André Schramm

Sponsor abgefettet

Pirna. Zu Lok-Heimspielen präsentiert das Autohaus Forker regelmäßig seine Fahrzeuge vor der Turnhalle Pirna-Sonnenstein. Was jahrelang funktionierte, ist plötzlich ein Problem, zumindest fürs Ordnungsamt.

 Wer regelmäßig zu den Handballpartien der Lok-Männer geht, dem sind die Fahrzeuge des Pirnaer Autohauses sicher nicht entgangen, denn schließlich stehen sie immer dort. Jahrelang hat sich auch niemand daran gestört – bis Anfang Mai.

Am Freitag, also am Vorabend der letzten Saisonpartie, gab es für die zwei Vorführwagen nun ein Knöllchen im Wert von je 20 Euro. Lok-Vereins-Chef Uwe Heller sauer: »Wir bekommen hier nichts geschenkt. Hallenmiete und Reinigung gehen jedes Jahr in die Tausende. Wir sind auf unsere Sponsoren angewiesen. Und jetzt das«. Dem Verein zufolge gibt es sogar ein Vertrag mit der Stadt, der das Aufstellen der Sponsorenfahrzeuge erlaubt. Uwe Heller kann sich nicht vorstellen, dass die Fahrzeuge am Freitagabend jemand gestört haben. Das Ordnungsamt war wohl kurz vor 19 Uhr an der Struppener Straße im Einsatz. Worin liegt also das Vergehen?

»In der Tat gibt es für die Präsentation der Autos der Sponsoren Ausnahmegenehmigungen für den jeweiligen Spieltag. Die Knöllchen wurden aber bereits am Vortag ausgestellt«, teilte Stadtsprecher Thomas Gockel gegenüber WochenKurier mit. Hätte der Sponsor seine Fahrzeuge erst am Spieltag (Samstag) hingestellt, wäre demnach also alles in Ordnung gewesen. Ob das Autohaus jetzt extra jemanden einstellt, der die Fahrzeuge brav am Spieltag parkt, blieb offen...

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Mit "Ophelia" zum Sieg in Taiwan

Dresden. Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den Grafikwettbewerb weltweit ausgeschrieben. Insgesamt bewarben sich rund 1.500 Künstler mit ihren Arbeiten.Eine Jury ließ 40 Künstler aus 25 Ländern zur Endauswahl zu, aus deren Reihe dann die Sieger hervorgingen. In die Endauswahl schafften es u.a. Künstler aus Nepal, Südkorea, Albanien, Iran, Bolivien, Russland und Hong Kong. Mit ihrer Arbeit »Ophelia IV/2«, einer Kombination aus Mezzotinto und Papierschnitt, schaffte es Tina Wohlfarth überraschend auf Platz ein. Denn im druckgrafischen Bereich sind traditionell asiatische Länder sehr stark, hier hat diese Kunsttechnik auch einen hohen Stellenwert. Umso bemerkenswerter ist der Erfolg von Tina Wohlfarth – vor allem angesichts dieser exklusiven Konkurrenz aus Asien. Geboren in Saalfeld, Studium in Dresden Tina Wohlfarth wurde 1978 in Saalfeld geboren, lebt und arbeitet in Dresden. Nach einem Studium der Kunstpädagogik in Erfurt studierte sie Malerei und Grafik an der HfBK in Dresden, nach dem Diplom folgte ein Meisterstudium bei den Professoren Elke Hopfe und Martin Hohnert. Ein Reisestipendium der Stadt Dresden führt die Künstlerin 2012 nach Cleveland/USA.Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den…

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