Carmen Wolodtschenko

Kindern ein Stück Freude schenken

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. WochenKurier unterstützt seit Jahren Tschernobyl-Projekte

Erst vor wenigen Wochen ging ein Hilfstransport nach Weißrussland auf die Reise. Es war in diesem Jahr schon der zweite.

 Das sind nicht die einzigen Kontakte in die Region Bragin, die noch heute von den Folgen der Reaktorkatastrophe gezeichnet ist.  Zwischen den beiden Landkreisen  gibt es mittlerweile vielfältige Beziehungen. Im Sommer übergab Landrat Micheal Geisler eine Krankentransportfahrzeug an das Krankenhaus Bragin.  Sportler aus Bragin nehmen an Wettkämpfen  teil, wie kürzlich beim WGP- Citylauf."Unser Benefizkonzert im Q 24 Ende Oktober  mit zwei Musikern von der Philharmonie Minsk war ein großer Erfolg", freut sich  Heike Sabel, Vereinsvorsitzende von "Gemeinsam in die Zukunft"  Und in Rosenthal werden schon die ersten Vorbereitungen für den Aufenthalt der nächsten Kindergruppe aus  Weißrussland getroffen. Die Rosenthaler Projektgruppe hat seit 1992 schon für hunderte Kinder  erholsame Tage organisiert.Mit unserer Weihnachtsaktion werden  wir auch  2012 wieder die Tschernobylkinder  bedenken.Obwohl die Reaktorkatastrophe über 25 Jahre zurück liegt, nimmt die Zahl der Kinder,  mit Beschwerden nicht ab. "Nun  kommt  die zweite Generation nach Rosenthal.  Ihre Eltern haben hier schon Kraft getankt", erinnerte  Galina Scharanda, die die Kinder viele Jahre  begleitete.                          (caw) 

Die Mädchen waren in Rosenthal zu Gast und freuen sich über Geschenke von WochenKurier-Lesern.                    Foto: Verein

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.