Elisa Thaute

Sorben und Wenden ringen um mehr politischen Einfluss

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Home Uncategorized Dissertation Abstact. Uncategorized. by . Example essay topics for college students. Buy Thesis Papers . thesis papers buy Sorben und Wenden werden oft als reine Folkloregruppe wahrgenommen, doch sie sind ein eigenständiges Volk innerhalb der deutschen Nation.

We at our http://www.magetra.com/?homework-online-to-kill-a-mockingbird make it our key goal to provide clients with the top-notch custom written papers, be it an essay, a research paper, thesis Rund 40.000 Sorben und Wenden wohnen in Sachsen und Brandenburg. Bisher wurde die Domowina als ihr offizieller Vertreter angesehen, doch die Domowina ist nur ein Verein, dem rund 7.000 Mitglieder angehören,  und das reicht einigen nun nicht mehr als politische Vertretung aus. Eine Initiativgruppe ruft zur breiten Diskussion über die Kultur und Selbstbestimmung der Sorben und Wenden auf und möchte letztlich eine demokratisch legitimierte sorbisch/wendische  Volksvertretung, den Serbski Sejmik, gründen. Dazu findet am Samstag, dem 26. Januar, im Bischof-Benno-Haus Schmochtitz ein runder Tisch statt. "Für den Erhalt unserer Sprache und Kultur, für Selbstbestimmung und ein besseres Miteinander unter Nachbarn, für ein gutes Leben unserer Enkel" lauten die Diskussions-Themen. Michael Apel, Sprecher der Initiativgruppe für die Niederlausitz, sieht diese Bestrebungen nicht im Widerspruch zur Domowina. "Es geht darum, die Rechte der Sorben und Wenden zu stärken. Wir haben zum Beispiel kein Anhörungsrecht im Landtag, kein Recht auf Akteneinsicht. Wir sind auch in den Gemeindeparlamenten nicht vertreten. Wir brauchen eine offizielle politisch legitimierte Vertretung. Das kann mit einer gestärkten Domowina geschehen, mit einer Partei oder eben mit einer demokratisch gewählten Vertretung, dem Serbski Sejmik. Wer dort  hineingewählt wird, wird sich zeigen. Vermutlich wären es viele, die jetzt auch schon in der Domowina aktiv sind. "Die Sache ist kompliziert, das wissen auch Michael Apel und seine Mitstreiter.  Schon die Frage, wer ist Sorbe oder Wende, lässt sich nicht leicht beantworten. Sorbe oder Wende ist, wer sich dazu bekennt. Es gibt kein offizielles Verzeichnis. Deswegen ist auch die Diskussion so wichtig, an der sich möglichst viele beteiligen sollten, findet Michael Apel."Es muss ja alles auch gesetzeskonform und verfassungsgemäß sein", betont er. Als Sorbe und Wende, als Mitglied einer ethnischen Minderheit, in Deutschland zu leben, ist trotz aller Toleranzbekundungen der Gesellschaft nicht einfach, findet er. "Folklore ist kein Problem. Das ist toll, da sind wir überall gern gesehen", erzählt er, der als Tanzpädagoge in Cottbus tätig ist. "Doch seitdem ich mich politisch engagiere, merke ich, dass das Unverständnis, die Unkenntnis groß ist. Das ist der erste Schritt zur Diskriminierung. Wozu braucht ihr eine Schule, wozu Sprachförderung? Das lohnt sich doch nicht. Ihr könnt doch alle Deutsch, heißt es dann."Weitere Infos zu den Bestrebungen der Initiativgruppe  finden Interessierte im Internet unter: www.serbski-sejmik.de

Foto: jho

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