Roberto Rink

Fußreise durch Ostdeutschland

Pirna. Am 25. Mai brach das Pirnaer Urgestein Wolfgang Bieberstein zu einer »Wanderung« quer durch Ostdeutschland auf. Von Rostock aus machte er sich auf den Weg zurück in die Heimat, die er am 19. Juni wieder erreichte.

Mit 72 Jahren war es für den Pirnaer kein leichtes Unterfangen, dazu verzichtete er bewusst auch größtenteils auf Technik. Nur bewaffnet mit seinem alten Schulkompass, einer Straßenverkehrskarte im Maßstab 1:200.000 und einem alten Mobiltelefon für Notfälle verließ er sich dabei auf seine geografischen Grundkenntnisse und Lebenserfahrung. Der nachkommenden und von Technik gänzlich abhängigen Generation wollte er dabei mit auf den Weg geben, dass man mit seinen natürlichen Instinkten und Menschenverstand viele Lebenssituationen und Abenteuer bewältigen kann. Auf diese Art habe er in 30 Tagen 600 Kilometer zurückgelegt, die meisten davon zu Fuß. Seine Route führte dabei durch Mecklenburg, Brandenburg und letztendlich wieder nach Sachsen.

phd thesis on bilingualism Application Essay Writing 10 Steps order of lab report essay can money buy everything 15 Kilo Gepäck – 25 Euro Tagesbudget

Als Wolfgang Bieberstein im nordbrandenburgischen Pritzwalk angekommen war, berichtete er bereits von seinen Erlebnissen auf dem ersten Abschnitt seiner Ost-Wanderung ( this link. Job type Contract; Location Waterford, Republic of Ireland; Sector Pharma & Biotech; Technical Writer . 6 month contract with high WoKu vom 5. Juni 2021). Die ersten Hindernisse hatte er bis dahin schon bewältigt und sein 15 Kilogramm schweres Gepäck schon eine Woche auf seinen Schultern getragen. Darin auch sein Zelt, in welchem er übernachten wollte. Bei einem Tagesbudget von 25 Euro waren Hotelaufenthalte nur für die allergrößten Notfälle vorgesehen.

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Auf seiner Tour kam er mit vielen Menschen ins Gespräch und es entstanden tiefgründige und herzliche Momente. So als der Wandersmann das Senftenberger Gebiet durchschritt und gerade auf einer Straße lief. Da hielt neben ihm ein Auto an. Eine Frau mit Akzent bot ihm Hilfe an, denn sie meinte, dass er doch bestimmt Hunger und Durst habe. Er ließ sich auf das Abenteuer ein und stieg zu ihr ins Auto. Die 50-jährige Frau erzählte ihm, dass sie aus Armenien stamme, christlich wäre und heute eine gute Tat vollbringen wolle, indem sie dem aus ihrer Sicht armen Wanderer helfe.

Sie kamen nun zu einer alten Mühle, die sie gekauft habe und selbst herrichte. Ihre zwei Kinder im Teenager-Alter erschraken zunächst über den Fremden, der aber mit einer Gesangseinlage und einer Darbietung mit seiner Handpuppe ihr Zutrauen gewinnen konnte. Am Ende wollten sie den Pirnaer gar nicht mehr gehen lassen und boten ihm an, dass er  immer wieder bei ihnen übernachten dürfe.

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Als Bieberstein am Ende seines Fußmarsches bei Stolpen die heimatlichen Gefilde erreichte, traf er bei Stürza auf eine Bauernfamilie, die gerade Heu auf einen Wagen verlud. Als er von der Großmutter, die ganz oben auf dem Heuwagen saß, gefragt wurde, wo er denn herkäme, antwortete er: »Aus Rostock.« Nichtsahnend erwiderte die ältere Dame: »Ah, da sind Sie wohl der Wanderer. Das habe ich im WochenKurier gelesen.«

Mit diesen und weiteren Anekdoten und Erlebnissen seiner Fußreise durch Ostdeutschland kann Wolfgang Bieberstein ein ganzes Buch füllen, was er auch vorhat und an dem er gerade schreibt.

Wichtig waren ihm auf seiner Reise die ehrlichen Begegnungen mit den Menschen. Er wollte herausfinden, wie der Osten nach 30 Jahren Wiedervereinigung so tickt. »Mein Kopf und Herz waren am Überlaufen von bewegenden, fröhlichen und nachdenklichen Geschichten.«

Die Hauptbotschaft sei, »dass es tatsächlich in dem reichen Ellenbogendeutschland noch Gastfreundschaft gebe, die man aber nur zu Fuß entdecken könne.« Bei dieser entschleunigten Fortbewegung komme man zum Menschen. Das Auto bringe einen aber weg vom Menschen. Die Hilfsbereitschaft und Intensität einiger Begegnungen haben ihn auf seiner Fußreise tief beeindruckt.

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