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Paulsdorfer Hof wieder offen

Paulsdorf. Pünktlich vor "Malter in Flammen" öffnen die Türen vom Paulsdorfer Hof wieder. Seit 2016 war das Hotel samt Gaststätte geschlossen.

Kein Residenzhotel, sondern schlicht und einfach »Paulsdorfer Hof  - Gaststätte & Hotel«. René und Janet Koark haben die Bezeichnung für ihr neues Haus mit Bedacht gewählt. »Der Campingplatz gegenüber, die gutbürgerliche Küche im Haus und erschwingliche Zimmer obendrüber – ich denke, der Name passt ganz gut«, sagt René Koark. Zusammen mit Frau Janet war er schon länger »auf der Suche nach etwas Eigenem«. Beide hatten fast zwölf Jahre die Eichbergbaude trotz ihrer etwas ungünstigen Lage in Freital erfolgreich bewirtschaftet (Pächter).

Über drei Ecken erfuhren sie vom Verkauf des Paulsdorfer Anwesens und schlugen zu.  Das war im April 2018. Seitdem laufen die Renovierungsarbeiten auf Hochtouren. »Der Gastraum bekam einen neuen Tresen und Fußboden, die Zimmer und Flure einen neuen Anstrich. Bowlingbahn- und Haustechnik mussten ebenfalls erneuert werden. Selbst einen Tag vor der Eröffnung liefen noch letzte Arbeiten an der Terrasse.  »Das Haus ist von Tag zu Tag größer geworden«, lacht Janet Koark.  

Den Eröffnungstermin haben sie absichtlich so gelegt. Zu »Malter in Flammen« (13. / 14. Juli) ist das Hotel komplett  ausgebucht. Die inoffizielle Übernachtungspremiere fand allerdings am Wochenende davor statt.Kulinarisch gehts in Paulsdorf dort weiter, wo in Freital aufgehört wurde. Die beiden Unternehmer, die nun auch privat Paulsdorfer sind, haben kurzerhand die Speisekarte der Eichbergbaude mitgenommen. Für einzelne Bereiche werden derzeit noch Mitarbeiter gesucht.  »Wer Interesse hat, kann sich bei uns melden«, sagt Janet Koark. Nach Querelen mit dem letzten Pächter um offene Rechnungen war das  »Residenz Hotel« seit 2016 geschlossen.

 

 

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DSC: Karriereende für Lars Hamann

Dresden. Speerwerfer Lars Hamann vom Dresdner SC gibt mit sofortiger Wirkung sein Karriereende bekannt. „Seit Anfang 2017 haben mich immer wiederkehrende Ellenbogenbeschwerden geplagt, weshalb ich mich auch einer Operation unterziehen musste. Auch 2018, als ich im Wiederaufbau begriffen war, machte mir die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Eine Bandverletzung am rechten Sprunggelenk führte zu einem Saisonabbruch. Als ich für die Saison 2019 das Speerwurftraining wieder aufgenommen habe, kam es erneut zu Ellenbogenbeschwerden. Die ärztliche Diagnose ergab, dass die Schäden im Gelenk eine sportliche Laufbahn auf diesem Niveau nicht mehr zulassen", erklärt der 29-Jährige. „Ich hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen zu kämpfen und habe mich mit viel Energie zurückgekämpft – am Ende konnte ich dann doch nicht die erwarteten Zielstellungen erfüllen. Es ist für mich Zeit, neue Ziele zu verfolgen." Lars Hamann wurde in Meißen geboren und machte seine ersten Speerwurf-Versuche beim DSC vor 17 Jahren. Seit 2003 startete er für den Verein. Der Schützling von Katharina Wünsche und Steffen Krüger wurde 2010 Deutscher Juniorenmeister und gewann dreimal Bronze bei den Deutschen Meisterschaften. Er nahm 2013 und 2015 an den Weltmeisterschaften teil ebenso wie an den Europameisterschaften 2016. 2016 scheiterte er aufgrund der starken innerdeutschen Konkurrenz knapp am Ziel Olympia. 2017 erreichte er mit 86,71 seine persönliche Bestleistung und knackte damit auch die Norm für die Weltmeisterschaften. Damit erzielte er bundesweit jedoch erneut nur die viertbeste Weite und musste zuhause bleiben. „Mit seinem Engagement und den Erfolgen trug er dazu bei, dass sich eine starke Speerwurfgruppe beim DSC gebildet hat. In der Trainingsgruppe unter Leitung von Frau Wünsche und Herrn Krüger trainieren zurzeit 13 Sportler. Dabei ist mit Paul Schlenker in der U18 ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent gereift. Gleiches trifft für die Hammerwerferin Lilly Lützner zu", sagte Abteilungsleiter Gerd Töpfer. Lars Hamann arbeitet als Polizist in Dresden und hat ein Kind. Der Dresdner SC bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Lars Hamann für die zahlreichen gemeinsamen Jahre und die Treue, die Lars Hamann dem Verein entgegengebracht hat. Speerwerfer Lars Hamann vom Dresdner SC gibt mit sofortiger Wirkung sein Karriereende bekannt. „Seit Anfang 2017 haben mich immer wiederkehrende Ellenbogenbeschwerden geplagt, weshalb ich mich auch einer Operation unterziehen musste. Auch 2018, als…

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