Carola Pönisch

Zwinger Dresden erhält Orangerie zurück

Pirna. Mit einigen hundert italienischen Orangenbäumen verlieh August der Starke 1710 dem Dresdner Zwinger neuen Glanz. 2017 soll dieser Glanz mit 80 Bäumen wiederkehren.

Genau 80 Orangenbäume wollen 2017 in den Dresdner Zwinger zurückkehren und wieder einen Hauch "bella Italia" nach Elbflorenz bringen, so wie es schon August der Starke liebte.

 

Der Staatsbetrieb Schlösser, Burgen und Gärten kaufte deshalb im Herbst 2013 in einer Baumschule nahe Rom Orangenbäume, die seit Mai letzten Jahres in der Orangerie von Großsedlitz stehen, um sich hier zunächst zu aklimatisieren, zu wachsen und eine Krone auszubilden. Hier begann auch in den vergangenen Tagen für den Orangeur  des Barockgarten Großsedlitz, Stefan Pabst, und seinen Assistenten Karsten Otto das große Umtopfen. Denn die "Bäumchen" wurden aus ihren bisherigen Kübeln in größere, blau-weiß gestreifte Bottiche umgesetzt, die dem historischen Vorbild nachempfunden sind und von einem Böttcher aus Pirna hergestellt werden.

Weil die Pflege der Bäume sehr aufwendig und kostenintensiv ist, werden Baumpaten gesucht, die die Kosten von 2.750 Euro für die nächsten fünf Jahre (550 Euro pro Jahr) tragen. Derzeit sind bereits 15 Patenschaften fest vereinbart, weitere fünf potenzielle Paten stehen mit dem Freundeskreis im Gespräch. Bis 2017 sollen insgesamt 70 Patenschaften vergeben werden.

Wer interessiert ist: www.schloesserland-sachsen.de/freundeskreis/

      

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Ein Durchhalte-Bonbon zum Tag des Nachbarn

Rothenburg. In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet. „Durchhalten“ war vor allem für viele ältere Menschen die Devise der vergangenen Wochen.  In der Woche vom 25. bis 29. Mai konnten die Bürger und Besucher in vielen Rothenburger Geschäften, Einkaufsmöglichkeiten und im Mehrgenerationenhaus ein Glückskleeblatt entdecken. Die Menschen wurden bspw. mit den Slogans „Danke sagen“ oder „Glück teilen“ dazu eingeladen, den süßen Bonbon-Gruß an liebe Menschen in ihrer Nachbarschaft zu verschenken oder einfach selbst zu naschen.  Die Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe – ansässig im Rothenburger Mehrgenerationenhaus – hat die Aktion gestartet. Man freue sich über jeden, der die Gelegenheit zum Freude machen genutzt hat, so Daniela Teßmer von der Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen arbeiten im Auftrag des Landkreis Görlitz und beraten, informieren und vermitteln Pflegebedürftige und Nachbarschaftshelfer. Wer selbst als Nachbarschaftshelfer tätig werden möchte oder auf der Suche nach einem geeigneten Nachbarschaftshelfer im Raum Niesky, Rothenburg und Reichenbach ist, kann sich an das Mehrgenerationenhaus Rothenburg wenden.  In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet.…

weiterlesen