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Lok verliert Derby – knapp

Pirna. Die Handballer der SG Pirna Heidenau haben ihr letztes Saisonheimspiel verloren. Gegen den neuen Meister der Mitteldeutschen Oberliga HC Elbflorenz II zog das Milicevic Team mit 20:22 den Kürzeren.

»Meine Jungs haben ein tolles Spiel abgeliefert. Zum Schluss haben uns einfach ein paar Körner gefehlt um für eine Überraschung zu sorgen«, sagte der Trainer. Die Partie vor 350 Zuschauern auf dem Sonnenstein war 55 Minuten ein Duell auf Augenhöhe (19:19).

Die Entscheidung fiel als Oskar Emanuel das Perspektivteam des HC mit  20:19 in Führung warf,  HC Schlussmann Jan Vogt mit einer Riesenparade gegen Krzystof Kusal den Ausgleich verhinderte und Philipp Große im Gegenstoß auf 21:19 für Elbflorenz erhöhte. 

Das Derby war auch die Partie der stärksten Defensive der MDOL (Pirna) gegen Torfabrik der Liga. An der fairen (insgesamt nur 4 Zeitstrafen), stimmungsvollen Atmosphäre des Derbys hatten auch beide Fanlager großen Anteil. Zur Pause führten respektlose Eisenbahner mit 12:10. Miran Valincic (10 Treffer) bekam die HC Defensive nie so richtig unter Kontrolle. Den Ausschlag, dass sich HC Trainer Rico Göde trotzdem als doppelter Derbysieger (Freitag 25:23 gegen Aue) feiern lassen konnte, gab der ausgeglichene Kader der Gäste. »Wir wollen aufsteigen, müssen aber durch die Mühlen der Relegation«, freute sich Rico Göde über das erfolgreiche Wochenende.

Während die Eisenbahner im letzten Saisonspiel beim USV Halle ihren 6. Tabellenplatz verteidigen wollen, steht für die Göde-Sieben mit dem Tabellenzweiten SV Oberlosa noch einmal ein echter Relegationsprüfstein bevor.

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Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

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