Jan Hornhauer

Erfolg des Klimacamps soll wiederholt werden

Cottbus. Das diesjährige Lausitzer Klima-und Energie-Camp findet vom 5. bis 9. August in Groß Gastrose statt. Es will mit verschiedenen Workshops und Veranstaltungen auf die Notwendigkeit einer konsequenten Energiewende hinweisen und fordert den baldigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung.

"Das Klima-Camp im vergangenen Jahr in Kerkwitz war ein toller Erfolg", so der Kerkwitzer Ortsvorsteher Roland Lehmann (links)und fügt hinzu: "Besonders die internationale Menschenkette mit mehr als 7.000 Menschen aus ganz Deutschland und Europa war zutiefst beeindruckend und diese Solidarität hat uns Einheimische überwältigt."

 

In diesem Jahr wird das Klima-Camp etwas kleiner. Doch besonders intensiv soll auch hier auf die Situation in der Lausitz hingewiesen werden, wo der Energiekonzern Vattenfall neue Kohlegruben beantragt hat. "Groß Gastrose würde im Fall der Genehmigung des Tagebaus Jänschwalde-Nord in eine unzumutbare Randlage geraten", so Ortsvorsteher Willi Buder (rechts). Antje Kirchner vom Organisationsteam des Klimacamp (Mitte): "Mit der klimaschädlichen Kohleverstromung und Zerstörung ganzer Landschaften und sogar Dörfer wie Kerkwitz, Atterwasch und Proschim muss endlich Schluss sein!" Höhepunkt des Klimacamps soll eine bunte Protestaktion am Samstag, dem 8. August vor dem Kraftwerk Jänschwalde sein.

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Polizeihubschrauber findet 82-Jährige

Bernsdorf. Am Sonntag meldeten Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung in Bernsdorf eine 82-Jährige als vermisst. Die Seniorin hatte am Nachmittag mit einem Rollator ihren Wohnbereich verlassen und blieb zunächst verschwunden. Die Polizei suchte daraufhin gemeinsam mit Familienmitgliedern mit Hochdruck nach der Frau. Auch zwei Beamte der Polizeihundestaffel rückten an und beteiligten sich an der Suche im Stadtgebiet. Die Vierbeiner erschnüffelten eine Spur in einem Waldgebiet, die Anhaltspunkte für weitere Suchmaßnahmen gab. Am Abend stießen Wachpolizisten und Beamte des Einsatzzuges mit Nachtsichtgeräten und Scheinwerfern hinzu. Außerdem wurden ein Hubschrauber, ein Personenspürhund und die Rettungshundestaffel zur Suche eingesetzt. In der Nacht kamen auch freiwillige Helfer zur Pflegeeinrichtung und suchten ebenfalls mit. Gemeinsam durchkämmten die Polizisten und Freiwilligen alle Straßen, Seitenstraßen, Feld- und Waldwege von Bernsdorf und Umgebung. Am frühen Montagmorgen, gegen 4.30 Uhr fand einer der Helfer eine Rollatorspur auf einem Sandhügel. An dieser Stelle nahmen schließlich die Rettungshunde und der Polizeihubschrauber erneut ihre Arbeit auf. Gegen halb neun ging von der Hubschrauberbesatzung schließlich die erhoffte Nachricht ein - die 82-Jährige war gefunden. Unterkühlt aber unverletzt brachten Rettungskräfte sie in ein Krankenhaus und zurück zu ihren erleichterten Angehörigen.Am Sonntag meldeten Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung in Bernsdorf eine 82-Jährige als vermisst. Die Seniorin hatte am Nachmittag mit einem Rollator ihren Wohnbereich verlassen und blieb zunächst verschwunden. Die Polizei suchte daraufhin gemeinsam…

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