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Ex-Vize-Weltmeister Kevin Strijbos fährt Masters

Fürstlich Drehna. Saisonauftakt dafür ist am 28. und 29. März in Fürstlich Drehna. Christian Lehmann, der Vorsitzende des MSC Fürstlich Drehna, freut sich auf den Spitzenfahrer.

2006 und 2007 wurde Kevin Strijbos hinter seinen belgischen Landsleuten Stefan Everts bzw. Steve Ramon jeweils Vize-Weltmeister in der damaligen WM-Top-Klasse MX1. Neben solchen großartigen Erfolgen musste der langjährige Suzuki-Werksfahrer in seiner Karriere aber auch einige von Verletzungen geprägte schwierigen Phasen wegstecken. 2020 will Kevin Strijbos noch einmal durchstarten und neben der Motocross-WM auch das ADAC MX Masters komplett fahren.
 
Wie bei einer kleinen Pressekonferenz am Rande des Supercross Dortmund jetzt bekanntgegeben wurde, verbündete sich der 34-Jährige in einer Art Joint Venture mit dem Suzuki-Team Johannes Bikes aus Weimar und bestreitet die Weltmeisterschaft als Privatfahrer. Als seine Zielsetzung nannte er für die WM selbstbewusst einen Platz in den Top 10 sowie den Titel in der deutschen Motocross-Vorzeigeserie. Diese beginnt traditionell in Fürstlich Drehna, und zwar in diesem Jahr bereits am 28. und 29. März.
 
„Wir haben die frohe Kunde vernommen und freuen uns darüber sehr. Es ist für das Zuschauerinteresse immer gut, renommierte Top-Fahrer am Start zu haben. Im vorigen Jahr hat der Este Tanel Leok bei uns den zweiten Masters-Lauf gewonnen und ist in der Tageswertung hinter Jens Getteman Zweiter geworden. Mal sehen, ob Kevin Strijbos das toppen kann. Ich traue es ihm auf jeden Fall zu“, ist der Vorsitzende des MSC Fürstlich Drehna, Christian Lehmann, gespannt.
 
Weitere Informationen zum Saisonauftakt des ADAC MX Masters gibt es unter www.msc-fuerstlich-drehna.de sowie www.adac-mx-masters.de.

(PM/MSC Fürstlich Drehna e. V. im ADAC)

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Ein Sprungbrett für die Pinguine

Hoyerswerda. 2018 war im Zoo ein trauriges Jahr für die Humboldtpinguine. Achtzehn Tiere sind an einer gefährlichen Pilzerkrankung verstorben. Seitdem stand die Anlage leer und Zoodirektor Eugéne Bruins sammelte mit seinen Mitarbeitern neue Ideen und informierte sich detailliert bei Experten über bestmögliche Haltungsbedingungen, um zukünftig optimalen Lebensraum schaffen zu können.  So wurde die Anlage in den letzten zehn Monaten für 75 000 Euro umgebaut. Ein Großteil der Investitionssumme wurde durch Spenden von den Versorgungsbetrieben (VBH), dem Verein der „Zoofreunde“ und von Tierfreundin Heike Widanski finanziert. Neben der weltweit einzigartigen Insektenlounge und der neuen Leopardenanlage ist mit der neuen Pinguinanlage dank Sponsoren ein weiteres Highlight im Zoo entstanden. „Wir freuen uns darüber sehr. Der Zoo erhält auch von außen eine gute Rückenstärkung. Wir hoffen, an unsere bisherigen Zuchterfolge anknüpfen zu können. Sind Humboldtpinguine doch akut vor dem Aussterben bedroht“, erklärte der zoologische Leiter Eugéne Bruins. Die neue Anlage verfügt über einen Sonnenschutz, eine Schmutzwasserrinne und eine moderne Filteranlage die ständig für frisches, klares Wasser sorgt. Die Pinguine haben drei verschiedene Bodenuntergründe zur Verfügung. Kies, größere Steine sowie Rasenflächen schaffen natürliche Bedingungen und sorgen dafür, dass die Tiere in ihren Höhlen nahezu immer mit trockenen Federkleid ankommen. Das verhindert Staunässe, schafft ein besseres Raumklima und minimiert die Entstehung von Krankheiten erheblich. „Es gibt kein Patentrezept, um Pinguine gut halten zu können. Ich habe mich intensiv informiert und aus allem das Beste für die Umsetzung mitgenommen“, berichtete Eugéne Bruins über seine intensive Recherchearbeit. Fünf Pinguine warteten am Donnerstagvormittag schon ungeduldig auf die Einweihung ihrer Anlage. Die Tiere stammen aus einem Zoo im französischen Beauval.  Fünf weitere Tiere sind am Donnerstagvormittag ganz „frisch“ aus dem Zoo in Halle nach Hoyerswerda umgezogen. Sie durften als Erstes die neue Anlage in Beschlag nehmen. Pinguin Sveni war der mutigste, erkundete als Erster die neue Anlage und probierte das neue Wasserbecken direkt aus, dass je nach Jahreszeit, auch beheizt oder gekühlt werden kann.  Die anderen Tiere tragen Namen wie Elli, Lisa, Happy, Nick, Pia und Paul. Das zwei Pinguine auch Heike und Caro heißen, also wie die oben bereits erwähnte Sponsorin und eine Tierpflegerin, ist wohl kein Zufall.  Zweimal täglich werden die Pinguine mit Fisch gefüttert. Schaufütterungen müssen wegen der Corona – Pandemie noch ausfallen, sollen aber so bald wie möglich wieder stattfinden.2018 war im Zoo ein trauriges Jahr für die Humboldtpinguine. Achtzehn Tiere sind an einer gefährlichen Pilzerkrankung verstorben. Seitdem stand die Anlage leer und Zoodirektor Eugéne Bruins sammelte mit seinen Mitarbeitern neue Ideen und informierte…

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