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„Fontane total“ zur Lübbener Museumsnacht

Lübben. Es wird eine Geburtstagsparty der besonderen Art: Im Jahr des 200. Geburtstages des märkischen Dichters und Schriftstellers Theodor Fontane feiert das Museum Schloss Lübben am Samstag, 14. September, ab 17 Uhr seine traditionelle Museumsnacht mit vielen Fontane-Aktionen.

Höhepunkt wird ein Konzert der früheren „Rainbirds“-Sängerin Katharina Franck - zirka ab 20.30 Uhr - sein, die neu vertonte Texte des märkischen Dichters mit nach Lübben bringt. Davor hinaus gestaltet der Autor Peter Dumat eine Lesung rund um das Fontane-Zitat „Kummer sei lahm! Sorge sei blind! Es lebe das Geburtstagskind!“ Als „Geburtstagsgeschenk“ gibt es ein Fontane-Werk des Lübbener Künstlers Sebastian Franzka auf T-Shirts zu kaufen – das Bild mit der Aufforderung „Lies mehr Fontane“. Für Kinder sind Schlossgeist Lobko und Fledermaus Tilli auf T-Shirts festgehalten.

Offene Lesebühne am Abend

Ab 17 Uhr sind Hobby-Autoren aufgerufen, ihre Texte unter dem Motto „Entdecke den Fontane in Dir“ auf einer offenen Lesebühne vorzustellen. Es gibt zudem ein Improvisationstheater, eine Mini-Ausstellung unter dem Titel „Fontane total“ und Mitmach-Aktionen unter dem Motto „Gestalte Deinen eigenen Fontane“. Ebenfalls unter Anleitung können Quietsche-Enten für das 3. Lübbener Entenrennen am 22. September auf der „SpreeLagune“ gestaltet werden.

Museumskahn schmücken

Kreativ dürfen die Gäste der Museumsnacht außerdem bei der Gestaltung des Museumskahnes für den traditionellen Kahnkorso beim Spreewaldfest am 22. September werden. Er soll mit Oleander geschmückt werden, schließlich war es diese Pflanze, die Fontane bei seinem Besuch am 7. August 1859 in Lübben besonders auffiel.

Kionder können sich verkleiden

Museumsleiterin Corinna Junker lädt darüber hinaus zu Führungen durch das Museumsdepot ein – die Chance, nicht ausgestellte Stücke einmal sehen zu können. Für Kinder steht neben den zahlreichen Basteleien die Verkleidungsecke bereit. Darüber hinaus gibt es Cocktails und Kulinarik vom Förderverein des Museums, und das Schloss wird magisch von außen erleuchtet.

Mehr zum Fontanejahr in Lübben gibts »HIER«.

(PM/Stadt Lübben)

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Jenny Elbe beendet ihre Karriere

Dresden. Sie wollte noch einmal Olympia erreichen, hatte dafür bereits die Vorbereitung mit einem Trainingslager in Griechenland gestartet. Doch nach ihrer Rückkehr kam für Dreispringerin Jenny Elbe vom Dresdner SC die bittere Erkenntnis: Der Körper will nicht mehr. Mit 29 Jahren muss die mehrfache deutsche Meisterin und Olympiateilnehmerin von 2016 ihre Karriere aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beenden. „Ich bin sehr traurig, diese Entscheidung treffen zu müssen. Somit ist der Traum von meinen zweiten Olympischen Spielen geplatzt. Es fällt mir unheimlich schwer, Abschied vom Leistungssport nehmen zu müssen. Aber die Gesundheit geht in diesem Fall vor! Ich bin sehr stolz und glücklich über alles, was ich erreicht habe und dankbar für all die Jahre, in denen ich gemeinsam mit meinem Vater und Trainer wunderschöne Erlebnisse und Erfahrungen in meinem Sport sammeln durfte. Dankbar bin ich vor allem meinem Verein DSC 1898, sowie meinen Sponsoren und Unterstützern, die an mich geglaubt haben und ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre“, sagte Jenny Elbe. Ihr Trainervater Jörg Elbe ergänzt: „Jennys schwerwiegendere Rückenverletzung hat sich nach einer dreimonatigen Rehaphase nicht entscheidend gebessert. Somit war für sie immer noch keine hundertprozentige Belastung im Training möglich, die für Weiten über 14 Meter benötigt wird. Auf ärztliches Anraten hin soll Jenny nicht springen und sich jetzt weiteren Therapiemaßnahmen unterziehen. Es ist ein herber Rückschlag, denn sie wollte nach Tokio und erst danach ihre lange Karriere beenden. Um das alles zu verarbeiten, hat sich Jenny erst einmal eine Auszeit genommen und wird erst ab dem 14. November wieder im Land sein.“ Bereits seit 2017 warfen Elbe wiederholt Verletzungen und Krankheiten zurück, so dass sie in den vergangenen zwei Jahren kaum Wettkämpfe bestritt. Zuletzt konnte sie sich hinter der deutschen Rekordhalterin Kristin Gierisch den Deutschen Vize-Hallenmeistertitel im Februar in Leipzig holen. Ihren letzten Wettkampf in Dresden bestritt Jenny Elbe am 18. Mai 2019, bei dem sie 13,92m erreichte. Danach musste sie verletzungsbedingt die Deutschen Titelkämpfe absagen und verpasste damit auch die WM in Doha. Seit 2012 gewann Elbe drei Deutsche Meistertitel sowie drei Hallenmeistertitel. Bei den Olympischen Spielen 2016 erreichte sie Rang 13. Bei der EM 2017 sprang Elbe auf Platz 6 und wurde 2014 Team-Europameisterin. Sie zählte in den vergangenen Jahren zu den erfolgreichsten Dresdner Sommersportlern. „Jenny hat seit ihrem ersten Deutschen Meistertitel in der U18 im Jahr 2006 sehr konstant gute und sehr gute Leistungen erbracht. Sie war ein Aushängeschild für den Verein und ein Vorbild für viele jüngere Athleten. Sie wird uns extrem fehlen. Wir wünschen ihr für ihre Zukunft nur das Beste“, sagte DSC-Abteilungsleiter Leichtathletik, Michael Gröscho.Sie wollte noch einmal Olympia erreichen, hatte dafür bereits die Vorbereitung mit einem Trainingslager in Griechenland gestartet. Doch nach ihrer Rückkehr kam für Dreispringerin

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