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Drohnen-Einsatz im Industriepark

Ein Forschungsprojekt zum Einsatz von Drohnen zur Stärkung und Entwicklung regionaler Industrie- und Kraftwerksstandorte ist in Schwarze Pumpe erfolgreich abgeschlossen worden.
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Der Bauprozess des Gründer- und Kompetenzzentrum Dock3 im Industriepark Schwarze Pumpe wurde mehrfach von Drohnen begleitet. Foto: Drohnen Expertise

Der Bauprozess des Gründer- und Kompetenzzentrum Dock3 im Industriepark Schwarze Pumpe wurde mehrfach von Drohnen begleitet. Foto: Drohnen Expertise

Im Ergebnis sind konkret nutzbare Simulationsmodelle erarbeitet worden, die im Industriepark prototypisch genutzt werden können. Diese Szenarien sind auf vergleichbare industrielle Areale in Deutschland und Europa übertragbar.

Inspektion von Rohrleitungen oder Straßenverbindungen

Ein Ziel des Projektes war es, anhand modellhafter Simulationen Möglichkeiten aufzuzeigen, Drohnen in die Abläufe zur Überwachung und zum Monitoring an Industrie- und Gewerbestandorten in der Lausitz zu integrieren. Es wurden unterschiedliche Möglichkeiten aufgezeigt, Drohnen in den Ablauf der Überwachung des Standortes zu integrieren. Getestet wurden zum Beispiel Drohnenflüge zur Inspektion von Rohrleitungen oder Straßenverbindungen auf dem Gelände. Für ein zweites Modell ist die Vertreibung von Wildschweinen mittels akustischer Signale vom Industriepark gewählt worden.
Die in der kurzen Projektlaufzeit von knapp sieben Monaten erzielten Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz von Drohnen effizient ist und den Prozessablauf eines Industrieparks erleichtern kann.

Das Projekt wurde von der Titus Research GmbH Wildau innerhalb des Bundesmodellvorhabens »Unternehmen Revier« durchgeführt. »Unternehmen Revier« ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur Unterstützung der im Strukturwandel stehenden Braunkohleregionen Deutschlands. Projektpartner waren das Industrieparkmanagement der ASG Spremberg GmbH, die LEAG als Anlagenbetreiber, der Landkreis Spree-Neiße und die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH.

»Die Förderung hat die erfolgreiche Umsetzung unseres Vorhabens ermöglicht. Wir sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden«, sagt Titus-Geschäftsführer Prof. Dr. Uwe Meinberg. »Unsere Partner sehen sehr gute Ansätze, derartige Werkzeuge in ihrem Regelbetrieb zu nutzen. Dies ist auch ein wichtiger Beitrag zur Strukturentwicklung in der Lausitz.«

Die Titus Research GmbH knüpfte mit diesem Projekt auch an die Arbeit des brandenburgischen Netzwerks Curpas an.


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