Jannis Simons

Rodeln mitten im Cottbuser Stadtzentrum

Cottbus. Cottbus ist um eine Attraktion reicher. Im Stadtzentrum hat der Inhaber der »Strandpromenade und Almhütte« neben seinem »Winterwunderland« eine fast 60 Meter lange Rodelpiste aufstellen lassen.

»Ich habe manchmal schlaflose Nächte, in denen mir solche Ideen kommen«, sagt der Cottbuser Unternehmer und Inhaber der Strandpromenade und Almhütte, Frank Kuban, während er Medienvertreter durch sein neues »Winterwunderland« im Cottbuser Stadtzentrum führt. Seit Mitte Oktober ist aus der beliebten Sommer-Location »Strandpromenade« mit echtem Sand unter den Füßen wieder die gemütliche »Almhütte« entstanden, die pünktlich zur Weihnachtszeit nun von einem »Winterwunderland« umgeben ist. Rund 400 drei bis fünf Meter hohe Tannenbäume wurden hier verbaut. Doch das ist in diesem Jahr längst nicht alles.

60 Meter lange Rodelpiste mit echtem Schnee

Der Cottbuser Gastronom, der mit seiner Eventfirma »Kuban Events« deutschlandweit Veranstaltungen ausführt, hat jetzt eine fast 60 Meter lange und 10 Meter hohe Rodelpiste direkt neben seiner Almhütte errichten lassen. Als Vorbild diente hier der Potsdamer Platz in Berlin, auf dem zur Weihnachtszeit schon länger eine mobile Rodelbahn aufgebaut wird. Eine Eisbahn aus Österreich, rund 100 Kubikmeter kalter und weißer Schnee aus Ostdeutschland, aufblasbare Gummireifen und Schlitten – das alles steht bereit und schon kann in Cottbus von 11 bis 21 Uhr gerodelt werden. Die Stadtverwaltung erwies sich bei diesem Projekt auch als guter Kooperationspartner, lobt die Almhütte die Zusammenarbeit. Ein kleiner Eintrittspreis für die Rodelbahn ist jedoch erforderlich. Neben dem Winterwald und der Rodelpiste gibt es mit der »Elfenwerkstatt« ein weiteres Highlight. Weihnachtsdekorationsartikel wie Schwibbögen, Räuchermännchen und Nussknacker werden hier angeboten.

Sechsstellige Summe wurde investiert

Insgesamt wurde eine sechsstellige Summe verbaut, offenbart Kuban mit einem etwas mulmigen Gefühl im Hinblick auf die aktuelle Corona-Situation. »Die Hoffnung ist groß, dass es so angenommen wird und wir weiterhin, wenn es auch unter Auflagen ist, öffnen können«, so der Cottbuser Unternehmer. Bis jetzt gilt im Innenbereich der Almhütte 2G, außerhalb der Hütte im »Winterwunderland« und auch auf der Rodelpiste 3G. Aber selbst draußen im Freiluftareal wird man in abgetrennten und beheizten Boxen bedient. Sofern es zu keinem weiteren Lockdown kommt, hat das Areal bis Heiligabend durchgehend geöffnet. Rund eineinhalb Tonnen Gänsefleisch (Brust und Keule) hat sich die Almhütte gesichert und bietet somit auch an den Feiertagen ein besonderes gastronomisches Angebot. Um eine Voranmeldung wird gebeten.

Mit dem Glühwein-Caipi (eine Mischung aus Glühwein, Limettensaft, Rohrzucker und alternativ auch mit einem Kinderpunsch) gäbe es laut Aussage des Betreibers ein in Deutschland bislang einzigartiges Getränkeerlebnis in der Almhütte. »Als wenn man leicht auf Wolken schwebt, es haut einen nicht gleich um«, beschreibt der Geschäftsführer dieses.

Bis zum 27. Februar soll das »Winterwunderland« inmitten der Cottbuser City aufgebaut sein und sich damit auch in Cottbuser »Weihnachtsmarkt der 1000 Sterne« integrieren. Geschäftsführer Kuban hat indes noch eine Bitte: »Haltet euch bitte an die Regeln. Wir Gastronomen haben die Regeln nicht gemacht, aber wir haben es alle schwer und müssen sie einfach durchsetzen.«

 

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