4.825 Euro für die Lebenshilfe Görlitz

Görlitz. Porta Möbel rief am 7. Mai erneut zum Möbelkauf mit Herz auf. Zehn Prozent des Tagesumsatzes wurden von den Einrichtungshäusern zum zehnten Mal an gemeinnützige Einrichtungen gespendet. Geschäftsleiterin Isolde Mudra überreichte am 17. Mai einen Scheck in Höhe von 4825 Euro an Constance Funk, Geschäftsführerin, und Karola Umbreit, Vorstandsmitglied, der Lebenshilfe Görlitz. Die Spendenaktion anlässlich des Geburtstages von Unternehmensmitgründer Hermann Gärtner ist fest bei Porta Möbel verankert. Unter dem Motto „Helfen Sie mit, damit wir helfen können“ haben die Kunden am Spendentag dazu beigetragen, dass insgesamt 4.825 Euro gesammelt wurden. In diesem Jahr unterstützt das Porta-Haus in Görlitz den „Lebenshilfe Görlitz e.V.“. „Ich freue mich, dass wir die beeindruckende Summe übergeben können und bedanke mich herzlich bei allen Kunden, die an diesem Tag mit einem Möbelkauf oder einer Spende Gutes getan haben“, sagt Geschäftsleiterin Isolde Mudra. „Der komplette Erlös kommt nun der Lebenshilfe zugute“, berichtet Mudra weiter. Die „Lebenshilfe Görlitz“ setzt sich für Menschen mit Behinderungen und deren Familien ein. Sie bietet erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung ein bedarfsgerechtes und liebevolles Zuhause sowie verschiedene Möglichkeiten einer Tagesstruktur und Freizeitangebote. Die Einrichtungen wählt die Porta-Geschäftsleiterin mit ihrem Team eigenständig aus, denn sie kennen sich in ihrer Region am besten aus. „Spenden hat bei uns Tradition und jeder Einkauf am 7. Mai hilft“, erklärt Isolde Mudra. Durch weitere Aktionen im Haus flossen zusätzliche Gelder in die Spendensumme mit ein. Zudem konnten Kunden nach ihrem Einkauf ein gestempeltes Herz auf einer Aktionswand hinterlassen. Porta Möbel rundete die Summe des Tagesumsatzes mit jeweils 50 Cent pro Herz auf. Porta Möbel rief am 7. Mai erneut zum Möbelkauf mit Herz auf. Zehn Prozent des Tagesumsatzes wurden von den Einrichtungshäusern zum zehnten Mal an gemeinnützige Einrichtungen gespendet. Geschäftsleiterin Isolde Mudra überreichte am 17. Mai einen…

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Eggerts Ostwind – Queres Querdenken

Sachsen. In den 1990ern, kurz nach der deutschen Wiedervereinigung, konnte es einem schnell passieren, als undankbarer DDR-Betonkopf einsortiert zu werden, wenn man Kritik am Weg ins neue Deutschland äußerte. Dem Schriftsteller Stefan Heym beispielsweise erging das so. Ihm, dem einst von den Nazis vertriebenen Juden, der bis dato als allseits anerkannter Kritiker der realsozialistischen Verhältnisse galt, drehten 1994 Unionsparlamentarier 20 Minuten lang verachtungsvoll den Rücken zu, als er, nun PDS-Abgeordneter und Alterspräsident, den 13. Bundestag eröffnete. Eine peinliche Szene. Klar wurde schon damals: Mit der gepriesenen Debattenkultur ist es hierzulande nicht weit her. Und das gilt bis heute: Da sieht sich beinahe jeder, der die aktuelle »Flüchtlingspolitik« kritisiert, locker als »Rechter« oder gar als Rassist bezeichnet. Und kritisiert einer diese Kritik, dann wieder gilt er als mindestens törichter »Gutmensch«, wenn nicht als »Volksverräter«. Überprüfung von Argumenten auf Stichhaltigkeit? Fehlanzeige. Quer zu denken – das gilt zwar seit den alten Griechen als Tugend derer, die nach Wahrheit suchen. Aber derzeit ist wohl eher zustimmendes Nicken gefragt. Und wehe, es kommt uns wirklich mal ein Querdenker in die Quere. Ihr Hans EggertIn den 1990ern, kurz nach der deutschen Wiedervereinigung, konnte es einem schnell passieren, als undankbarer DDR-Betonkopf einsortiert zu werden, wenn man Kritik am Weg ins neue Deutschland äußerte. Dem Schriftsteller Stefan Heym beispielsweise…

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