz, sich weiter motiviert zu engagieren«, sagt Weichert und fügt an, dass der Einzug der Kameraden in das neue Feuerwehrgerätehaus zum Jahresende geplant ist.

Wie Dipl.-Ing. Mathias Stahn berichtet, entstehen auf einer Fläche von rund 300 Quadratmetern eine Fahrzeughalle für ein Tanklöschfahrzeug mit Hänger, eine kleine Werkstatt sowie ein Umkleide- und Sanitärbereich jeweils für Frauen und Männer. »Im neuen Jahr wird zudem ein Schulungs- und Versammlungsraum im Gebäude nebenan entstehen«, sagt Planer Mathias Stahn. Das neue Feuerwehrgerätehaus entsteht in direkter Nachbarschaft zur alten Dorfschule. Diese wird zum Teil von der Kita »Waldwichtel« benutzt. Mit dem Neubau entstehen zudem auch rund zehn Parkplätze, die Feuerwehr und Kita nutzen können.

Der Gießmannsdorfer Ortswehrführer Dirk Luchmann freut sich auf das neue Feuerwehrgerätehaus. Wie er sagt, stammt das alte Gebäude aus dem Jahr 1982. An diesem habe er selbst noch mit Hand angelegt. Auch beim Neubau schwang er während der Grundsteinlegung wieder die Maurerkelle und füllte den Beton in das Loch mit der Zeitkapsel.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Eggerts SachsenWind: Kretschmers Blindheit?

Sachsen. In die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem wirtschaftliche Beziehungen zum Oblast Leningrad zu pflegen – und auch die Moskauer Regierung samt Präsident Putin nicht auszusparen. Großes Medienecho hat das bislang nicht ausgelöst. Daran gemessen erntete Sachsens Regierungschef jüngst einen Entrüstungs-Sturm, als er sich mit Putin traf, wirtschaftliche Probleme erörterte, ihn nach Sachsen einlud und davon sprach, »der Osten« habe eine eigene Sichtweise auf Russland. Die Frankfurter Allgemeine vermutete darob bei Michael Kretschmer geistige Verwirrung. Starker Tobak – obwohl (oder gerade weil!) Kretschmer völlig richtig liegt: Er entspricht der durchaus besonderen Gefühlslage vieler Sachsen gegenüber »den Russen« und wohl auch der besonderen wirtschaftlichen Interessenlage Sachsens. Und hoffentlich provoziert er damit endlich die (west-)bundesdeutsche Bereitschaft, wieder intensiv mit »Moskau« zu reden. Und nicht nur verdruckst Nordstream 2 gegen Widerstände aus den USA, Polen oder der Ukraine zu verteidigen. Ihr Hans EggertIn die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem…

weiterlesen