Abschied vom Elfenbeinturm

Servicetexte. Universitäten und Hochschulen setzen unterschiedliche Schwerpunkte, gleichen sich aber an

Uni gleich Theorie, Fachhochschule gleich Praxis? Das war einmal. Dennoch existieren verschiedene Perspektiven. Manche Fächer kann man nur an einer der beiden Formen studieren.
Viele glauben, dass das Studium an einer Universität anspruchsvoller und mit besseren Karrierechancen verbunden sei. Doch in Zeiten von Bachelor- und Masterstudiengängen ist diese Logik längst nicht mehr zwangsläufig. Hochschulen haben auch bei Arbeitgebern einen hervorragenden Ruf. Allerdings gibt es noch einige Unterschiede in den Gehältern bei Berufseinstieg – da liegen Uniabsolventen noch vorn. Was sich allerdings absehbar angleicht. Darum sollte bei der Wahl zwischen beiden Formen allein das konkrete Studienangebot mit seinen Anforderungen und Inhalten ausschlaggebend sein. 

Mehr Individualität gefragt

Nach wie vor gibt es bestimmte – vor allem geistes- und sprachwissenschaftliche – Studiengänge fast nur an Universitäten. Auch der Studienalltag ist unterschiedlich. Während sich die Studierenden an vielen Universitäten in Hörsälen mit hunderten Kommilitonen tummeln, ist das Studium an einer Fachhochschule in der Regel eher von Seminaren und kleineren Gruppen geprägt. Das vertieft den Austausch zwischen Dozenten und Studenten, die Atmosphäre ist oft persönlicher. Zuträglich für eine frühe Berufsorientierung ist an den Hochschulen, dass ihre Dozenten eine mehrjährige Berufspraxis außerhalb des Hochschulbetriebs vorweisen müssen und oft über gute Kontakte in die Wirtschaft hinein verfügen.

Der Wechsel ist möglich

Wer nach dem Bachelorstudium, das formal bei Unis und Hochschulen gleichwertig ist, auf Master weiterstudieren möchte, kann bei entsprechenden guten Noten zwischen beiden Formen wechseln. Die frühere Festlegung gilt nicht mehr. Vielleicht sogar reizvoll sind die Standorte vieler einstiger Fachhochschulen, die global vernetzt sind, aber oft in kleineren Städten angesiedelt sind. Denn das Studierendenleben in überschaubaren „Provinz“-Städten ist in der Regel spürbar preisgünstiger als in den großen Universitätsstädten. 

 

 

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Drewag Winterwelt öffnet am 5. Januar

Dresden. Eislaufen im sportlich-mitreißenden Umfeld: Das Rudolf-Harbig-Stadion Dresden verwandelt sich erstmalig im Januar für eine Woche in eine „Drewag Winterwelt“. Direkt im Anschluss an das Hockey Open Air am 4. Januar können Besucher vom 5. bis 11. Januar an verschiedensten Angeboten teilnehmen. Natürlich steht das öffentliche Eislaufen in der Heimspielstätte der SG Dynamo Dresden im Fokus. Zum Start der "Drewag Winterwelt" steigt am 5. Januar von 19.30 Uhr bis 23 Uhr eine Eisdiso. Am 8. Januar können alle Eislöwenfans ihr Team bei einer Autogrammstunde treffen. Die Eventwoche klingt am 11. Januar mit dem Frühshoppen aus. An einzelnen Tagen ist die Eislauffläche für Schulen und Kitas der Stadt Dresden reserviert. Auch der Nachwuchs des Eissportclubs Dresden kommt für eine Trainingseinheit auf ihre Kosten. Zudem verlost die Drewag ein exklusives Eislauftraining mit dem Kufencracks und Stadionführungen. Die von einem Winterdorf umrandete Eisfläche mit verschiedenen Hütten (Cateringangebote) ist die ideale Voraussetzung für Firmen-, Vereins- oder Teamevents. Mit dem Aufbau der Eisfläche wird am 21. Dezember begonnen. Tickets für die "Drewag Winterwelt" sind ab Dezember online über den Ticketanbieter etix sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Tickets für 3,5 Stunden Eislaufen gibt es zu einem Preis von 7 Euro. Schlittschuhe für 4 Euro und Gleitschuhe für 2,50 Euro ab der Größe 34 sowie Eislaufhilfen können vor Ort ausgeliehen werden. Weitere Informationen: www.drewag-winterwelt.deEislaufen im sportlich-mitreißenden Umfeld: Das Rudolf-Harbig-Stadion Dresden verwandelt sich erstmalig im Januar für eine Woche in eine „Drewag Winterwelt“. Direkt im Anschluss an das Hockey Open Air am 4. Januar können Besucher vom 5. bis 11.…

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Bob Geldof erhält Hope Award

Dresden. Bob Geldof wird zur 14. Hope Gala am 16. November im Schauspielhaus Dresden mit dem 11. Hope Award ausgezeichnet. Geldof wurde nicht nur als Musiker und Songwriter, sondern auch durch sein politisches Engagement bekannt. 1984 schrieb er den Song »Do They Know It´s Christmas« und nahm ihn  mit rund 50 prominenten Künstlern als »Band Aid« auf. Der Song spielte über acht Millionen Pfund für die Hilfe in Afrika ein. 1985 organisierte er mit »Live Aid« eins der größten Rockkonzerte der Welt, der Erlös von 150 Millionen Pfund ging an die »Hungerhilfe in Afrika«. Für diesen Kontinent setzt er sich mit vielen Projekten immer noch ein. Der Hope Award, eine Skulptur des Dresdner Künstlers Ulrich Eißner. ist mit 5.000 Euro dotiert. Sie trägt den Titel „Hoffnung fassen“ und symbolisiert das zukünftige Leben in Gestalt eines Embryos, der durch starke Hände geschützt wird. Der HOPE-Award wurde bereits an Persönlichkeiten verliehen wie UNO-Botschafterin Waris Dirie, die CDU-Politikerin Rita Süßmuth und Rainer Ehlers, einem der Gründer der Deutschen AIDS-Stiftung. Der 7. HOPE Award 2015 ging an Harry Belafonte. Im vergangenen Jahr wurde Lothar Firlej mit dem HOPE-Award geehrt. Die Laudatio hält der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer. Initiatorin der  Hope Gala ist die Dresdner Unternehmerin Viola Klein, sie sammelte mit der Veranstaltung bereits 1,5 Millionen Euro für das Projekt Hope Cape Town ein.Bob Geldof wird zur 14. Hope Gala am 16. November im Schauspielhaus Dresden mit dem 11. Hope Award ausgezeichnet. Geldof wurde nicht nur als Musiker und Songwriter, sondern auch durch sein politisches Engagement bekannt. 1984 schrieb er den Song »Do…

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