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Rolf Hoppe bleibt ein großes „Zugpferd“

Weesenstein. Schloss Weesenstein verbucht zu 2014 ein Besucherplus von fast sieben Prozent

Das neue Jahr ist erst wenige Wochen alt, aber die positive Entwicklung im vergangenen Jahr lässt auch 2016 auf Schloss Weesenstein  auf gute Zeiten hoffen.

Schon das „fulminante Finale“  am 30. Dezember mit dem traditionellen Kindersilvester lockte über 700  kleine und große Gäste an. „Damit zählte das Schloss im Jahr 2015 insgesamt 66.500 zahlende Besucher und verbucht ein Plus von fast sieben Prozent zum Vorjahr“, kann „Schlossherrin“ Dr. Andrea Dietrich mitteilen.

Neben den Veranstaltungsreihen im Schlosstheater und im Literarisch-musikalischen Salon wurden die zahlreichen museumspädagogischen Angebote wie das Weesensteiner Geschichtenfrühstück sehr gut angenommen. „Highlights waren das Mittelalterfest, das erstmals seit den 1990er Jahren wieder 10.000 Fans anlockte und der von derAgentur Markt-Wert im Schosspark veranstaltete

Kunsthandwerkermarkt im Oktober“, freut sich die Chefin. Der „Knaller“ freilich war und ist die Sonderausstellung zu Rolf Hoppe seit Anfang November.  Anlässlich seines 85. Geburtstages, den er am 6. Dezember 2015 beging, widmet Schloss Weesenstein dem Weltklasse- Schauspieler eine Sonderschau, in der an dem für den Mimen so bedeutenden Ort.

Authentische Exponate aus dem Kostümfundus Babelsberg, dem Filmmuseum Potsdam, der DEFA-Stiftung und vor allem aus dem Privatbesitz Rolf Hoppes illustrieren die vielfältigen Figuren und Meilensteine seiner beeindruckenden Schauspielerkarriere.

Die erlebnisreich wie einfühlsam gestaltete Ausstellung des Gestaltungsbüros Helmstedt | Schnirch | Rom  fand bereits in den ersten beiden Monaten riesigen Anklang fand und lockte 50 Prozent mehr Besucher ins Museum  als in dieser Zeit im Vorjahr. „Die Sonderausstellung ist im Rahmen des Museumsrundgangs auch jetzt im Winter außer montags täglich von 10 bis 16 Uhr zu sehen“, empfiehlt Schloss-Sprecherin Sibylle Bergmann.

Aber auch international ist das Schloss gut „unterwegs“. Im Rahmen des grenzübergreifenden Kooperationsprogramms des Freistaates und der Tschechischen Republik 2014-2020 sind  die ersten acht Projekte, darunter das neue EU-Projekt „Adelsschätze“ Schloss Weesensteins und seines Kooperationspartners, des Schlosses Decín, auf den Weg gebracht worden.Mit dem Vorhaben „Adelsschätze“ beabsichtigen die beiden Schlösser die Leidenschaft des Sammelns von Kunstgegenständen durch sächsische und böhmische Adelsfamilien der Allgemeinheit näher zu bringen.

Das Sammeln von (Kunst-)Gegenständen und die (Kunst-) Sammler werden drei Jahre lang im Mittelpunkt der Ausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen stehen. Dafür erhalten die Projektpartner eine Unterstützung in Höhe von 1,3 Millionen Euro.              (caw)

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Museen der Stadt versus Corona-Virus

Dresden. "Das Corona-Virus beraubt uns zweier unserer wesentlichen Wirkungsfelder – unserer Ausstellungen und unserer Veranstaltungen," sagt Dr. Gisbert Porstmann, Direktor der Museen der Stadt Dresden. Besuche im Museum seien durch nichts zu ersetzen, schon gar nicht das Gespräch vor den Exponaten.Weil sie aber auch in dieser schwierigen Zeit  für die Dresdner da sein wollen, würden viele fleißige Mitarbeiter hinter verschlossenen Türen arbeiten. "Die Museen der Stadt Dresden unterbreiten jetzt besondere Angebote – durch TV und  Internet. Auf diese Weise bekommen Sie Hilfe beim Unterricht Ihrer Kinder und Anregungen und „Appetit“ für die Zeit, in der Sie wieder zu uns kommen können. Auch wenn Sie für Minuten einfach mal auf andere Gedanken kommen, hat sich unsere Arbeit für Sie gelohnt", so Porstmann. Video-Führungen durch Stadtmuseum und Städtische Galerie „Da Sie nicht wie gewohnt zu uns kommen können, kommen wir zu Ihnen“, mit diesen Worten steht ab sofort ein neues Angebot online zur Verfügung steht. Gemeinsam mit  Dresden Fernsehen wurden in der Städtischen Galerie und im Stadtmuseum kurze Filmbeiträge erstellt, die einen faszinierenden Einblick in die Ausstellungen des Landhauses geben. Während in der Städtischen Galerie ausgewählte Werke der ständigen Sammlung vorgestellt werden, präsentiert das Stadtmuseum Porträts berühmter Solisten und Dirigenten aus der Sonderausstellung zum 150. Jubiläum der Dresdner Philharmonie. Zunächst bis zum 20. April geplant, wird täglich ein neuer Beitrag vorgestellt, der Appetit auf die kommenden Museumsbesuche macht. Die Beiträge sind über den Facebook-Kanal „@museendresden“ oder auch auf dem youtube-Kanal „Museen Dresden“ zu sehen. Digitale Ausstellung im Kunsthaus Dresden Das Kunsthaus Dresden veröffentlicht seit vergangener Woche in Fortsetzung auf Facebook (@kunsthausdresden), per Newsletter und auf der Website (www.kunsthausdresden.de) Bilder und Hintergrundinformationen zu Werken in der nun geschlossenen aktuellen Ausstellung Requiem. Zusätzlich entsteht in Zusammenarbeit mit Gestalterinnen und Gestaltern, Künstlerinnen und Künstlern ein neues digitales Ausstellungsformat, das das Publikum einlädt, künstlerische Prozesse mitzuerleben. Das neue Ausstellungsformat geht voraussichtlich in der kommenden Woche online. Virtuelle Einblicke in die Sammlungen Die Sammlungen der Museen der Stadt Dresden können in der digitalen Sammlungsdatenbank auf www.dresden-collection-online.de durchstöbert werden und bieten bemerkenswerte Einblicke in die Dresdner Stadt-, Kunst- und Technikgeschichte. Die Spielzeugsammlung des Stadtmuseums eignet sich für einen virtuellen Streifzug mit der ganzen Familie. Kunstliebhaber können Malerei vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart genießen. Und Kenner der Dresdner Foto- und Rechentechnik sind bei den Einträgen zu den Technischen Sammlungen richtig. Neben vorbereiteten Touren zu unterschiedlichen Themen und einem Zeitstrahl bietet vor allem die integrierte Volltextsuche einen einfachen Einstieg in die derzeit rund dreizehntausend Objekte umfassende Datenbank. Lieblingsobjekte können in einer persönlichen Sammelmappe abgelegt, kommentiert und geteilt werden. Digitale Ausstellung im Kunsthaus Dresden Das Kunsthaus Dresden veröffentlicht seit vergangener Woche in Fortsetzung auf Facebook (@kunsthausdresden), per Newsletter und auf der Website (www.kunsthausdresden.de) Bilder und Hintergrundinformationen zu Werken in der nun geschlossenen aktuellen Ausstellung Requiem. Zusätzlich entsteht in Zusammenarbeit mit Gestalterinnen und Gestaltern, Künstlerinnen und Künstlern ein neues digitales Ausstellungsformat, das das Publikum einlädt, künstlerische Prozesse mitzuerleben. Das neue Ausstellungsformat geht voraussichtlich in der kommenden Woche online. Virtuelle Einblicke in die Sammlungen Die Sammlungen der Museen der Stadt Dresden können in der digitalen Sammlungsdatenbank auf www.dresden-collection-online.de durchstöbert werden und bieten bemerkenswerte Einblicke in die Dresdner Stadt-, Kunst- und Technikgeschichte. Die Spielzeugsammlung des Stadtmuseums eignet sich für einen virtuellen Streifzug mit der ganzen Familie. Kunstliebhaber können Malerei vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart genießen. Und Kenner der Dresdner Foto- und Rechentechnik sind bei den Einträgen zu den Technischen Sammlungen richtig. Neben vorbereiteten Touren zu unterschiedlichen Themen und einem Zeitstrahl bietet vor allem die integrierte Volltextsuche einen einfachen Einstieg in die derzeit rund dreizehntausend Objekte umfassende Datenbank. Lieblingsobjekte können in einer persönlichen Sammelmappe abgelegt, kommentiert und geteilt werden. "Das Corona-Virus beraubt uns zweier unserer wesentlichen Wirkungsfelder – unserer Ausstellungen und unserer Veranstaltungen," sagt Dr. Gisbert Porstmann, Direktor der Museen der Stadt Dresden. Besuche im Museum seien durch nichts zu ersetzen, schon…

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