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Von Kopf bis Fuß einfach schön gekleidet

So bleiben Sie in diesem Frühjahr modisch im Trend

Südbrandenburg. Die Vorfreude steigt, bald beginnt wieder die Draußen-Saison. Jetzt stellt sich so langsam, aber sicher die Frage: Was ziehe ich nur an? Antworten darauf gibt das Deutsche Mode Institut (DMI).

Die Experten des DMI haben bei den aktuellen Modenschauen rund um die Welt genau hingeschaut und dabei insgesamt vier Trends für die Saison ausgemacht. Wir fassen sie hier kurz zusammen – inklusive Übersetzung der doch oft sehr englisch geprägten Modesprache. Klar ist jedenfalls, dass sich in diesem Frühjahr und Sommer expressiver Lifestyle und entspannter Funktionalismus gegenüberstehen. Das Schlüsselwort dabei lautet „Maximize“ – maximale Konzentration auf Silhouetten, Material, Schnitt und dekorative Details.

Trend Nr. 1: „Culture Surfing“

Der globale Austausch, ob nun durch das Reisen im World Wide Web oder durch die reale weite Welt, hinterlässt seine Spuren in den modischen Styles. Multikulturelle wie auch ethnische Einflüsse vermengen sich zu einem globalen Mix. Nicht zu kurz kommen Funktionalität und sportliche Aspekte, die gemeinsam eine aktive Lebensweise, den „Active Lifestyle“, unterstreichen.

Trend Nr. 2: „Hyper Reality“

Bei all den aktuellen Tollheiten in der realen Welt steigt die Sehnsucht nach einer positiven „Verrücktheit“, nach einer exzentrischen Popkultur mit intensiver Farbigkeit und digitaler Künstlichkeit. Das spiegelt sich in der „Hyper Reality“ wider. Expressive Looks, geprägt durch eine Gesellschaft, die durch digitale Medien auf persönlichen Ausdruck und Selbstdarstellung geeicht ist.

Trend Nr. 3: „Calm Complexity“

Der vorgenannte modische Drang nach außen sucht natürlich nach seinem ruhenden Gegenpol. Der heißt „Calm Complexity“ und besticht durch einen grafischen Minimalismus. Großzügige, bewusst zerpflückte Silhouetten sollen das Bedürfnis nach Ruhe und Balance bedienen.

Trend Nr. 4: „Mindful Ease“

Wer jung ist, mag es unkompliziert. Wobei klar ist: Unkompliziert heißt nicht, sich seines Lifestyles nicht bewusst zu sein. Genau das drückt dieser Trend mit seinem lässigen Mix aus unterschiedlichen Stilelementen aus, entspannt und naturverbunden, eine „achtsame Leichtigkeit“.

Modetipps für „Sie“

In der Damenmode kündigt sich laut DMI eine große Bandbreite an Silhouetten an – nicht nur bei den zahlreichen Hosenformen. Schwingende Weiten, Schlitzungen, Raffungen und Oversized-Proportionen betonen die Outfits. Softes Volumen umfließt lässig den Körper und wird mit Bändern, Gürteln, Knoten und Wickelungen locker in Form gebracht.

Muster bekommen eine neue Rolle: wild miteinander kombiniert – allen voran florale Dessins, Streifen und neu inszenierte Grafik in sämtlichen Formen und Farben. Dem gegenüber steht der stimmige „Total Look“ – von Kopf bis Fuß in derselben Farbstimmung und aus koordinierten Materialien.

Unkomplizierte Kleider sind im Sommer „Must Haves“. Blusen werden zu wichtigen Fashion-Statements. Die Bomberjacke wird in multiplen Varianten neu interpretiert. Bei Hosen geht der Trend deutlich zur höheren Taille und zu mehr Weite. Denim bekommt durch Patches und interessante Saumabschlüsse neue Impulse.

Modetipps für „Ihn“

Bei den Männern bleibt es nach Meinung der DMI-Experten „casual“, also locker und bequem – aber natürlich dennoch gut angezogen. Die „Casualisierung“ schreitet sogar weiter voran. Im Umgang mit Mode ist der Mann spielerischer und kreativer geworden. Die Grenzen zwischen Klassik und Casual verschwimmen zugunsten von Funktionalität und Komfort.

Ein entspannt-sommerliches Lebensgefühl prägt die neuen Kollektionen. Die Looks sind insgesamt entweder clean und abgeräumt oder mit frischen Farben und Prints kreativ aufgeladen. Safari-Einflüsse und Ethno-Drucke treffen auf Hawaii- und Surfthemen. Karos zeigen sich in neuen Pastellvariationen, allen voran Rosé. Streifen mischen fast überall mit.

Polos sind auf dem Vormarsch. Sommerstrick wird extrem leicht umgesetzt. Ein modisches Comeback feiert die Weste, die im Sinne des Layering-Gedankens (heißt: das Tragen mehrerer Kleidungsstücke übereinander) für neue Stylingmöglichkeiten sorgt. Viel modischen Spielraum bieten auch Hosen: Von schmalen Chinos über bequeme Joggpants bis hin zu deutlich weiteren Schnittformen reicht dabei die Bandbreite.  

 mm/sbs

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36-Jähriger zündet eigene Wohnung an

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"Ich freue mich auf die Lausitz"

Südbrandenburg. Am kommenden Sonntag ist Jürgen Drews bei den Rosengartenfesttagen einer der Top-Acts auf der Bühne des Musikpavillons des Ostdeutschen Rosengartens. Warum er nie Schlager singen wollte und was das Geheimnis seiner Jugendlichkeit ist, hat er im Interview verraten. Der »König von Mallorca«, einst bester Banjo-Spieler Schleswig-Holsteins und seit fast 50 Jahren Schlagerstar. Die Begeisterung und der Spaß an der Musik haben dabei nie nachgelassen. Wann hast du deine Musiker-Karriere begonnen? Mit 15 stand ich schon auf der Bühne, als Banjo Spieler in einer Jazzband. Gesungen habe ich da noch nicht, das kam erst viel, viel später. Da war ich viel zu schüchtern.Hat sich das geändert?Ja. Ich bin über die Band The Les Humphries Singers zum Gesang gekommen. Aber auch dort noch im Hintergrund. Geändert hat es sich erst, als ich alleine auf der Bühne stand, mit dem Song » Ein Bett im Kornfeld« und alleine singen musste. Du wolltest ursprünglich keinen Schlager singen? Nein, und auch nicht deutsch. Ich wollte einfach kein Schlager »Heini« sein. Aber mittlerweile find ich es toll. In Deutschland trete ich jetzt auch mit Band auf. In den USA schon lange, aber hier ist das neu. Zu wie vielen Auftritten fährst du im Jahr? Ach, das weiß ich gar nicht. Das nehme ich ziemlich relaxed. Aufhören hätte ich schon vor Jahren können, aber ich habe immer noch Spaß. Und deswegen lasse ich mich immer noch von meinem Büro buchen, aber die meisten Sachen werden abgesagt. Und hier habe ich zugesagt. Denn in der Lausitz, auch in Cottbus war ich schon öfters. Ich habe hier auch zwei Familien, die ich gut kenne, und da freue ich mich drauf. Was macht dich als Musiker so erfolgreich? Na ja, du musst schon Spaß daran haben, an dem was du machst. Das strahlst du dann auch aus. Das ist scheinbar bei mir so gegeben. Auch wenn ich immer noch nervös bin und Lampenfieber habe. Das wird sich auch nie geben, weil ich eben von Haus aus schon ein unsicherer Typ bin. Aber wenn ich auf der Bühne stehe und merke, dass die Leute meine Musik mögen, dann gehts mir auch gut. Das ist wie eine Selbsttherapie. Und gleichzeitig therapiere ich die Leute mit meiner Musik, natürlich nur die, die auf Schlager und Pop stehen. Ich möchte mit meiner Musik Freude und gute Laune verbreiten. Woher nimmst du deine Energie und was ist das Geheimnis deiner Vitalität? Na ja, ich habe gute Gene, ich rauche nicht, ich trinke nicht. Sport habe ich etwas schleifen lassen, das muss ich mal wieder ändern. Auch auf die Ernährung achte ich nicht großartig. Ich esse zwar kein Junk Food, aber Kuchen darf es schon sein. Ich fühle mich einfach wohl in meiner Haut. Ist dir ein Bühnenerlebnis in Erinnerung geblieben? Ich bin mal in einem Zirkuszelt aufgetreten. Da stand die Bühne in der Mitte. Drumherum nur Mädels. Plötzlich ist meine Lederhose gerissen. Ich bemerkte es nicht. Zum Glück nur hinten am Gesäß. Auf einmal gab es ein Geschreie, ich wusste zuerst gar nicht was los war. Als ich mich umdrehte, schrien dann immer die, die jeweils hinter mir waren und zeigten auf mich. Mein Gedanke war nur: Was soll ich denn haben? Das war lustig, das werde ich nicht vergessen.  Am kommenden Sonntag ist Jürgen Drews bei den Rosengartenfesttagen einer der Top-Acts auf der Bühne des Musikpavillons des Ostdeutschen Rosengartens. Warum er nie Schlager singen wollte und was das Geheimnis seiner Jugendlichkeit ist, hat er im…

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