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Akkordeonklänge aus Weißrussland

Wer auf Neuigkeiten vom Verein „Gemeinsam in die Zukunft“ gewartet hat, wird nicht enttäuscht. Am 21. November, 16 Uhr lädt der Verein wieder zu einem Benefizkonzert ins „Q 24“ in Pirna ein. „Nach einer etwas längeren Pause freuen wir uns, wieder einmal ein Konzert mit einem belarussischen Künstler durchführen zu können. An diesem Nachmittag wird Aliaksandr Yasinski zu Gast sein“, verrät Vereinsvorsitzende Heike Sabel. Er spielt auf dem Akkordeon alles von Klassik über Tango bis Chanson und dazu eigene Kompositionen. Tickets zum Preis von zehn Euro können schon jetzt bestellt werden. (0177/7540198 oder heike@eckoldt.de)

Der Erlös der Veranstaltung kommt den Projekten mit und in Belarus zugute, über die der Verein auch an diesem Tag informiert. Einlass ist bereits ab 15 Uhr – es gibt Kaffee und Kuchen und einen Verkaufsstand mit belorussischen Geschenken. Wer also am Buß- und Bettag noch nichts vor hat, ist herzlich eingeladen. Mehr Infos zum Verein unter: www.gemeinsam-in-die-zukunft.org  

Spendenkonto: IBAN:298506000010009722070,

BIC: GENODEF1PR2, Volksbank Pirna

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Eggerts SachsenWind: Kretschmers Blindheit?

Sachsen. In die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem wirtschaftliche Beziehungen zum Oblast Leningrad zu pflegen – und auch die Moskauer Regierung samt Präsident Putin nicht auszusparen. Großes Medienecho hat das bislang nicht ausgelöst. Daran gemessen erntete Sachsens Regierungschef jüngst einen Entrüstungs-Sturm, als er sich mit Putin traf, wirtschaftliche Probleme erörterte, ihn nach Sachsen einlud und davon sprach, »der Osten« habe eine eigene Sichtweise auf Russland. Die Frankfurter Allgemeine vermutete darob bei Michael Kretschmer geistige Verwirrung. Starker Tobak – obwohl (oder gerade weil!) Kretschmer völlig richtig liegt: Er entspricht der durchaus besonderen Gefühlslage vieler Sachsen gegenüber »den Russen« und wohl auch der besonderen wirtschaftlichen Interessenlage Sachsens. Und hoffentlich provoziert er damit endlich die (west-)bundesdeutsche Bereitschaft, wieder intensiv mit »Moskau« zu reden. Und nicht nur verdruckst Nordstream 2 gegen Widerstände aus den USA, Polen oder der Ukraine zu verteidigen. Ihr Hans EggertIn die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem…

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