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Schwerlasttransport bremste Tankbetrüger aus

In der vergangenen Nacht versperrte ein Schwerlasttransport den Fluchtweg von Tankbetrügern auf der Raststätte Dresdner-Tor an der BAB 4, Erfurt - Dresden. Das teilt die Polizeidirektion Dresden mit. Polizeibeamte konnten das Fahrzeug daraufhin stellen.
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Ein Mitarbeiter der Tankstelle am Dresdner Tor hatte gegen 3 Uhr die Polizei verständiget, dass soeben ein Nissan Almera nach dem Tanken von 45 Litern Benzin ohne die Rechnung von gut 65 Euro zu begleichen davonfuhr. Beamte des Autobahnpolizeireviers konnten den Wagen kurz nach dem Dreieck Dresden-Nord mit Fahrtrichtung Görlitz feststellen und die Verfolgung aufnehmen. Zeitgleich wurden Beamte des Autobahnpolizeireviers Bautzen hinzugezogen.
Der Nissanfahrer gab seinerseits kräftig Gas und versuchte mit etwa 180 km/h zu entkommen. Doch er hatte sich für die falsche Strecke entschieden. Auf der Autobahn im Bereich Uhyst war ein Schwerlasttransport unterwegs, an dem es für den Nissan kein Vorbeikommen gab. Die Polizisten konnten den Almera letztlich am Rastplatz Salzenforst stoppen. Beim Fahrer handelt es sich um einen Tschetschenen (29).
Gegen den 29-Jährigen wird nun wegen Betruges ermittelt. (ju)• Weitere Meldungen aus der Polizeidirektion Dresden:Mopedfahrer nach Verfolgungsfahrt gestellt

• Zeit: 4. August, 0.15 Uhr
• Ort: Pirna Nach einer Verfolgungsfahrt in der vergangene Nacht muss sich ein 28-jähriger Pirnaer wegen mehrere Straftaten verantworten.
Bei ihrer Streifenfahrt kam Polizeibeamten auf der Clara-Zetkin- Straße ein Mopedfahrer entgegen. Die Beamten entschlossen sich das Fahrzeug zu kontrollieren und wendeten. Das Moped bog von der Clara-Zetkin-Straße nach rechts in die Schandauer Straße ein. Als die Beamten kurz darauf die Einmündung Clara-Zetkin-Straße/Schandauer Straße erreichten, sahen sie, wie das Moped schräg über die Schandauer Straße und über deren Fußweg in die Braustraße fuhr. Sie folgten ihm und schalteten das Anhaltesignal "Stop Polizei" an.
Statt anzuhalten, beschleunigte der Mopedfahrer jedoch. Die Verfolgung ging in der Folge über die Rosenstraße, die Schandauer Straße bis letztlich zur Königsteiner Straße in Richtung Dresden. In Höhe der Robert-Koch-Straße fuhr dem flüchtenden Moped ein zweiter alarmierter Funkstreifenwagen entgegen. Er blieb auf der Fahrbahn stehen, um eine weitere Flucht zu verhindern. Bei dem Versuch dem Polizeifahrzeug auszuweichen, stürzte der Mopedfahrer und rutschte gegen den Streifenwagen. Polizeibeamte nahmen den 28-jährigen Fahrer fest.
Die Gründe seiner Flucht waren schnell klar. Der Mann war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten eine Dose mit kristallinen Anhaftungen, zudem schlug ein Drogentest auf Amphetamine an.
Bei dem Zusammenstoß mit dem Funkwagen erlitt eine 40-jährige Polizeibeamtin leichte Verletzungen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Für seine rücksichtslose Fahrt muss sich der Mopedfahrer außerdem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. (tg)
Unfälle mit Sachschaden

• Zeit: 3. August, 8.40 Uhr
• Ort: Stolpen, OT Heeselicht Ein 57-Jähriger befuhr mit einem Audi A6 die Basteistraße und wollte nach links in die Napoleonstraße abbiegen. Er verpasste jedoch die Einmündung und stieß daraufhin mit seinem Wagen ein Stück zurück. Dabei prallte er gegen einen hinter ihm befindlichen VW Passat (Fahrerin 56). Bei dem Zusammenstoß entstand ein Schaden von insgesamt zirka 3.000 Euro. • Zeit: 3. August, 16.35 Uhr
• Ort: Neustadt i.Sa., OT Langburkersdorf Der Fahrer (24) eines VW Golf befuhr gestern Nachmittag die S 154 zwischen Langburkersdorf und Sebnitz. Kurz nach dem Ortsausgang Langburkersdorf musste er verkehrsbedingt abbremsen. Der nachfolgende Fahrer (38) eines Peugeot erkannte dies zu spät und fuhr auf den VW auf. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 5.000 Euro. (ir)