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Traktor umgekippt, Fahrer tot

Müglitztal. Ein tragisches Unglück ereignete sich am späten Pfingstmontag im Müglitztal in der Sächsischen Schweiz.

  Ein Mann (74) wollte mit seinem Traktor mit Anhänger Wasser in einem Tank zu Kühen auf die Weide fahren. Rund 100 Meter davor passierte der Unfall. Auf einem Feldweg zwischen Hausdorf und Mühlbach bei Maxen verunglückte der Rentner. Auf dem abschüssigen Roten Weg kam er in einer Rechtskurve nach links ab. Er fuhr eine Wiese hinab und krachte gegen einen Baum. Danach kippte das Gespann um. Der Fahrer (74) wurde unter dem Führerhaus des Traktors "Belarus" eingeklemmt und verstarb vor Ort.

Ein vorbeikommender Jogger bemerkte das Unglück und rief Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Kameraden der freiwilligen Wehren von Maxen und Mühlbach kamen mit 15 Kameraden zu Hilfe ebenso die Besatzung eines Rettungswagens aus Kreischa. Ein gerufener Arzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

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Erfolgreicher Schlag gegen Rauschgifthändler

Sachsen. In einem von der Staatsanwaltschaft Dresden, dem Zollfahndungsamt Dresden und der Polizeidirektion Dresden geführten Verfahren wurden am 10. Januar zwei Wohnungen, eine Pension sowie eine Werkstatthalle im Bereich Südbrandenburg durchsucht. Dabei gelang es, rund 160 Gramm Kokain, 800 Ecstasy-Tabletten, 8 Gramm Crystal sowie 170.000 Euro Bargeld sicherzustellen. Der Schwarzmarktpreis der sichergestellten Betäubungsmittel beläuft sich auf circa 20.000 Euro. Ein 30 Jahre alter deutscher Beschuldigter wurde von Spezialkräften der Sächsischen Polizei in einer Ferienwohnung bei Finsterwalde festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden erließ das Amtsgericht Dresden am 11. Januar Haftbefehl gegen den Mann und ordnete die Untersuchungshaft an. Der Festgenommene steht im Verdacht, seit mindestens Herbst 2017 Handel mit Betäubungsmitteln – insbesondere mit der gefährlichen Droge Crystal – getrieben und sich damit seinen Lebensunterhalt verdient zu haben. Den Durchsuchungsmaßnahmen gingen umfangreiche Ermittlungen der beteiligten Behörden voraus. Diese ermittelten seit November gegen eine deutschstämmige Tätergruppierung aus dem Raum Dresden, welche im Verdacht stand, Betäubungsmittel nach Deutschland einzuschmuggeln sowie selbst herzustellen und anschließend gewinnbringend weiterzuverkaufen. Bei dem festgenommenen Mann soll es sich nach Erkenntnissen der Ermittler um einen der Großabnehmer dieser Tätergruppierung handeln. Bereits im Januar 2018 fanden mehrere Durchsuchungen im Raum Dresden statt, bei welchen vier Kilogramm Crystal, 1.650 Ecstasy-Tabletten, 500 Gramm Marihuana, ein professionell eingerichtetes Labor sowie Chemikalien, mit welchen Crystal und Ecstasy hergestellt hätte werden können, drei vollautomatische und schussfähige Maschinenpistolen, eine Pistole, 125.000 Euro Bargeld sowie diverse Wertgegenstände sichergestellt wurden. Damals wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden vom Amtsgericht Dresden Haftbefehl gegen zwei Männer erlassen und die Untersuchungshaft angeordnet. (pm)In einem von der Staatsanwaltschaft Dresden, dem Zollfahndungsamt Dresden und der Polizeidirektion Dresden geführten Verfahren wurden am 10. Januar zwei Wohnungen, eine Pension sowie eine Werkstatthalle im Bereich Südbrandenburg durchsucht. Dabei…

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