Produktiv im Home Office: So richtet man sich seinen Arbeitsplatz ein

Home Office ist mittlerweile nicht mehr nur ein Luxus, sondern wird sich wohl langsam aber sicher zu einem Standard in der Arbeitswelt entwickeln. 

Um wirklich produktiv im Home Office zu sein, braucht es einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz. Foto: unsplash.com, Christopher Gower.

Nicht zuletzt wegen der Krisen, die Deutschland aktuell durchmachen muss, wird die Arbeit von zu Hause aus mit großen Schritten voran getrieben. Vor allem beim Job im Büro macht es durchaus Sinn, komplett oder zumindest teilweise im Home Office zu arbeiten. Doch um wirklich effektiv in den eigenen vier Wänden arbeiten zu können, braucht es neben einer großen Menge Selbstdisziplin einen Arbeitsplatz, an dem man produktiv sein kann. 

Grundlegendes zum Home Office

Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie „Heimarbeit“. Auch wenn ein komplett eingerichtetes Arbeitszimmer steuerliche Vorteile bringen kann, muss es doch nicht immer ein kompletter Raum sein, um das Büro einzurichten. Manchmal reicht eine Ecke im Wohnzimmer oder im Flur, in dem man seinen Schreibtisch aufbauen kann. 

Wenn man als Arbeitnehmer im Home Office arbeiten kann, werden die Arbeitsmittel, wie etwa Computer und entsprechende Software, in den meisten Fällen vom Arbeitgeber gestellt. Falls man bereits gut ausgestattet ist, sollte dennoch ein Techniker des Unternehmens über das Equipment drüber schauen und überprüfen, ob es wirklich für die geplanten Arbeiten geeignet ist. 

Die Ausstattung im Home Office

Das wichtigste für den heimischen Arbeitsplatz ist zunächst einmal das Herz des Büros, der PC. Aus aktuellem Anlass werden bei Mein-Deal.com viele Schnäppchen für die Ausstattung im Home Office angeboten. Beispielsweise findet man hier Desktop-PCs und sogar passende USB-Sticks für den Datenaustausch. Die Elektrogroßhändler bieten die Produkte sogar versandkostenfrei an. 

Neben der Hardware ist natürlich auch die Software wichtig. Neben den gängigen Office-Programmen empfehlen sich entsprechende Personal-Organisations-Tools, wie etwa Trello oder Bitrix24, mit deren Hilfe Aufgaben und Projekte schnell und einfach verteilt werden können. Dabei haben alle Beteiligten die Möglichkeit sich jederzeit über den Bearbeitungsstand des jeweiligen Projektes zu informieren. 

Nicht nur die Ausstattung des Arbeitsplatzes ist wichtig für einen produktiven Workflow, sondern auch der Schreibtisch und der passende Bürostuhl. Beide Möbel sollten nämlich zueinander und vor allem zur Körpergröße passen. Setzt man sich an den Tisch, sollten Ober- und Unterarme im Idealfall einen Winkel von 90° bilden. Dabei können sich die Schultern entspannen, weil die Arme bequem herunterhängen können. Die Füße sollten möglichst mit der ganzen Fläche den Boden berühren. 

Wenn man denkt, dass Schreibtisch und Stuhl perfekt eingestellt sind, kann man, um sicher zu gehen, noch einen Test machen. So kann man überprüfen, ob die Haltung, die man bei der Arbeit hat, wirklich gesund ist. 

Wo baue ich meinen Schreibtisch auf?

Wenn man über einen entsprechenden Raum in der Wohnung oder im Haus verfügt, dann kann man ihn natürlich direkt in ein Arbeitszimmer umwandeln. Wenn man plant ihn später von der Steuer abzusetzen, sollte man allerdings insbesondere darauf achten, dass es sich nicht um ein Durchgangszimmer handelt, dass man Türen hat, die man verschließen kann, und dass man den Raum wirklich nur für die Arbeit nutzt. 

Generell gilt: Egal, ob man seinen Arbeitsplatz in einem separaten Zimmer aufbaut oder an einem anderen Platz in der Wohnung: Der Schreibtisch sollte dort stehen, wo man ihn nach Feierabend nicht mehr sieht. Ansonsten kann es schwerer fallen, in der Freizeit abzuschalten. 

Aus diesem Grund sollte man es wirklich vermeiden, den Schreibtisch im Schlafzimmer aufzubauen, da es dann passieren kann, dass der Schlaf etwas weniger erholsam wird. Das Gehirn kann den Ort, an dem man arbeitet, und den Ort, an dem man sich ausruht, nur sehr schwer vereinen. 

Wirklich produktiv sein

Sofern die Arbeitszeiten nicht bereits vom Arbeitgeber festgelegt sind, sollte man sich ein festes Zeitfenster am Tag schaffen, an dem man arbeitet. Der Chef sollte darüber natürlich Bescheid wissen, denn niemand möchte doch noch nach Feierabend vom Vorgesetzten aus seiner Freizeitstimmung gerissen werden. 

Tägliche Routinen können ebenfalls helfen, die Produktivität im Home Office zu steigern. Obwohl es möglich ist, sollte man sich nicht unbedingt im Schlafanzug an den Schreibtisch setzen. Denn diese Kleidung wird automatisch vom Gehirn mit der Erholung verknüpft und sollte ausschließlich im Bett getragen werden oder an einem faulen Sonntag, den man ohnehin nur auf der Couch verbringt. 

Viel besser ist es, wenn man sich genauso anzieht, als würde man ins Büro fahren. So kommt man direkt schon in die richtige Arbeitsstimmung. Apropos Arbeitsstimmung: Man sollte es außerdem vermeiden direkt aus dem Bett an den Arbeitsplatz zu gehen. Lieber sollte man vorher noch ein wenig Zeit einplanen, um überhaupt erst einmal wach zu werden. Ansonsten würde man wohl die erste Stunde eher unproduktiv damit verbringen erst einmal wach zu werden. 

Genauso, wie man in seiner Freizeit nichts von der Arbeit wissen will, sollte man seine Arbeitszeit auch Arbeitszeit sein lassen. Das bedeutet, dass man möglichst alle Sachen, die einen ablenken könnten, aus seinem Sichtfeld verbannt, selbst dann wenn es noch so verlockend ist. Der Chef kann es zwar nicht überprüfen, dennoch sollte man das Vertrauen, das einem entgegengebracht wird so sehr wertschätzen.