HCR: Sieg zum Saisonabschluss

Großröhrsdorf. Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand Brigita Ivanauskaite wieder im Kader von HCR-Coach Frank Mühlner. Trotz Anwurf für die Gäste feierten die Bienen den ersten Torerfolg der Partie. Nach einem Fehlpassvon Lintfort trieb Tammy Kreibich (4 Tore) den Ball in Richtung des gegnerischen Tors und versuchte selbst abzuschließen. TuS-Torfrau Sabrina Romeike konnte den strammen Wurf nur nach vorne abklatschen lassen, wo Thilde Boesen(1 Tor) bereit stand und zum 1:0 einnetzte. Kurz danach bekam die Kreisläuferin eine Zeitstrafe. Den daudrch vorhandenen Platz nutze Lintfort zum 1:1-Ausgleich. Nachdem die Bienen durch Egle Alesiunaite (4 Tore) wieder in Front gingen, verwertete der TuS zwei Konter zur Führung (2:3 nach acht Minuten). Der HCR war unbeeindruckt –Kreibich und Jessica Jander (3 Tore) erzielten die Tore zum 4:3. Nach dem erneuten Ausgleich übernahm die Mühlner-Sieben das Geschehen auf der Platte und setzte sich mit einem 3:0-Lauf auf 7:4 ab. Der HC Rödertal spielte wie entfesselt. Dererfolgreich abgeschlossene Tempo-Gegenstoß durch Meret Ossenkopp (4 Tore) bedeutete die 11:6-Führung (19. Minute). Die Fans waren begeistert und feierten ihre Mannschaft. In der 21. Minute parierte die wieder glänzend aufgelegte Torfrau Ann Rammer einen Strafwurf der Gäste. Eine Minute später erhöhte Rabea Pollakowski (2 Tore) nach einem Ballgewinn von Victoria Hasselbusch auf 14:8. TuS-Trainerin BettinaGrenz-Klein zog die grüne Karte, um ihre Mannschaft, die völlig von der Rolle war, neu einzustellen. Es brachte nichts ein – die Bienen vergrößerten den Vorsprung mit einem 4:1-Lauf auf 18:9 (28. Minute). Kamila Szczecina (2 Tore)verwertete kurz vor dem Pausenpfiff noch einen Abpraller von Ossenkopp zum 19:10-Zwischenstand. Der HCR war früh aus der Kabine zurück. Ossenkopp eröffnete den zweiten Durchgang mit dem 20:10 nach einem Tempo-Gegenstoß. Julia Mauksch (7/3 Tore) erzielte in der 34. Minute mit einer sehenswerten Einzelaktion das 22:12. Im direkten Gegenzug verkürzte der TuS mit zwei Toren auf 22:14. Die Gäste steckten noch nicht auf und agierten besonders in der Abwehr deutlich aggressiver. Nach 40 Minuten hatten sie sich wieder auf 23:16 herangepirscht. Bienen-Coach Mühlner reagierte und zückte seine zweite grüne Karte. Trotzdem verkürzte Lintfort auf 23:17. Dann hatte Mauksch jede Menge Platz und erhöhte den Vorsprung wieder auf sieben Tore (24:17 nach 43Minuten). Die Gäste sahen ihre Chance. Bis zur 51. Minute war der Vorsprung auf 26:21 geschmolzen.Acht Minuten vor dem Ende durfte Isabel Wolff jubeln, als sie den Ball zum 28:22 über den Block in den Winkel hämmerte. Nach einem 3:0-Lauf war die Mannschaft von Grenz-Klein beim 28:25 in der 55. Minute wieder in Schlagdistanz. Die Fans im Bienenstock spürten, dass die Mannschaft ihre Unterstützung brauchte und erhoben sich von den Sitzen. Die Routiniers Rammer und Alesiunaiteavancierten in der Schlussphase der Partie zu den Matchwinnern. Zunächst parierte die Torfrau einen Strafwurf von Loes Vandewal. Im Gegenzug machte Alesiunaite mit dem 29:25 den Deckel auf die Partie. Den Gästen gelangen in der Schlussphase noch zwei Treffer zum 29:27-Endstand. Nach Abpfiff lagen sich Spielerinnen und Offizielle in den Armen und feierten den langersehnten Sieg. Besonders in der ersten Hälfte spielte die Mühlner-Sieben entfesselt auf und ließ die zuletzt schlechten Vorstellungen in Vergessenheit geraten. In der zweiten Halbzeit verwalteten sie bis zum Ende den großen Vorsprung. Somit beendeten die Rödertalbienen die Saison auf dem neunten Tabellenplatz. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Für meine Mannschaft und die Fans ist es natürlich super, dass wir die Saison so beenden konnten. In der ersten Halbzeit haben wir endlich wieder richtig guten Handball gespielt und uns nur auf uns fokussiert. Mit dem großen Vorsprung im Rücken konnte ich dann auch durchwechseln, um fast allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. Wir beenden die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz. Mit der Rückrunde können wir aber nicht zufrieden sein. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen.“ Florian Triebel Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand…

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Dale Mitchell wird ein Eislöwe

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben Dale Mitchell verpflichtet. Der 30-jährige Kanadier stand zuletzt bei Frederikshavn White Hawks unter Vertrag. In 48 Spielen erzielte der Flügelstürmer 26 Tore und steuerte 33 Assists bei. Zuvor war der Rechtshänder vier Spielzeiten für die Odense Bulldogs aktiv. Mitchell begann seine Karriere in der in der kanadischen Juniorenliga OHL, in der er bis 2010 für die Oshawa Generals und die Windsor Spitfires im Einsatz war. In den folgenden Jahren kam er unter anderem zu AHL-Einsätzen für die Toronto Marlies. Zur Saison 2012/2013 wechselte Mitchell erstmals nach Europa zum Dornbirner EC. Eine Saison lang kehrte er nach Nordamerika zurück, um anschließend seine Karriere erfolgreich in Dänemark fortzusetzen. Thomas Barth, Geschäftsführer Sport bei den Dresdner Eislöwen: "Dale ist ein harter Arbeiter, sehr ehrgeizig und tut alles was notwendig ist, um Spiele und Meisterschaften zu gewinnen. Er ist schnell und hat neben einem harten Schuss eine sehr gute Spielübersicht. Auf und außerhalb des Eises ist er ein absoluter Führungsspieler." Dale Mitchell: "Mit dem Wechsel nach Dresden starte ich ein neues Kapitel. Ich habe noch nie in Deutschland gespielt. Bradley Gratton kenne ich jedoch aus meiner Zeit in Dänemark. Ich habe zwei Jahre unter ihm trainiert, weiß, was er von seinen Spielern erwartet. Ich freue mich darauf, das Trikot der Dresdner Eislöwen zu tragen und mit dem Team die nächsten Schritte zu gehen. Aktuell genieße ich die Zeit mit meiner Frau Jaclyn und meinem 19 Monate alten Sohn Benjamin in meiner kanadischen Heimat. Wir haben uns vorgenommen endlich unsere Flitterwochen nachzuholen und planen deshalb noch eine Reise nach Mexiko. Aber nicht mehr als eine Woche, denn ich möchte die Zeit auch nutzen, um mich intensiv auf die Saison vorzubereiten." Nicht mehr das Trikot der Dresdner Eislöwen tragen wird künftig Harrison Reed. Die Dresdner Eislöwen danken „Harry“ für den Einsatz und wünschen für die Zukunft alles Gute. (pm)Die Dresdner Eislöwen haben Dale Mitchell verpflichtet. Der 30-jährige Kanadier stand zuletzt bei Frederikshavn White Hawks unter Vertrag. In 48 Spielen erzielte der…

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In Radebeul-Ost ist was los

Radebeul. Sie wollen etwas für die Kunden und die Gemeinschaft in Radebeul-Ost tun, das ist für alle klar. Und dafür laufen seit Januar die Vorbereitungen auf Hochtouren: Sabine Luft vom Trendfriseur Hairdesign4you, Annegret Al-Waked vom Café Bellini  und Gerhard Lotz vom Brillen-Outlet-Radebeul haben gemeinsam mit anderen Händlern der Paul-Grosse-Passage, der Hauptstraße sowie den Sidonienhöfen ein abwechslungsreiches Programm für das Passagenfest am dritten Maiwochenende zusammengestellt.SchlagerabendUnd so startet am Freitag um 17.30 Uhr auf der Bühne auf dem Platz hinter dem Café Bellini die musikalische Darbietung, den die Schlagersänger Dorit Gäbler und Tom Reichelt abwechslungsreich gestalten. Auf der Hauptstraße vor dem Brillen-Outlet singen sie etwas später Songs für die jüngere Generation. »Cowboy & Indianer«Am Samstag lockt ein buntes Programm Groß und Klein, von 10 bis 18 Uhr findet ein Trödelmarkt statt. Ab 15 Uhr führt die Entertainerin Dorit Gäbler durch das Programm, das unter dem Motto »Cowboys & Indianer« steht. Die Gäste können sich auf Western und Country Musik mit etwa 100 Line Dancern freuen. »Wir sind froh, dass wir durch Zuwendungen aus dem Stadtteilbudget zur Förderung bürgerschaftlicher Initiativen einen Teil der Kosten decken können«, freut sich Sabine Luft vom Hairdesign4you.Trödelmarkt: Anmeldung bei Kontakt@hairdesign4you.info Sie wollen etwas für die Kunden und die Gemeinschaft in Radebeul-Ost tun, das ist für alle klar. Und dafür laufen seit Januar die Vorbereitungen auf Hochtouren: Sabine Luft vom Trendfriseur Hairdesign4you, Annegret Al-Waked vom Café Bellini  und…

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