dd

Millionen für Lausitzer Forschung

Südbrandenburg. Wissenschaftsministerin Martina Münch hat 2,6 Millionen Euro an das Fraunhofer IKTS zum Start einer neuen Forschungsgruppe an der Brandenburgischen Technischen Universität übergeben.

Prof. Christiane Hipp, amtierende Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg freut sich über einen so positiven Start in das neue Jahr: »Die Fraunhofer-Projektgruppe »Kognitive Materialdiagnostik« wird wissenschaftlich sehr eng mit unserem Forschungscluster »Kognitive Systeme« kooperieren, beispielsweise auf den Gebieten des maschinellen Lernens, der Bild- und Mustererkennung und der Bedeutungsanalyse von Sensorsignalen.

Das 2015 gegründete Cluster der BTU verbindet Forschungen an technischen Systemen, welche die Fähigkeit zum Wahrnehmen, Interpretieren, Denken und Handeln besitzen. Dabei arbeiten sieben Fachgebiete der Informatik, Elektrotechnik, Mathematik und Medienwissenschaften unter verschiedenen fachlichen Gesichtspunkten eng zusammen. Die Kooperation ist für die BTU ein wichtiger Schritt, unser wissenschaftliches Profil weiter zu schärfen und die anwendungsorientierte Forschung und den Technologietransfer an der BTU zu stärken.«

Die Projektgruppe des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS hat ihre Arbeit zum 1. Januar 2019 aufgenommen und soll fünf Jahre laufen. Wissenschaftsministerin Münch begrüßt die Einrichtung der neuen Fraunhofer-Projektgruppe als wichtigen Erfolg. »Die Ansiedlung einer weiteren Fraunhofer-Projektgruppe an der BTU stärkt den Forschungsstandort Lausitz. Mit den wissenschaftlichen Erfolge der vier Forschungsgruppen sollen insbesondere die Gründung und Stärkung von Firmen vor Ort weiter vorangetrieben werden«, so die Ministerin. Die Gruppe ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit mit der BTU. Sie wird eng mit dem Fraunhofer IKTS am Standort Dresden-Klotzsche sowie mit dem Forschungscluster »Kognitive Systeme« der BTU in Cottbus kooperieren.

Künstliche Intelligenz für den Alltag

Die Projektgruppe »Kognitive Materialdiagnostik« des Dresdner Fraunhofer-Instituts IKTS entwickelt selbstlernende und intelligente Systeme zur Materialdiagnostik auf der Basis Künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens. Die Forschungsergebnisse sollen direkt in gesellschaftliche Anwendungsbereiche übertragen werden und von der Produktentwicklung bis zur Automatisierung und Vernetzung der Prozesse in Unternehmen eingebracht werden.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.