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Hier wird die „Wahre Ortszeit“ angezeigt

Kurort Hartha. 20 Jahre Blumen-Sonnenuhr in Kurort Hartha am 23. Juni

Sonnenuhren gelten als die ältesten von Menschen geschaffenen Zeitmesser. Ein noch recht junges Mitglied aus der Familie der Sonnenuhren wurde aber erst vor 20 Jahren angefertigt und seiner Bestimmung übergeben. Was führte dazu, eine Blumen-Sonnenuhr auf dem Kurplatz von Kurort Hartha zu errichten?

Gunter Baumann von den Sonnenuhr-Freunden erinnert sich. „Nach vielen Jahren intensivster Bemühungen war es der Gemeindeverwaltung   1997 möglich geworden, dem Uhrenfachmann, Johannes Hennig, endlich Räume zur Verfügung zu stellen, in denen er sein Lebenswerk mit dem Aufbau der ‚Uhrentechnischen Lehrschau Hennig‘ e.V. krönen konnte. Als Dank dafür musste Hennig sein Versprechen einlösen, für den Kurplatz eine Blumen-Sonnenuhr zu erschaffen.“

Der 1997 gegründete Verein unterstützte Hennig beim Entwurf von Gestaltungsvarianten und den Winkelberechnungen, die für eine exakte Funktionsweise am vorgesehenen Standort unumgänglich waren. Nach tatkräftiger Mitwirkung des Bauhofes und ortsansässiger Firmen, konnte die Blumen-Sonnenuhr am Pfingstsonntag, dem 31. Mai 1998,  ihrer Bestimmung übergeben werden. Seitdem ist dieser besondere Zeitmesser nicht nur ein Schmuckelement des Kurplatzes, sondern auch Blickfang mit einer Funktion. „Um das Ablesen der Zeit zu optimieren, testete man in den ersten Jahren unterschiedliche Bepflanzungsvarianten und entschied sich für die seit vielen Jahren bewährte Version“, informiert Gunter Baumann. Ein  Faltblatt, das u. a. im Parkhotel Forsthaus erhältlich ist, erhalten Interessierte Hintergrundwissen zu diesem Objekt und dessen Funktionsweise.

Zum Jubiläum laden die  Vereine Uhrentechnische Lehrschau Hennig e.V. und  der Verkehrs- und Verschönerungsverein „Tharandter Wald“  auf den Kurplatz ein. Dort werden mit Hilfe von Modellen und Fotos die gebräuchlichsten Konstruktionen  vorgestellt. Auch selten anzutreffende transportable Sonnenuhren werden gezeigt. „Im Zentrum steht die Blumen-Sonnenuhr. Mit ihrer Hilfe kann, Sonnenschein vorausgesetzt, über den Schattenwurf auf dem Blumenbeet die Sonnenuhrzeit, auch Wahre Ortszeit genannt, für Kurort Hartha angezeigt werden. Es ist sogar möglich die Sommersonnenwende nachzuweisen“, verrät Gunter Baumann. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, wie man aus der Sonnenuhrzeit, die hier gültige Mitteleuropäische Zeit bestimmen kann. Skizziert wird auch die historische Veränderung des Gebrauchs unterschiedlicher Zeiten von ehemals Ortszeiten über sogenannte Eisenbahnzeiten bis hin zu der seit 1893 üblichen Zeitzonen-Zeit. Die Veranstaltung findet am 23. Juni, ab 13 Uhr MESZ auf dem Kurplatz von Kurort Hartha statt. (caw)

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Eggerts Ostwind – Hambach

Sachsen. Man muss die Verteidiger des zu einiger Bekanntheit gekommenen Waldstücks namens Hambacher Forst nicht unbedingt sympathisch finden. Auch kann man die – manche sagen brachialen – Versuche der Polizei, dieses Waldstück von seinen Verteidigern zu befreien, als zwingende Folge rechtsstaatlicher Entscheidungen betrachten. Dennoch darf man die Hambacher Vorgänge kritisch betrachten. Und in diesem Zusammenhang durchaus fragen, ob die Wald-Befreier noch alle Tassen am rechten Fleck haben. Da wäre die Staatsmacht. Die lässt die Polizei in den Wald einmarschieren und die Verteidiger von den Bäumen holen mit dem bestechenden Argument, sie hätten beim Bau ihrer Verteidigungsanlagen den Brandschutz nicht beachtet. Geht’s noch? Und da wäre der Eigentümer des Forstes – der Energieriese RWE. Der besteht auf die Waldrodung, um den benachbarten Braunkohletagebau voran zu bringen. Und zwar mit dem ebenfalls bestechenden Argument, nur so sei Energiesicherheit zu gewährleisten. Und das, obwohl Deutschland vor allem bei Wind- und Sonnenwetter Energie nicht nur exportieren, sondern in der Nachbarschaft verschenken muss. Geht’s noch? Oder geht’s da etwa weniger um Deutschlands Energie-, sondern eher um die Profitsicherheit eines Konzerns? Ihr Hans EggertMan muss die Verteidiger des zu einiger Bekanntheit gekommenen Waldstücks namens Hambacher Forst nicht unbedingt sympathisch finden. Auch kann man die – manche sagen brachialen – Versuche der Polizei, dieses Waldstück von seinen Verteidigern zu…

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Heute: Ehrung "Dresdner des Jahres"

Dresden. Erinnern Sie sich? Mitte April fragten wir wer soll den Titel "Dresdner des Jahres" tragen? Heute Abend ist es so weit und wir küren den Dresdner des Jahres 2018. Wir sind schon ganz gespannt. Die Ehrung wird auf der Facebook-Seite des WochenKurier und auf der Facebook-Seite von MyTVplus ab ca. 20 Uhr übertragen. Also schaut mal rein. Hier noch einmal alle Nominierten: * Wolfgang Schaller ("Keule-Geist" – Seit 57 Jahren steht die Dresdner Herkuleskeule bundesweit für politisches Kabarett allererste Güte. Seit 48 Jahren prägt Wolfgang Schaller diese Bühne – in erster Linie als genialer Autor bissiger wie brillanter Texte, aber ebenso als Intendant und Künstlerischer Leiter) * Anja Kreft ("Hilfe beim Erwachsen werden" – Seit 17 Jahren ist sie Mitglied im Lions-Club. Die Unternehmenskundenbetreuerin hat sich seither dem Projekt Lions-Quest verschrieben. Das dreistufige Lernkompetenzprogramm richtet sich an Lehrer, Sozialarbeiter und Menschen, die regelmäßig mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten.) * Prof. Gerhard Ehninger (Prägend für die Hochschulmedizin – Als Direktor der Medizinischen Klinik I des Uniklinikums hat er nicht nur die Stammzelltransplantation etabliert und damit mehreren tausend Blutkrebs-Patienten das Leben gerettet, sondern kontinuierlich an der Entwicklung neuer Therapien gearbeitet. Bundesweit bekannt wurde er durch die von ihm mitgegründete Deutsche Knochenmarkspenderdatei DKMS.) * Simone Saloßnik (Das Mutperlen-Projekt ist ihr Ding – Die Pächterin der Dynamo-Tankstelle hat sich zum Ziel gesetzt, die rund 9.000 Euro, die der Sonnenstrahl e.V. jedes Jahr für die Finanzierung dieser speziellen Perlen aus Holz benötigt, durch viele kreative Ideen einzusammeln. Deshalb bietet sie in ihren Tankstellen gelbe und schwarze Perlen für je 50 Cent an, versteigert Dynamo-Fanartikel und sitzt bei "Rudern gegen Krebs" mit im Boot.) * Prof. Dr. med. Adrian Dragu (Handchirurgie-Experte – Er hat mit dem Aufbau einer eigenen Abteilung für Plastische und Handchirurgie im vergangenen Jahr eine Versorgungslücke am Uniklinikum, in der Stadt Dresden sowie der gesamten Region geschlossen.) * Dieter Lembke (Er kennt sich aus im Rudersport – 1968 saß er erstmals selbst im Boot und wurde schließlich Übungsleiter im Dresdner Ruderverein. Im Laufe der Jahre übernahm der heute 66-Jährige ehrenamtlich jede Menge Ämter, u.a. war er ab 1994 sogar Vorsitzender des Länderrates für Gesamt(ruder)deutschland.) * Falk Döhler (Mann mit Herz – Für Ute Janneck aus Boxdorf hat Falk Döhler, der Friseurmeister von der Rankestraße in Dresden-Mickten, den Titel verdient. "Er ist ein humorvoller, kreativer, zu tausend Prozent hilfsbereiter, vertrauensvoller, mit einem großen Herz ausgestatteter Mensch", schreibt sie. Er kümmert sich um den Tierschutz, ist fast jede Woche im Tierheim und übernimmt kranke Wildvögel aus dem Wildgehege Moritzburg zur Pflege.) * Ingrid Andersch (Lebenselexier: Rudern – Sie organisiert seit 2011 fleißig mit bei "Rudern gegen Krebs". Dabei ist sie als Vereinsvorsitzende maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Teilnehmer auf dem Wasser sicher ins Ziel kommen.)Erinnern Sie sich? Mitte April fragten wir wer soll den Titel "Dresdner des Jahres" tragen? Heute Abend ist es so weit und wir küren den Dresdner des Jahres 2018. Wir sind schon ganz gespannt. Die Ehrung wird auf der Facebook-Seite des

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