D. Förster / A. Schramm

Pirna-Sonnenstein: Bleibt das so?

Pirna. Der neue REWE-Markt in Pirna-Sonnenstein öffnet in wenigen Tagen. Eigentlich eine gute Sache, wäre da nicht ein unüberwindbares Hindernis. Bleibt das so?

»Lieber Rewe Konzern! Für was steht dieser Zaun hier? Wollten Sie nicht ein offenes Einkaufszentrum im Herzen des Sonnensteins?? Die traurigen Sonnensteiner«. Keinen ganzen Tag hingen Zettel mit diesem Inhalt am neugebauten REWE-Zaun. Dieser schneidet neuerdings das benachbarte Ärztehaus vom Markt sauber ab. Selbst ein Zuweg ist überspannt von dem Metallgestänge.

»Wir haben ehrlich gesagt gehofft, dass sich Markt und Ärztehaus gegenseitig befruchten. Unsere Patienten und Besucher müssen nun um den ellenlangen und hohen Zaun herumgehen«, sagte Stefan Haustein von der Physiotherapie enttäuscht. Dabei präsentiere sich der Markt ansonsten sehr offen, nur eben nicht zur Ärztehaus-Seite.

Die Wohnungsgesellschaft Pirna (WGP), u.a. Eigentümer des Ärztehauses, verweist auf die Besitzverhältnisse. »Der Zaun steht auf dem Grundstück von REWE und nicht auf dem der WGP«, erklärte WGP-Geschäftsführer Jürgen Scheible. Allerdings stünde man mit dem Konzern diesbezüglich in Kontakt.

Was sagt REWE? »Eine Öffnung des Zauns ist mit Blick auf die Sicherheit der Personen, die diesen Weg nutzen möchten, erst nach Fertigstellung aller Bauarbeiten auf beiden angrenzenden Grundstücken möglich«, teilte die Pressestelle mit.  Zwischen den Eigentümern der beiden Grundstücke, so hieß es weiter, bestehe Einigkeit, dass der Zaun ab Eröffnung des Supermarktes offen sein wird. Das Zaunfeld auf der Gehwegfläche soll dazu entfernt werden.

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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