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Rabenau: Pilzsammler findet Skelett

Rabenau. Am vergangenen Mittwoch hat ein Pilzsammler ein menschliches Skelett in der Dippoldiswalder Heide unweit des Waldstadions Oelsa gefunden. Das teilte die Polizeidirektion soeben mit.

Wie es weiter hieß, haben Kriminalisten die sterblichen Überreste untersucht. Im Ergebnis der Tatortarbeit ließen sich weder Alter, Geschlecht noch Liegezeit bestimmen. In den kommenden Tagen wird eine rechtsmedizinische Untersuchung stattfinden. Dabei werden insbesondere der Zahnstatus sowie eine
DNA-Untersuchung im Fokus stehen. Zum Ergebnis wird die Polizei informieren. Aktuell werden regionale, als auch überregionale Vermisstenfälle überprüft. Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen nichtnatürlichen Todes.

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Eggerts SachsenWind: Kretschmers Blindheit?

Sachsen. In die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem wirtschaftliche Beziehungen zum Oblast Leningrad zu pflegen – und auch die Moskauer Regierung samt Präsident Putin nicht auszusparen. Großes Medienecho hat das bislang nicht ausgelöst. Daran gemessen erntete Sachsens Regierungschef jüngst einen Entrüstungs-Sturm, als er sich mit Putin traf, wirtschaftliche Probleme erörterte, ihn nach Sachsen einlud und davon sprach, »der Osten« habe eine eigene Sichtweise auf Russland. Die Frankfurter Allgemeine vermutete darob bei Michael Kretschmer geistige Verwirrung. Starker Tobak – obwohl (oder gerade weil!) Kretschmer völlig richtig liegt: Er entspricht der durchaus besonderen Gefühlslage vieler Sachsen gegenüber »den Russen« und wohl auch der besonderen wirtschaftlichen Interessenlage Sachsens. Und hoffentlich provoziert er damit endlich die (west-)bundesdeutsche Bereitschaft, wieder intensiv mit »Moskau« zu reden. Und nicht nur verdruckst Nordstream 2 gegen Widerstände aus den USA, Polen oder der Ukraine zu verteidigen. Ihr Hans EggertIn die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem…

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