Dany Dawid

Warum sich ein Besuch lohnt

Cottbus. Am 1. und 2. März findet in den Cottbuser Messehallen die dritte Pflegemesse »Zukunft Pflege« statt. Warum die Messe für Besucher und Fachpublikum gleichermaßen ansprechend ist, verraten wir hier.

In der Branche gilt die vom WochenKurier gemeinsam mit der Oberlausitzer Veranstaltungs- und Werbeagentur OVWA organisierte »Zukunft Pflege« schon längst als Leitmesse für stationäre- und ambulante Pflege sowie Rehabilitation. Mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., dem diesjährigen Premiumpartner, werden an zwei Tagen Möglichkeiten vorgestellt, die in der Pflege behilflich sind. Auch unsere Kompetenzpartner Agentur für Arbeit Cottbus, Medizintechnik Kröger sowie toom Cottbus und Spremberg sind mit einer attraktiven Messe-Präsentation vor Ort.

Vielseitige Angebote informieren

Nach der offiziellen Messeeröffnung um 12 Uhr durch Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, Susanna Karawanskij, werden fast 80 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen auf der Fachmesse präsentieren.Um im Ernstfall nicht noch zusätzlich vor großen Herausforderungen stehen zu müssen, umfasst das breite Angebot der Messe unter anderem Informationen zu Organisation, Pflegeeinrichtungen und Kliniken. Denn das Thema Pflege ist nicht nur eine Frage des Alters. Weiterhin werden Tipps zur Einrichtung des häuslichen Wohnumfeldes sowie Kommunikationstechniken angeboten.

Besucher erwartet ein breites Expertenwissen

Den Besuchern der bedeutendsten Fachmesse der Region werden aktuelle und spannende Vorträge sowie am 2. März ein exklusiver Pflege-Talk geboten. Weiterhin können Besucher direkt vor Ort mit Fachpersonal ins Gespräch kommen, um auf ihre Fragen gezielte Antworten zu erhalten.

Know-how für Fachpersonal

Fachwissen in der Praxis muss man sich aneignen. Dazu bietet das CTK auf der Pflegemesse am Freitag, 1. März, von 9 bis 16 Uhr, einen Pflegekongress an. Der Kongress richtet sich mit Seminaren, Workshops und Weiterbildungen an Pflegekräfte aus der Region.

Beratung zu Job, Ausbildung und Qualifizierung

Regionale Arbeitgeber der ambulanten und stationären Pflege stellen auf der Pflegemesse ihre Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor. Zudem werden Bildungsträger zu Weiterbildungsangeboten im Pflegebereich informieren. Am Freitag, 1. März, finden vormittags Kurzvorträge zu den Themen Qualifizierung, Ausbildung und Studium statt.

Mitmachen statt nur dabei sein

Bei mehreren Pflegeparcours gilt es verschiedene Stationen zu durchlaufen. Ein »Erste-Hilfe fresh up« bringt die Besucher der Messe auf den neusten Stand. Malen und Basteln gibt es für die jüngsten Gäste bei der Kinderbetreuung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und des WochenKuriers. Verschiedene Aussteller und deren Produkte und Dienstleistungen werden durch eine Moderation präsentiert. Ein Cateringservice der CMT sorgt zudem für Speis und Trank.

Pflege-Sterne stehen für große Dankbarkeit

Messe-Highlight ist die Vergabe der WochenKurier-Pflege-Sterne, die der WochenKurier vor einem Jahr startete. In diesem Jahr geht die Verleihung der »Pflege-Sterne« nun in die zweite Runde. Mit dieser Auszeichnung werden am Samstag, 2. März, ab 13 Uhr Pflegekräfte geehrt, die mit außergewöhnlich viel Einsatzkraft das Leben ihrer Patienten bereichern ?

»Zukunft Pflege«

Die Messe ist Freitag und Samstag jeweils von 9 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Näheres zu Ausstellern und Programm unter www.pflegemesse-cottbus.de.

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HCR: Sieg zum Saisonabschluss

Großröhrsdorf. Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand Brigita Ivanauskaite wieder im Kader von HCR-Coach Frank Mühlner. Trotz Anwurf für die Gäste feierten die Bienen den ersten Torerfolg der Partie. Nach einem Fehlpassvon Lintfort trieb Tammy Kreibich (4 Tore) den Ball in Richtung des gegnerischen Tors und versuchte selbst abzuschließen. TuS-Torfrau Sabrina Romeike konnte den strammen Wurf nur nach vorne abklatschen lassen, wo Thilde Boesen(1 Tor) bereit stand und zum 1:0 einnetzte. Kurz danach bekam die Kreisläuferin eine Zeitstrafe. Den daudrch vorhandenen Platz nutze Lintfort zum 1:1-Ausgleich. Nachdem die Bienen durch Egle Alesiunaite (4 Tore) wieder in Front gingen, verwertete der TuS zwei Konter zur Führung (2:3 nach acht Minuten). Der HCR war unbeeindruckt –Kreibich und Jessica Jander (3 Tore) erzielten die Tore zum 4:3. Nach dem erneuten Ausgleich übernahm die Mühlner-Sieben das Geschehen auf der Platte und setzte sich mit einem 3:0-Lauf auf 7:4 ab. Der HC Rödertal spielte wie entfesselt. Dererfolgreich abgeschlossene Tempo-Gegenstoß durch Meret Ossenkopp (4 Tore) bedeutete die 11:6-Führung (19. Minute). Die Fans waren begeistert und feierten ihre Mannschaft. In der 21. Minute parierte die wieder glänzend aufgelegte Torfrau Ann Rammer einen Strafwurf der Gäste. Eine Minute später erhöhte Rabea Pollakowski (2 Tore) nach einem Ballgewinn von Victoria Hasselbusch auf 14:8. TuS-Trainerin BettinaGrenz-Klein zog die grüne Karte, um ihre Mannschaft, die völlig von der Rolle war, neu einzustellen. Es brachte nichts ein – die Bienen vergrößerten den Vorsprung mit einem 4:1-Lauf auf 18:9 (28. Minute). Kamila Szczecina (2 Tore)verwertete kurz vor dem Pausenpfiff noch einen Abpraller von Ossenkopp zum 19:10-Zwischenstand. Der HCR war früh aus der Kabine zurück. Ossenkopp eröffnete den zweiten Durchgang mit dem 20:10 nach einem Tempo-Gegenstoß. Julia Mauksch (7/3 Tore) erzielte in der 34. Minute mit einer sehenswerten Einzelaktion das 22:12. Im direkten Gegenzug verkürzte der TuS mit zwei Toren auf 22:14. Die Gäste steckten noch nicht auf und agierten besonders in der Abwehr deutlich aggressiver. Nach 40 Minuten hatten sie sich wieder auf 23:16 herangepirscht. Bienen-Coach Mühlner reagierte und zückte seine zweite grüne Karte. Trotzdem verkürzte Lintfort auf 23:17. Dann hatte Mauksch jede Menge Platz und erhöhte den Vorsprung wieder auf sieben Tore (24:17 nach 43Minuten). Die Gäste sahen ihre Chance. Bis zur 51. Minute war der Vorsprung auf 26:21 geschmolzen.Acht Minuten vor dem Ende durfte Isabel Wolff jubeln, als sie den Ball zum 28:22 über den Block in den Winkel hämmerte. Nach einem 3:0-Lauf war die Mannschaft von Grenz-Klein beim 28:25 in der 55. Minute wieder in Schlagdistanz. Die Fans im Bienenstock spürten, dass die Mannschaft ihre Unterstützung brauchte und erhoben sich von den Sitzen. Die Routiniers Rammer und Alesiunaiteavancierten in der Schlussphase der Partie zu den Matchwinnern. Zunächst parierte die Torfrau einen Strafwurf von Loes Vandewal. Im Gegenzug machte Alesiunaite mit dem 29:25 den Deckel auf die Partie. Den Gästen gelangen in der Schlussphase noch zwei Treffer zum 29:27-Endstand. Nach Abpfiff lagen sich Spielerinnen und Offizielle in den Armen und feierten den langersehnten Sieg. Besonders in der ersten Hälfte spielte die Mühlner-Sieben entfesselt auf und ließ die zuletzt schlechten Vorstellungen in Vergessenheit geraten. In der zweiten Halbzeit verwalteten sie bis zum Ende den großen Vorsprung. Somit beendeten die Rödertalbienen die Saison auf dem neunten Tabellenplatz. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Für meine Mannschaft und die Fans ist es natürlich super, dass wir die Saison so beenden konnten. In der ersten Halbzeit haben wir endlich wieder richtig guten Handball gespielt und uns nur auf uns fokussiert. Mit dem großen Vorsprung im Rücken konnte ich dann auch durchwechseln, um fast allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. Wir beenden die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz. Mit der Rückrunde können wir aber nicht zufrieden sein. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen.“ Florian Triebel Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand…

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