gb

Quarantäne: Ausnahmen in der Landwirtschaft

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat für die Landwirtschaft eine Allgemeinverfügung bezüglich der häuslichen Quarantäne erlassen. Personen, die in landwirtschaftlichen Betrieben arbeiten und aufgrund behördlicher Anordnung unter häuslicher Quarantäne stehen, dürfen unter Einhaltung der weiterhin geltenden Hygiene- und Kontaktbeschränkungsvorschriften ihre landwirtschaftliche Tätigkeit ausüben.

Zwei Bedingungen sind an diese Erlaubnis geknüpft:

  • 1. Die betreffenden Personen müssen zweimal täglich Fieber messen und bei kleinsten Anzeichen von Symptomen bzw. Fieber den Dienst abbrechen sowie sich beim Gesundheitsamt des Landkreises melden.
  • 2. Die Einstellung der Arbeit und Anordnung der häuslichen Quarantäne wird erst dann ausgesprochen, wenn ein PCR-Test positiv ist bzw. Symptome auftreten.

Diese Allgemeinverfügung ist erforderlich, um die Versorgung der in den landwirtschaftlichen Betrieben gehaltenen Tiere sicherzustellen. Eine Lockerung der sonst sehr strengen Quarantäne-Vorschriften ist in diesem Fall vertretbar, da die Tätigkeit hier in der Regel allein oder weit entfernt von sonstigen dort tätigen Personen und meist im Freien ausgeübt wird. Andere Produktionsbetriebe sind insoweit mit den genannten Bedingungen in der Landwirtschaft nicht vergleichbar.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.