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Freitaler Sanierungsgeschichte

Freital. Noch bis 16. November zeigt Freital an wechselnden Orten die Sanierungsgeschichte von Potschappel und Deuben zwischen 1992 und 2019.

 In den letzten 27 Jahren ist in den Sanierungsgebieten Deuben und Potschappel viel erreicht worden. Neben der Ausstellung, welche unter anderem in der Stadtbibliothek im City-Center und in der Sparkassenfiliale Potschappel zu sehen sein wird, erscheint eine 72-seitige Broschüre, welche im Bürgerbüro der Stadt Freital, an den Ausstellungsorten und in der Stadtbibliothek kostenfrei erhältlich ist.

Ausstellung

Die Ausstellung, welche auf 14 Rollups unter anderem acht Maßnahmen aus Deuben und drei Maßnahmen aus Potschappel exemplarisch vorstellt, ist ein Beweis dafür, wie Freital, der Freistaat und die Bundesrepublik gemeinsam mit einer Vielzahl an privaten Eigentümern erfolgreich zusammengearbeitet haben, um die Stadt attraktiv zu gestalten. So sind viele Wohngebiete, Rathäuser, Kirchen und Plätze saniert worden.

Wie in vielen anderen Städten der ehemaligen DDR gab es nach der Wende auch in Freital einen erheblichen Sanierungs- und Instandhaltungsrückstau. Marode Gebäude und zahlreiche Brachflächen prägten das Stadtbild. Daraufhin legte die Stadt Sanierungsziele fest, was zur Aufnahme eines Gebietes von 57 Hektar in Potschappel und 37 Hektar in Deuben in das Bund-Länder-Programm »Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen« (SEP) führte. Diese Sanierungsziele sind in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Eigentümern, Investoren und Beteiligten mit Unterstützung durch den Sanierungsträger, die STEG Stadtentwicklung GmbH, realisiert worden.

Erhalt von Substanz   und Gesellschaft

»Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierte ganz herzlich ein, sich diese Ausstellung anzusehen. Es ist beachtlich, wie sich unsere Stadt in den vergangenen Jahrzehnten verändert und verschönert hat. Auf diese Entwicklung können wir wirklich stolz und dankbar sein«, so Oberbürgermeister Uwe Rumberg. Er mahnte aber auch an, dass nicht nur am Erhalt der baulichen Substanz, sondern auch am Erhalt der Gesellschaft gearbeitet werden müsse.

Nach 27 Jahren Sanierungsprozess hat die Stadt Freital beide Sanierungsgebiete geschlossen. In Deuben sind in dieser Zeit rund 23,2 Millionen Euro in etwa 210 Einzelmaßnahmen über das SEP-Programm investiert worden. In Potschappel wiederum sind es rund 16,6 Millionen Euro für zirka 206 Maßnahmen. Die Ausstellung und die begleitende Broschüre sollen diese Erfolgsgeschichte den Freitalern und anderen Interessierten präsentieren.

Internetseite zur Ausstellung: http://sanierung.freital.de

Ausstellungsorte und -zeiten

  • bis 30. Oktober: Stadtbibliothek im City Center, Bahnhofsstraße 34, Montag von 12 bis 18.30 Uhr und Dienstag/Donnerstag/Freitag von 9 bis 18.30 Uhr
  • vom 2. bis 16. November: Sparkassenfiliale Potschappel, Dresdner Straße 107, Foyer EG, Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr

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