Zwei Überraschungen für Kids der Frühförderung

Finsterwalde. Beim Lebenshilfe Finsterwalde e.V. am Eppelborner Eck in Finsterwalde warteten Pakete. Neun Kinder des Bereiches Frühförderung durften auspacken. »Bausteine für Kinder-Psychomotorik« in den verschiedensten Formen kamen zum Vorschein. Begeistert wurden die Kinder der Frühförderung zu Baumeistern mit den Kunststoffbausteinen. Geschäftsführerin Isolde Reimer und Bereichsleiterin Frühförderung Katrin Schülzke freuten sich mit den Kindern über die Neuanschaffung und vor allem über eine Spende von 500 Euro, mit der die »Bausteine« anteilig finanziert werden konnten. Die Spende kam von Julian Haake im Rahmen seines zehnjährigen Jubiläums als selbstständiger Vertreter der DEVK. »Spenden für die Frühförderung von Kindern sind besonders gut angelegtes Geld«, weiß er auch durch seine Frau Sabine Haake, die bei der Lebenshilfe arbeitet. 21 MiarbeiterInnen sind im Bereich der therapeutischen und pädagogischen Frühförderung als interdisziplinäre Frühförderung in Finsterwalde und in den Stützpunkten Doberlug-Kirchhain, wo die »Bausteine« ihre Heimstatt finden sollen, und Herzberg tätig, erklärt Katrin Schülzke. Mit den besonderen Bausteinen kann spielerisch an der Verbesserung von Wahrnehmung, Bewegung, soziales Verhalten und Feinmotorik gearbeitet werden, freuen sich auch die Mitarbeiterinnen Susanne Hartmann und Susann von Wichert. Wie gut seine Spende angekommen ist, konnte Julian Haake an der Begeisterung der Kinder ablesen. Für die Kids gab es zum Schluss noch eine zweite Überraschung: ein leckeres Eis.Beim Lebenshilfe Finsterwalde e.V. am Eppelborner Eck in Finsterwalde warteten Pakete. Neun Kinder des Bereiches Frühförderung durften auspacken. »Bausteine für Kinder-Psychomotorik« in den verschiedensten Formen kamen zum Vorschein. Begeistert…

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Sprachkenntnisse erweitert

Spree-Neiße. Der Landkreis Spree-Neiße hat einen Sorbischkurs für Erzieher und Hortner seit mehr als zehn Jahren erneut ins Leben gerufen, berichtet Ute Henschel, Leiterin der Schule für Niedersorbische Sprache und Kultur. »Dies ist drigend notwenig gewesen, da es akkut an sorbisch/wendisch-sprachigen ausgebildeten Kita-Personal mangelt«, informiert Henschel. Sprache der Vorfahren ab Kita gewünscht Im Landkreis Spree-Neiße lebe der größte Anteil an sorbischen/wendischen Menschen des Landes Brandenburg. Viele Eltern würden gern schon vom Kindergarten an ihren Kindern die Sprache ihrer Vorfahren mit auf den Weg geben. Ebenso sehe es in den Horten an den Schulen mit fakultativem Sorbischunterricht oder Witaj-Unterricht aus. Deshalb habe sich der Landkreis an die Schule für Niedersorbische Sprache und Kultur gewandt, um einen einfährigen Kurs mit dem Abschlussziel A2 zu erreichen. »Insgesamt acht Erieherinnen meldeten sich sofort, um als Anfänger in den Kurs zu starten. Mit der zweiten Ferienwoche der Sommerferien ist die erste Etappe auf diesem anspruchsvollen Ziel erreicht«, sagt Ute Henschel. Etwa 140 Unterrichtseinheiten wurden jeden Freitag und in zwei Intensivwochen absolviert. Ziel des ersten Abschnittes war das Erlernen der Grundkenntnisse in Aussprache, Phonetik und Satzbau. Erste Redewendungen und eine Einführung in die Grammatik, die sich doch wesentlich von der deutschen unterscheidet, waren das Hauptanliegen. Einige Erzählungen und Lieder wurden bereits geübt und schon unmittelbar von den Erzieherinnen in der praktischenh Arbeit angewendet. In Anerkennung der Leistunge der freiwillig agierenden Lehrer zogen drei der Teilnehmerinnen ihre wendischen Trachten zum feierlichen Abschluss an. Sprachkenntnisse in Kitas erproben Nach den Sommerferien beginnt der Kurs in der zweiten Augustwoche wieder. Dann werden praktische Erfahrungen weiter ausgebaut und die sorbischen/wendischen Kitas konsultiert, um dort sprachliche und didaktische Anregungen zu holen und bereits erworbene Sprachkenntnisse zu erproben.Der Landkreis Spree-Neiße hat einen Sorbischkurs für Erzieher und Hortner seit mehr als zehn Jahren erneut ins Leben gerufen, berichtet Ute Henschel, Leiterin der Schule für Niedersorbische Sprache und Kultur. »Dies ist drigend notwenig gewesen, da…

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