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Erst Unwetter, dann Zugunglück

Bad Schandau. Am 24. August findet »Schöna 2019«, die bisher größte Katastrophenschutzübung im Freistaat statt.

Wie die Landesdirektion Sachsen mitteilte, werden rund 950 Rettungs- und Hilfskräfte in die Übung eingebunden sein. Hinzu kommen 300 Verletztendarsteller sowie Beschäftigte aus insgesamt vier deutschen und zwei tschechischen Krankenhäusern.

Im Übungsszenario haben Unwetter mit starken Niederschlägen zu Störungen der kritischen Infrastruktur geführt. So gibt es u.a. Stromausfälle. Die Rettungs- und Hilfskräfte sind durch viele einzelne Vorfälle aus der Unwetterlage bereits außergewöhnlich stark in Anspruch genommen. In dieser schwierigen Ausgangslage fährt ein EC-Zug mit 300 Passagieren in unmittelbarer Nähe der Grenze zur Tschechischen Republik in einen Erdrutsch. Der Unfall hat einen Massenanfall von Verletzten zur Folge, die nun in topografisch schwieriger Lage aus dem Zug geborgen, erstversorgt und in umliegende Krankenhäuser abtransportiert und dort aufgenommen werden müssen. Teile der Übung finden in Schöna, Bad Schandau, Rathmannsdorf und Leupoldishain statt.

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Handtaschendiebstahl mit Happy End

Bautzen. Dreiste Handtaschendiebe haben am Mittwoch zur Mittagszeit auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes an der Neusalzaer Straße in Bautzen ihr Unwesen getrieben. Eine 53-Jährige wollte gerade ausparken, als sich ein Opel Astra vor ihr Fahrzeug stellte und ein Insasse sie in ein Gespräch verwickelte. Während der Mann nach dem Weg fragte und die Frau ablenkte, begab sich ein weiterer zur Beifahrertür, öffnete diese und stahl die Handtasche samt Handy und Portmonee. Dies bemerkte die Bestohlene erst, als sich die Langfinger bereits wieder von ihrem Fahrzeug entfernten. Geistesgegenwärtig nahm die Geschädigte die Verfolgung des Mannes auf, dem sie eine Wegbeschreibung gegeben hatte. Sie stieg aus, um ihn anzusprechen. Als der Täter sie erkannte, ergriff er die Flucht und stieg schließlich in den Opel seiner Komplizen ein. Diese Gelegenheit nutzte die Bürgerin, um sich das Kennzeichen, die Autofarbe und auch die Fahrrichtung einzuprägen. Sie verständigte die Polizei und gab alle Daten durch. Auf der A 4 in Höhe der Anschlussstelle Niederseifersdorf gelang es der Polizei, den Opel zu stoppen und die vier Insassen in Gewahrsam zu nehmen. Es handelte sich bei den Tatverdächtigen um einen 38- und einen 19-Jährigen sowie zwei 18 Jahre alte georgische Staatsbürger. Die vier Männer hatten ihre Beute auf der Fahrt aus dem Auto geworfen. Polizisten fanden später sowohl die Tasche samt Inhalt und auch das entwendete Handy. Alles konnte an die Geschädigte zurückgegeben werden. Die Polizei bedankt sich für das beherzte Vorgehen der 53-Jährigen. Im Rahmen des beschleunigten Verfahrens verurteilte ein Richter die vier Täter am Donnerstagmittag zu einer dreimonatigen Freiheitsstrafe ausgesetzt auf zwei Jahre Bewährung.Dreiste Handtaschendiebe haben am Mittwoch zur Mittagszeit auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes an der Neusalzaer Straße in Bautzen ihr Unwesen getrieben. Eine 53-Jährige wollte gerade ausparken, als sich ein Opel Astra vor ihr Fahrzeug stellte…

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