Carmen Wolodtschenko

Die Würfel sind gefallen ? es wird eine Frau

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. 1. Platz im Wettbewerb "Kunst im öffentlichen Raum" für Schloss Sonnenstein vergeben

Eine Frau hat das Rennen gemacht ? und das im doppelten Sinne, als die Jury Ende September über die drei Entwürfe der zweiten Wettbewerbsstufe  für den  Wettbewerb "Kunst im öffentlichen Raum" für Schloss Sonnenstein beriet.

Aus den 35 anonymen Einreichungen der ersten Stufe nominierte die Jury die Dresdner Künstlerinnen Jana Dahms, Petra Graupner und Ursula Güttsches. Die Künstlerinnen konnten bis zum 21. September ihre Ideenskizzen weiterentwickeln.  "Als Siegerin des Kunstwettbewerbs  steht nun Petra Graupner fest. Die Künstlerin plant ein Gesamtkonzept 'Zeitfenster' für den Frauengarten und die Park- hausfassade", teilt Landratssprecherin Astrid Hanl mit.  Eine lebensgroße Frauenfigur aus bemaltem Aluminium begrüßt die Besucher des Frauengartens.

Zudem wird dieser Bereich so mit Krokussen bepflanzt, dass in Zukunft einmal im Jahr die historische Struktur des ehemaligen Heilanstaltsgartens aus dem 19. Jahrhundert sichtbar und erlebbar wird. Mit der Bepflanzung greift die Künstlerin das Konzept der Themengärten am Schlossberghang auf. Die Parkhausfassade möchte sie mit Details der Architektur und des Bauschmuckes des Schlosses als Verweis auf dessen wechselvolle Geschichte teilweise bemalen. Petra Graupner studierte Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Dresden.Der 2. Platz ging an die Bildhauerin Ursula Güttsches. Sie entwarf eine  zwei Meter hohe Sandsteinskulptur "Zeitstrom" für den Frauengarten. In den Stein sollten historische Grundrisse und Strukturen des Schlossensembles in einer künstlerischen Übersetzung gearbeitet werden.  Den 3. Platz belegte die Konzeptkünstlerin Jana Dahms. In ihrem Entwurf zeichnen drei halbkreisförmige Sandsteinplatten Strukturen der historischen Gartenanlage im Frauengarten nach.  Auf die Platten wiederum sollten reliefartig historische Pläne des Schlosses gearbeitet werden.  Geplant ist, dass Petra Graupner ihren Entwurf  bis zum Frühjahr 2013 umsetzt. "Eine Auswahl der Arbeiten des Ideenwettbewerbs sowie die drei Entwürfe sind  im Foyer des Stadtflügels  des Landratsamtes bis 1. November zu besichtigen", lädt Astrid Hanl interessierte Bürger ein.             (caw)

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Von den Weinfesten sicher nach Hause

Meißen. Ihre traditionellen Weinfeste feiern Radebeul und Meißen dieses Jahr in neuer Form: Die Feierlichkeiten am Wochenende 25. bis 27. September ziehen sich durch die gesamten Stadtgebiete bis hin zu Weingütern und Weinbergen. „Für die bequeme Heimreise fahren im Auftrag des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) zusätzliche S-Bahnen Richtung Dresden und Pirna“, sagt Lutz Auerbach, Leiter der Verkehrsabteilung im VVO. „Darüber hinaus setzt die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) mehr Busse ein.“ Am Weinfestwochenende verkehren in den Nächten von Freitag zu Samstag und Samstag zu Sonntag zusätzliche S-Bahnen der S 1 zwischen Meißen, Radebeul, Dresden und Pirna. „Die S-Bahn fährt ab Meißen-Altstadt bis 23.19 Uhr alle 30 Minuten“, erläutert Stephan Naue, Leiter Produktmanagement Sachsen bei DB Regio Südost. „Anschließend starten noch vier weitere S-Bahnen ab dem Haltepunkt in der Meißner Altstadt um 23.45 Uhr, 0.19 Uhr, 0.53 Uhr sowie 1.53 Uhr elbaufwärts.“ Ab Radebeul-Kötzschenbroda fahren die Züge jeweils circa 15 Minuten später ab. Darüber hinaus werden viele Züge der S 1 um einen weiteren Wagen verstärkt. Die Verkehrsgesellschaft Meißen verbindet mit zusätzlichen Busfahrten die Veranstaltungsorte in Radebeul: Die Linie 400 fährt zwischen Radebeul-Kötzschenbroda und Dippelsdorf, im 30-Minuten-Takt, auch die Stadtlinie 475 fährt alle halbe Stunde. Die Linie 476 wird auf einen Stundentakt verdichtet. Am Freitag und Samstag fahren die Busse bis gegen 23.30 Uhr. „Damit die Besucher in Meißen bequem zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten pendeln können, verkehren die Meißner Stadtverkehrslinien A, B und C bis nach Mitternacht“, sagt Jens Dehnert, Geschäftsführer der VGM. „Die Linie 401 fährt ebenfalls länger und wird am Wochenende im Stundentakt sowie bis Proschwitz fahren. Die Linie 421 verkehrt ebenfalls stündlich und wird über den Busbahnhof und die Altstadtbrücke bis zum Rothen Gut verlängert.“ Detaillierte Informationen zu Fahrplan und Tarif gibt es in allen Servicestellen der Unternehmen im Verbund, im Internet unter www.vvo-online.de und www.vg-meissen.de, per Handy unter www.vvo-mobil.de und an der InfoHotline des VVO täglich unter 0351/ 852 65 55.Ihre traditionellen Weinfeste feiern Radebeul und Meißen dieses Jahr in neuer Form: Die Feierlichkeiten am Wochenende 25. bis 27. September ziehen sich durch die gesamten Stadtgebiete bis hin zu Weingütern und Weinbergen. „Für die bequeme Heimreise…

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