Unerwartete Spende

Hoyerswerda. Die Gründer der Kompass Spiel GbR aus Cottbus, Michael Linke und Jörg Kiefer, referierten im August in der Auftaktveranstaltung des Marketingvereins Familienregion HOY e.V. sowie der Wirtschaftsförderung Hoyerswerda „Idee sucht Gründer“. In spannenden 15 Minuten verrieten sie, wie es ihr Wirtschaftsspiel Kompass über ein Hintertürchen letztendlich doch noch in die Regale von Hugendubel schaffte.Ihren vereinbarten Zuschuss für entstandene Kosten wollen die zwei jungen Gründer einem sozialen Projekt in Hoyerswerda spenden. So darf sich das Jugendclubhaus Ossi in Trägerschaft der RAA Hoyerswerda Ostsachsen e.V. über einen unerwarteten Geldregen in Höhe von 200 Euro freuen. Bunt, lebendig und international gilt das Jugendclubhaus Ossi als Treffpunkt für Kinder und Jugendliche. Tanz- und Bewegungspädagogin Franziska Grabowski leitet das Ossi mit Herzblut. Ihre 20-köpfige Tanzgruppe »Diverse Crew« rockt mit Streetdance und Hip Hop immer dienstags und freitags den großen Saal sowie bereits so manchen DanceCup. »Das gespendete Geld investieren wir in unsere Tanzoutfits, die wir für Auftritte, Videodrehs, Trainingslager und Wettkämpfe brauchen«, berichtet Franziska Grabowski dem Startup-Gründer Michael Linke. Dieser ist von der Vielfalt des Jugendtreffs sofort begeistert: Ob tanzen, Musik hören, Volley- bzw. Basketball spielen, Queues beim Billard schwingen oder einfach nur eine ruhige Kugel schieben - das breite Angebot für die Kinder- und Jugendlichen verbindet Schulen und Nationen beispielhaft.Die Gründer der Kompass Spiel GbR aus Cottbus, Michael Linke und Jörg Kiefer, referierten im August in der Auftaktveranstaltung des Marketingvereins Familienregion HOY e.V. sowie der Wirtschaftsförderung Hoyerswerda „Idee sucht Gründer“. In…

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Neuartiger Asphalt für Bahn-Unterführung

Cottbus. Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt genannt - soll das Wasser effizienter abfließen lassen. »Es ist ein offenporiger Asphalt mit vielen kleinen Hohlräume. Die ergeben sich durch einen hohen Anteil grober Gesteinskörnung«, erklärt Joachim Kollakowski, Teamleiter Brücken in der Stadtverwaltung. »Probleme verursacht hier am Trog vor allem das Grundwasser. Es drückt durch die Fugen.« Hydrologische Untersuchungen aus dem Jahr 1969 würden laut Kollakowski auf eine alte Wasserader in diesem Gebiet verweisen. »Der Bau aus dem Jahr 1979 ist damals nicht optimal abgedichtet worden. Mit dem neuen Asphalt hoffen wir, dass wir das jetzt für die kommenden zehn bis 15 Jahre in den Griff bekommen.« Wie Kollakowski informiert, soll neben dem neuartigen Asphalt auch eine Kastenrinne am Straßenrand zusätzlich den Wasserablauf erleichtern. »Sie leitet das Wasser nach unten, damit es dann in die Spree gepumpt werden kann. Die Technik dafür läuft seit 1979 gut. Sie wird ständig gewartet«, erklärt Kollakowski. Wie er berichtet, investiert die Stadt Cottbus 180 000 Euro in die aktuelle Maßnahme, die mit dem Abtragen der alten Asphaltschicht Anfang August begonnen hatte. In Zukunft komme man jedoch um ein neues Bauwerk nicht herum. »Es wird seit Jahren beobachtet. Dabei wurde festgestellt, dass das Bauwerk jährlich ein Millimeter nach oben wächst und die Flügel nach außen gedrückt werden. Die Standsicherheit ist jedoch nicht gefährdet«, sagt Joachim Kollakowski und fügt an, dass ein Neubau des Trogbauwerkes auf rund 50 Millionen Euro geschätz wird.Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt…

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