cw

Posaunenklänge, Gesang und Gottesdienste

Weesenstein. Zu Himmelfahrt gibt es viele Freiluftveranstaltungen

Die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel wird am 25. Mai, in der Sächsischen Schweiz und im Osterzgebirge gleich mehrfach vor allem in freier Natur begangen.

So beginnt 10 Uhr der Freiluftgottesdienst im Struppener Ortsteil Thürmsdorf. Das langjährige Ereignis findet auf der Lichtung oberhalb des Schlosses und dessen Park nahe der Adoratio Schokoladenkunst Manufaktur direkt am Malerweg statt. Dort wurde ein großes Birkenkreuz aufgestellt. Die Gläubigen aus der Gemeinde Struppen feiern gemeinsam mit denen der Nachbarkirchgemeinden und der katholischen Kirchgemeinde Bad Schandau – Königstein. Es spielen die Posaunenchöre Rosenthal, Langenhennersdorf und Königstein. Unter der Leitung des Kantors Eckhard Pätzold singen die vereinigten Kirchenchöre des Oberen Elbtals aus Struppen, Königstein, Papstdorf und Rosenthal. Pfarrer Andreas Günzel leitet den Gottesdienst und hält die Predigt.

Das Besondere: Der Geistliche wird vor den versammelten Gläubigen ein Kind taufen. Parkplätze sind ausgeschildert. (Die Fläche für den traditionellen Gottesdienst stellt Schlossherr Sven-Erik Hitzer erneut unkompliziert zur Verfügung.) Für viele Ausflügler ist der Waldgottesdienst in der Sächsischen Schweiz Start- und Treffpunkt für Tageswanderungen ins Elbsandsteingebirge. 

Im Schlosspark Weesenstein  wird ebenfalls ab 10 Uhr gesungen und Fürbitte gehalten. Auf dem idyllischen Plätzchen vor der Kulisse des Schlosses feiern die Kirchgemeinden Dohna, Burkhardswalde-Weesenstein und Maxen den Regionalgottesdienst zu Christi Himmelfahrt an frischer Luft. Es erklingt Musik vom Posaunenchor Dohna. Parallel ist speziell für Kinder ein Gottesdienst.

Zum Himmelfahrts-Gottesdienst finden sich Gläubige und Interessierte ebenfalls 10 Uhr an der Babisnauer Pappel bei Babisnau, einem Ortsteil der Gemeinde Kreischa, ein.  Die Babisnauer Pappel ist gut über den Höhenweg von Babisnau zu erreichen. Bei dem gemeinsamen Gottesdienst der Kirchgemeinden Bannewitz und Possendorf spielt der Posaunenchor. Geistliche Worte kommen von Pfarrer Hanitzsch. Nach dem Innehalten ist Zeit für einen gemeinsamen Imbiss. Zum Hinsetzen ist es ratsam, eine Decke oder einen Klappstuhl mitzunehmen. Es wird Kollekte für die Weltmission gesammelt. 

Auf dem Burgwartsberg im Freitaler Ortsteil Pesterwitz lädt die evangelisch-lutherische St. Jakobuskirchgemeinde ein. Dort predigt Pfarrer Matthias Koch. 10 Uhr beginnt der Freiluftgottesdienst. Musikalische Klänge kommen vom Posaunenchor. (df)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

36-Jähriger zündet eigene Wohnung an

Niesky. Ein 36-jähriger Mieter erschien am Donnerstagvormittag bei seinem Vermieter in Niesky und gab an, gerade seine Wohnung an der Gerichtsstraße in Brand gesteckt zu haben. Eine Überprüfung vor Ort bestätigte seine Angaben. Dem Bewohner wird nun von der Polizei vorgeworfen, zuvor sämtliche Möbel in seiner Wohnung zusammen geschoben, die Fenster und Türen abgedichtet und alles mit Hilfe von Brandbeschleuniger angezündet zu haben. Aufgrund von Sauerstoffmangel erlosch jedoch das Feuer - nach den Ermittlungen entgegen der Absicht des Beschuldigten -  in der Parterrewohnung von selbst, anderenfalls hätte es zu einem größeren Wohnungsbrand in dem bewohnten Haus kommen können. Die Kameraden der Feuerwehr löschten bestehende Glutnester ab. Wie die Polizei weiter mitteilt, wurden die in dem Mehrfamilienhaus wohnenden Mieter glücklicherweise nicht verletzt. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 10000 Euro. Die Kriminalpolizei befasst sich mit den Ermittlungen, ein Brandursachenermittler sicherte Spuren Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz erließ der Ermittlungsrichter heute Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen des dringenden Tatverdachts der schweren Brandstiftung. Darauf steht eine Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu 15 Jahren.Ein 36-jähriger Mieter erschien am Donnerstagvormittag bei seinem Vermieter in Niesky und gab an, gerade seine Wohnung an der Gerichtsstraße in Brand gesteckt zu haben. Eine Überprüfung vor Ort bestätigte seine Angaben. Dem Bewohner wird nun von der…

weiterlesen

"Ich freue mich auf die Lausitz"

Südbrandenburg. Am kommenden Sonntag ist Jürgen Drews bei den Rosengartenfesttagen einer der Top-Acts auf der Bühne des Musikpavillons des Ostdeutschen Rosengartens. Warum er nie Schlager singen wollte und was das Geheimnis seiner Jugendlichkeit ist, hat er im Interview verraten. Der »König von Mallorca«, einst bester Banjo-Spieler Schleswig-Holsteins und seit fast 50 Jahren Schlagerstar. Die Begeisterung und der Spaß an der Musik haben dabei nie nachgelassen. Wann hast du deine Musiker-Karriere begonnen? Mit 15 stand ich schon auf der Bühne, als Banjo Spieler in einer Jazzband. Gesungen habe ich da noch nicht, das kam erst viel, viel später. Da war ich viel zu schüchtern.Hat sich das geändert?Ja. Ich bin über die Band The Les Humphries Singers zum Gesang gekommen. Aber auch dort noch im Hintergrund. Geändert hat es sich erst, als ich alleine auf der Bühne stand, mit dem Song » Ein Bett im Kornfeld« und alleine singen musste. Du wolltest ursprünglich keinen Schlager singen? Nein, und auch nicht deutsch. Ich wollte einfach kein Schlager »Heini« sein. Aber mittlerweile find ich es toll. In Deutschland trete ich jetzt auch mit Band auf. In den USA schon lange, aber hier ist das neu. Zu wie vielen Auftritten fährst du im Jahr? Ach, das weiß ich gar nicht. Das nehme ich ziemlich relaxed. Aufhören hätte ich schon vor Jahren können, aber ich habe immer noch Spaß. Und deswegen lasse ich mich immer noch von meinem Büro buchen, aber die meisten Sachen werden abgesagt. Und hier habe ich zugesagt. Denn in der Lausitz, auch in Cottbus war ich schon öfters. Ich habe hier auch zwei Familien, die ich gut kenne, und da freue ich mich drauf. Was macht dich als Musiker so erfolgreich? Na ja, du musst schon Spaß daran haben, an dem was du machst. Das strahlst du dann auch aus. Das ist scheinbar bei mir so gegeben. Auch wenn ich immer noch nervös bin und Lampenfieber habe. Das wird sich auch nie geben, weil ich eben von Haus aus schon ein unsicherer Typ bin. Aber wenn ich auf der Bühne stehe und merke, dass die Leute meine Musik mögen, dann gehts mir auch gut. Das ist wie eine Selbsttherapie. Und gleichzeitig therapiere ich die Leute mit meiner Musik, natürlich nur die, die auf Schlager und Pop stehen. Ich möchte mit meiner Musik Freude und gute Laune verbreiten. Woher nimmst du deine Energie und was ist das Geheimnis deiner Vitalität? Na ja, ich habe gute Gene, ich rauche nicht, ich trinke nicht. Sport habe ich etwas schleifen lassen, das muss ich mal wieder ändern. Auch auf die Ernährung achte ich nicht großartig. Ich esse zwar kein Junk Food, aber Kuchen darf es schon sein. Ich fühle mich einfach wohl in meiner Haut. Ist dir ein Bühnenerlebnis in Erinnerung geblieben? Ich bin mal in einem Zirkuszelt aufgetreten. Da stand die Bühne in der Mitte. Drumherum nur Mädels. Plötzlich ist meine Lederhose gerissen. Ich bemerkte es nicht. Zum Glück nur hinten am Gesäß. Auf einmal gab es ein Geschreie, ich wusste zuerst gar nicht was los war. Als ich mich umdrehte, schrien dann immer die, die jeweils hinter mir waren und zeigten auf mich. Mein Gedanke war nur: Was soll ich denn haben? Das war lustig, das werde ich nicht vergessen.  Am kommenden Sonntag ist Jürgen Drews bei den Rosengartenfesttagen einer der Top-Acts auf der Bühne des Musikpavillons des Ostdeutschen Rosengartens. Warum er nie Schlager singen wollte und was das Geheimnis seiner Jugendlichkeit ist, hat er im…

weiterlesen