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Ab geht die Post

Cottbus. Das Briefzentrum der Deutschen Post läuft in der Vorweihnachtszeit auf Hochtouren. Etwa 65 Millionen Sendungen werden an Spitzentagen erwartet.

Damit auch jede Weihnachtspost pünktlich ihren Empfänger erreicht, arbeiten im Briefzentrum der Deutschen Post in Cottbus rund 120 fleißige Mitarbeiter im Drei-Schicht-System. 1998, vor 20 Jahren, ist das Sortierzentrum nach einer etwas über einjährigen Bauphase ans Netz gegangen. Seitdem wurden 80 Prozent der Sendungen vollautomatisch bearbeitet. Alle Briefe, die aus dem Postleitzahlenbereich 03 kommen, durchlaufen das Verteilzentrum in Cottbus. Dazu gehören Cottbus und die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz sowie Elbe-Elster.

In 24 Stunden werden hier 750000 Briefe, Warenpost und Büchersendungen sortiert. »Um die größeren Mengen in der Weihnachtszeit zu meistern, wurden sieben zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. In der Woche vor dem Fest unterstützen uns zusätzlich Kollegen aus der Verwaltung«, berichtet Kathtrin Rietschel, Leiterin des Briefzentrums in Cottbus.

 Hochauflösende Kameras scannen dabei Straßennamen, Ort und Postleitzahl jeder Adresse. »Wenn die Handschrift jedoch schwer lesbar ist und zusätzlich ein bunter Briefumschlag verwendet wurde, können die Maschinen manchmal die Zieladresse nicht erfassen. Dann sorgen unsere Kollegen mittels Handcodierung dafür, dass die Sendung richtig weitertransportiert wird«, so die Betriebsleiterin. Die Deutsche Post befördert bundesweit im Jahresdurchschnitt täglich etwa 59 Millionen Briefe und Postkarten.

Vor Weihnachten steigert sich die Sendungsmenge in den 82 Briefzentren in Deutschland auf 65 Millionen.»Der Endspurt ist jedoch erst nach den Feiertagen«, sagt Kathrin Rietschel und erklärt: »denn auch im Nachweihnachtsgeschäft erwarten wir steigende Mengen. Viele der Online-Händler zielen mit ihren Dialogmarketing-Aktivitäten darauf ab, dass ihre Kunden das Weihnachtsgeld oder ihre Geldgeschenke umsetzen.«

 

Paket - Abgabetermine zu Weihnachten 

 Alle Päckchen und Pakete , die am 21. Dezember bis 10 Uhr in einer Postbank-Filiale eingehen, werden den Empfänger in der Regel bis zum 24. Dezember erreichen.  Für alle Partner- Filialen, DHL Paketshops oder Packstationen gilt: Päckchen und Pakete, die am 20. Dezember bis 18 eingeliefert werden, werden in der Regel bis zum 24. Dezember zugestellt. Alle Abgabestellen sind im Internet unter www. postfinder.de abrufbar.

 

 

 

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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