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Altenberg: Weltkriegsmunition gesprengt

Altenberg. Auf der Räumstelle bei Altenberg wurden heute Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich gesprengt.

Es war nicht die erste und aller Wahrscheinlichkeit nach nicht die letzte Sprengung dieser Art in der Altenberger Region. "Die Vorzugsvariante ist normalerweise die Entsorgung der Kriegsreste in der Kampfmittel-Zerlegeinrichtung in Zeithain. Diese Granaten und Minen waren allerdings nicht mehr transportfähig", sagte Jürgen Scherf vom Polizeiverwaltungsamt.

Bei der Sprengung um 11.15 Uhr wurden insgesamt 33 Panzergranaten, 4 Panzerminen und eine Schützenmine vernichtet. Seit 2014 wird die Gegend durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst nach Kriegsmunition abgesucht. Im letzten Jahr wurden dabei sieben Tonnen Kampfmittel gefunden und unschädlich gemacht. Dieses Jahr wird am Ende etwa genauso viel zusammen kommen. Die Beräumung der Waldflächen geht noch weiter. "Wie lange das dauern wird, können wir noch nicht sagen", so Scherf. Erschwert würden die Arbeiten durch die Sturmschäden.

Die gefährlichen Hinterlassenschaften stammen zum Teil von einem Sprenggelände, das sich in der Nachkriegszeit hier befand. Deutsche Truppen, die auf dem Weg nach Süden waren und vom 8. Mai überrascht worden waren, ließen ebenfalls viel Ausrüstung zurück.

Für die Sprengung wurde ein 1.000 Meter Sperrbereich ringsum errichtet. Ein Hubschrauber war ebenfalls im Einsatz. Einige Wanderer beobachteten die Explosion vom Kahleberg aus.

 

 

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Mann mit Messer attackiert– Polizei sucht weiter Zeugen

Görlitz. Die Kriminalpolizei sucht weiterhin Zeugen zu einem versuchten Tötungsdelikt in Görlitz, das in der Nacht zum 23. März geschehen ist. Insbesondere suchen die Ermittler nach eventuellen Foto- und Filmaufnahmen vom Tatgeschehen. Den bisherigen Informationen nach soll aus einer Gruppe mehrerer Personen heraus durch einen oder mehrere Tatverdächtige ein 30-jähriger Mann niedergeschlagen und mit einem Messer schwer verletzt worden sein. Die Tat geschah gegen 3.30 Uhr in einem Hauseingang an der Berliner Straße. Zeugen alarmierten die Polizei. Den Angaben nach soll ein 27-jähriger Deutscher einer der beiden Täter gewesen sein. Er soll auch einen 32-Jährigen Görlitzer mit einem Messer bedroht habe. Der alarmierte Rettungsdienst brachte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei fragt: Wer hat die Tat in der Nacht zu Samstag an der Berliner Straße in Görlitz gesehen?Wer kennt Personen, die mit der Tat in Zusammenhang standen?Wer weiß, was sich vor der Tat zugetragen hat oder wie die Auseinandersetzung zwischen den Männern begonnen hat?Wer hat gegebenenfalls Foto- oder Filmaufnahmen des Geschehens in seinem Besitz? Sachdienliche Hinweise nimmt das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz unter der Rufnummer 03581/468100 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Kriminalpolizei sucht weiterhin Zeugen zu einem versuchten Tötungsdelikt in Görlitz, das in der Nacht zum 23. März geschehen ist. Insbesondere suchen die Ermittler nach eventuellen Foto- und Filmaufnahmen vom Tatgeschehen. Den bisherigen…

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